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© 2008

Sozialstruktur und Gender

Analyse geschlechtsspezifischer Kriminalität mit der Anomietheorie Mertons

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Table of contents

  1. Front Matter
    Pages 1-10
  2. Sozialstruktur und Gender — Einleitung

  3. Darstellung der Anomietheorie und theoretische Einordnung

  4. Analyse der Kriminalität von Frauen und Männern mit dem Anomiekonzept

    1. Front Matter
      Pages 37-222
    2. Pages 81-111
    3. Pages 113-152
    4. Pages 153-179
    5. Pages 181-222
  5. Sozialstruktur und Gender — Zusammenfassung und Ausblick

  6. Back Matter
    Pages 231-246

About this book

Introduction

Die gegenüber männlicher Kriminalität erheblich geringere Registrierung von Straftaten, die von Frauen begangen werden, gilt als kriminologisches Grundwissen. Ebenso alt wie das Wissen um die ungleiche Verteilung der Kriminalität sind die Versuche, die Diskrepanz zwischen den Geschlechtern kriminologisch zu deuten. Mittlerweile existiert eine Vielzahl von kriminologischen Untersuchungen zur Kriminalität von Frauen, aber auch zur Frage, warum die Verteilung der registrierten Kriminalität zwischen den Geschlechtern ungleich ist. Die Einbindung dieser Fragestellungen in die Anomietheorie des Soziologen Robert K. Merton bietet einen Überblick über den Forschungsstand und leistet der Theoriebildung auf diesem Gebiet Vorschub.

Keywords

Frauenkriminalität Gender Geschlecht Geschlechtseinfluss Kriminalität Kriminalitätstheorie Männerkriminalität Straftaten

About the authors

Gönke Christin Jacobsen war von 2004 bis 2006 wissenschaftliche Mitarbeiterin im Institut für Sanktionenrecht und Kriminologie der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel mit den Tätigkeitsschwerpunkten Kriminologie, Recht der Reproduktionsmedizin und Strafvollzugsrecht. Zurzeit ist sie Rechtsreferendarin beim Landgericht Flensburg.

Bibliographic information

Reviews

"Die von der Verfasserin vorgenommene Bearbeitung der Anomietheorie des Soziologen Robert K. Merton zielt darauf ab, 'relevante Unterschiede zwischen Frauen und Männern zu finden, die den unterschiedlichen Anteil der Geschlechter bei der registrierten Kriminalität erklären können' [...]. Dies gelingt insofern, als sie strukturelle Variablen herausarbeiten kann, die per se die Wahrscheinlichkeit von strafbarem Verhalten erhöhen." www.querelles-net.de, 08.07.2008

"Das systematische methodische Vorgehen der Autorin ist überzeugend. Es gelingt Jacobsen, das Anomiekonzept von Merton fruchtbar zu machen für die Analyse des Phänomens der geringen Kriminalität von Frauen. Auch wenn Untersuchungen der Frauen- und Geschlchterforschung manchmal tendenziös-vereinfachend rezipiert werden, so ist ihre Arbeit insgesamt sehr lesenswert." www.socialnet.de, 21.05.2008