Advertisement

© 2006

Die Sicherheitsgesellschaft

Soziale Kontrolle im 21. Jahrhundert

  • Authors
Book

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages 1-9
  2. Tobias Singelnstein, Peer Stolle
    Pages 11-15
  3. Tobias Singelnstein, Peer Stolle
    Pages 17-23
  4. Tobias Singelnstein, Peer Stolle
    Pages 25-54
  5. Tobias Singelnstein, Peer Stolle
    Pages 55-94
  6. Tobias Singelnstein, Peer Stolle
    Pages 95-117
  7. Tobias Singelnstein, Peer Stolle
    Pages 119-131
  8. Tobias Singelnstein, Peer Stolle
    Pages 133-144
  9. Tobias Singelnstein, Peer Stolle
    Pages 145-146
  10. Back Matter
    Pages 147-160

About this book

Introduction

Treten Selbstführung, Kontrolltechniken und Ausschluss an die Stelle von Überwachung, Strafe und Disziplinierung? Das Buch beschreibt die Entwicklung sozialer Kontrolle vor dem Hintergrund der ökonomischen und gesellschaftlichen Transformationsprozesse der vergangenen Jahrzehnte.
Die veränderten gesellschaftlichen Bedingungen führen in Verbindung mit dem Wirken verschiedener Protagonisten zu einem grundlegenden Wandel der Mechanismen, Techniken und Institutionen in diesem Bereich. Dieser Prozess wird von den Autoren als Herausbildung einer neuen Formation sozialer Kontrolle analysiert, die sie als Sicherheitsgesellschaft beschreiben. Hiervon ausgehend skizzieren sie im Anschluss Grundzüge einer Kritik und geben einen Ausblick auf Alternativen. Die
einzelnen Befunde werden jeweils an verschiedenen Bereichen sozialer Kontrolle – wie zum Beispiel Strafrecht, Polizei, Geheimdienste und Recht – veranschaulicht.

Keywords

Altern Arbeit Ausschluss Gesellschaft Kriminologie Sicherheitspolitik Sozialkontrolle Strafrecht Tausch Überwachung

About the authors

Tobias Singelnstein ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Kriminologie, Jugendstrafrecht und Strafvollzug am Fachbereich Rechtswissenschaft der Freien Universität Berlin.

Peer Stolle war Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht, Wirtschaftsstrafrecht und Kriminologie an der Juristischen Fakultät der TU Dresden und ist zurzeit Rechtsreferendar in Berlin.

Bibliographic information

Reviews

"[...] eine gelungene Beschreibung der Entwicklung gegenwärtiger sozialer Kontrolle. Die Verwendung des Begriffs 'Sicherheitsgesellschaft' zur Analyse der gegenwärtigen Formation kann dabei überzeugen. Eine besondere Bereicherung sind die Zusammenfassungen, die als kurze Überblicke über bestimmte wissenschaftliche Diskurse oder theoretische Ansätze gelesen werden können." UTOPIEkreativ, Juli-August/2007

"[...] ein gelungenes Werk, in dem es den Autoren gelingt, dem Leser einen guten Überblick bzw. Zusammenfassung der gegenwärtigen Diskussionen zum Thema zu verschaffen und in einen gemeinsamen theoretischen Rahmen zu überführen. Insbesondere auch der stete bezug zum Strafrecht machen das Buch interessant." NK - Neue Kriminalpolitik, 04/2006

"[...] ein wesentlicher Beitrag zur Rechtswissenschaft, Sozialwissenschaft und Kriminolgie. Die Autoren vermitteln wichtige Erkenntnisse und Grundlagen für eine Analyse der Transformation zu einer Sicherheitsgesellschaft und sozialer Kontrolle." Der Streit - Eine Zeitschrift der Kritischen Juristinnen, 2006/2007

"[...] eine [...] gründliche und [...] einleuchtend argumentierte Studie [...]." Spectrum (Beilage von Die Presse), 16.12.2006

"Der Verdienst [des Buches] ist [...] einerseits die gegenwärtige Ist-Situation der sozialen Kontrolle nachvollziehbar beschrieben und zum anderen Gedanken zu alternativen Perspektiven entwickelt zu haben." Info - Antifaschistisches Blatt, 72/2006

"Das Werk ist eine gute und kompakte Einführung in die zeitgenössische Sicherheitspolitik aus Bürgersicht. Wer es als solches liest, wird den Autoren auch dankbar dafür sein, dass sie die Thesen mit einer Vielzahl aktueller Beispiele erläutern, ohne ihren Lesern dazu ganze Fundstellenbibliotheken zuzumuten." DANA - Datenschutz Nachrichten, 02/2006

"Kenntnisreich und umfassend [...] beschreiben die Autoren, wie sich die Sozialkontrolle der früheren Disziplinargesellschaft mehr und mehr 'in Richtung von Manipulation, Kontrolle und sozialem