Staat und Wirtschaft in Russland

Interessenvermittlung zwischen Korruption und Konzertierung

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  • Petra Stykow

Table of contents

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Introduction

Mit dem Zusammenbruch des Staatssozialismus eröffnete sich in Russland wie in allen postkommunistischen Gesellschaften die Perspektive einer grundsätzlichen Neugestaltung der Beziehungen zwischen Politik und Wirtschaft. In den vergangenen anderthalb Jahrzehnten haben sich Unternehmerverbände als „neue Technologie“ neben und in Rekombination mit hergebrachten Formen der Interessenverfolgung etabliert, das Experimentieren mit Interaktionsformen zwischen staatlichen und ökonomischen Akteuren hat jedoch noch kein langfristig stabiles Muster der Staat-Wirtschaft-Beziehungen hervorgebracht. Mit Putins Strategie der „autoritären Modernisierung“ ist die mögliche Varianz künftiger Entwicklungen allerdings eingeschränkt worden.
Die Studie untersucht die Herausbildung von Interessengruppen und ihre Beteiligung an politischen Entscheidungsprozessen unter den Perspektiven der Demokratie- und Verbändeforschung. Die Befunde werden im Rahmen steuerungs- und wachstumstheoretischer Diskurse interpretiert, die nach entwicklungsfreundlichen Arrangements von Staat und Wirtschaft fragen.



Keywords

Demokratie Entscheidungsprozesse Gazprom Interessengruppen Korruption Kriminalität Politik Privatisierung Sozialismus Staat Staatskonzerne Steuerung Transformation Wirtschaft Wirtschaftskriminalität

Bibliographic information

  • DOI https://doi.org/10.1007/978-3-531-90228-9
  • Copyright Information VS Verlag für Sozialwissenschaften | GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2006
  • Publisher Name VS Verlag für Sozialwissenschaften
  • eBook Packages Humanities, Social Science (German Language)
  • Print ISBN 978-3-531-14916-5
  • Online ISBN 978-3-531-90228-9
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