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© 2007

Die Linkspartei

Zeitgemäße Idee oder Bündnis ohne Zukunft?

  • Editors
  • Tim Spier
  • Felix Butzlaff
  • Matthias Micus
  • Franz Walter
Book

About this book

Introduction

Seit Herbst 2005 gibt es mit der Linkspartei - erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik - eine Allianz von west- und ostdeutschen Kräften links von der Sozialdemokratie im Bundestag. Trotz des beachtlichen Wahlergebnisses von 8,7 % werden erst die nächsten Jahre zeigen, ob der Zusammenschluss von PDS und WASG eine tragfähige Basis für eine eigene Partei sein kann oder doch nur ein Bündnis auf Zeit bleibt. Der Sammelband wirft einen Blick auf die gesellschaftlichen Entstehungshintergründe des Linksbündnisses, lässt den vergangenen Bundestagswahlkampf Revue passieren, analysiert Mitgliedschaft, Führungspersonal sowie Wählerschaft und versucht auszuloten, wie die Chancen für eine formale Vereinigung beider Parteien stehen. Es ist die bisher umfangreichste Untersuchung zum Phänomen der neuen Linkspartei.

Keywords

Bundestagswahl Bundestagswahlkampf Die Linke Linke Linkspartei PDS Partei Parteien Parteiensystem SED-Nachfolge Sozialdemokratie Sozialdemokratische Partei Europas WASG Wahlergebnis Wahlkampf

About the authors

Dr. Franz Walter ist Professor für Parteienforschung an der Universität Göttingen.
Felix Butzlaff, Matthias Micus und Tim Spier sind Politikwissenschaftler an der Universität Göttingen.

Bibliographic information

  • Book Title Die Linkspartei
  • Book Subtitle Zeitgemäße Idee oder Bündnis ohne Zukunft?
  • Editors Tim Spier
    Felix Butzlaff
    Matthias Micus
    Franz Walter
  • DOI https://doi.org/10.1007/978-3-531-90326-2
  • Copyright Information VS Verlag für Sozialwissenschaften | GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2007
  • Publisher Name VS Verlag für Sozialwissenschaften
  • eBook Packages Humanities, Social Science (German Language)
  • Softcover ISBN 978-3-531-14941-7
  • eBook ISBN 978-3-531-90326-2
  • Edition Number 1
  • Number of Pages VI, 342
  • Number of Illustrations 0 b/w illustrations, 0 illustrations in colour
  • Topics Political Science
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Industry Sectors
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Reviews

"Insgesamt ist das Buch eine umfassende Darstellung, die beleuchtet, wie es dazu kommen konnte, dass sich die Parteienlandschaft in Deutschland derart veränderte und wie es um die Zukunft dieser links von der SPD stehenden Partei bestellt sein könnte. Gewiss, aus realistischer Sicht ist da an verschiedenen Stellen von den 'nächsten Jahrzehnten' die Rede. Wohl kein Grund zur Aufregung, aber ein Anstoß für die anderen etablierten Parteien, ihre Politik ständig neu zu überdenken, sollte es schon sein. Die Lektüre des Buches, das sich in erster Linie an Politikwissenschaftler wendet, ist auch deshalb empfehlenswert." Forum Politikunterricht, 01/2009

"[...] [der Band trägt] in verdienstvoller Weise dazu bei, die Forschungs- und Diskussionslücke zu den kleinen Parteien zu schließen und ein noch schärferes Bewusstsein für die Wechselbeziehungen innerhalb des Parteiensystems zu entwickeln." ZfVP - Zeitschrift für vergleichende Politikwissenschaft, 01/2008

"Da bislang noch keine ernst zu nehmende, ähnlich umfangreich angelegte Publikation zur Linkspartei vorliegt, ist sie neben Studierenden der Politikwissenschaft auch Journalisten zu empfehlen, die hier reichlich Analysestoff für ihre Arbeit finden." ZPol - Zeitschrift für Politikwissenschaft, 04/2007

"[...] überzeugend hergeleitet und flüssig geschrieben. Am Ende der Lektüre bleibt der Wunsch nach mehr, schließlich hat sich seit Ende 2006 sowohl innerhalb der Partei als auch in den politischen Zusammenhängen einiges getan. Die Schnelllebigkeit der Politik ist die Crux der Wissenschaftler. Bleibt nur, Walter und seine Kollegen aufzufordern, dem ersten Band schnell einen zweiten folgen zu lassen, der sich in gleicher analytischer und ausgewogener Weise mit der jüngsten Kraft im Parteiengefüge beschäftigt." Das Parlament, 14.01.2008

"Die Studie überzeugt durch ihre systematische und kühle Herangehensweise. Die Detailanalysen zeigen, welch großes Wählerpotential auch gegenwärtig noch für klassiche Sozialstaatskonze