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© 2008

Identitätsbildung und Lebensverläufe bei Pflegekindern

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Table of contents

  1. Front Matter
    Pages 1-9
  2. Dieter Werner, Gabriele Schubert, Pia Altdorf, Jakob Altdorf, Christop Wilhelm, Lukas Lohe
    Pages 39-100
  3. Back Matter
    Pages 127-148

About this book

Introduction

Pflegekinder stehen zwischen dem Wunsch nach Geborgenheit, die ihnen, wenn die Herkunftsfamilie
ausfällt, auch eine Pflegefamilie vermitteln kann (wenn es gut geht), und dem Wunsch, die leiblichen Eltern zu kennen und mit ihnen Umgang zu haben. Thema des Buches ist, wie Pflegekinder, leibliche Eltern und Pflegefamilien diese beiden gegenläufigen Orientierungen während des Pflegeverhältnisses gestaltet haben und was aus diesen Pflegekindern im Erwachsenenalter geworden ist, in welchen Beziehungskonstellationen sie heute leben und welche Bedeutung ihre leiblichen und ihre Pflegeeltern heute noch für sie haben.

Keywords

Geborgenheit Jugendamt Pflegefamilien Pflegekind Pflegekinder Pflegeverhältnis Resilienz Sozialisationstheorie

About the authors

Dr. Walter Gehres ist Lehrbeauftragter und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Soziologie der Friedrich-Schiller-Universität Jena.
Dr. Bruno Hildenbrand ist Professor für Sozialisationstheorie und Mikrosoziologie am Institut für Soziologie der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

Bibliographic information

Reviews

"[...] die Studie [gewährt] einen aufschlussreichen Überblick über Identitätsbildungsprozesse von Pflegekindern. Der Band liefert gute Ansätze einer verbesserten Jugendamtspraxis und formuliert unterstützende Bedingungen für die gelingende Sozialisation von jungen Menschen in Pflegeverhältnissen." Sozial Extra - Zeitschrift für Soziale Arbeit, 7/8-2009

"Auf sehr eindrückliche Weise wird durch die Untersuchung der Streit zum Ersatz- und Ergänzungsfamilie als Scheindiskussion enthüllt, die der Realität von Pflegeverhältnissen nicht entspricht. Die herausgearbeiteten Differenzierungen von Pflegefamilientypen mit spezifischen Resspurcen und Risiken eröffnen einen neuen Blick auf Pflegeverhältnisse, der sicherlich auch in der Praxis neue Handlungsoptionen eröffnen kann." www.socialnet.de, 13.03.2009