Persönlich vor ambulant und stationär

Über Personen im System sozialer Dienstleistungen am Beispiel des Persönlichen Budgets in Deutschland

  • Andreas Langer

About this book

Introduction

Das Persönliche Budget (PB) stellt einen wichtigen Schritt zur Stärkung des Selbstbestimmungsrechts durch die Gestaltung passgenauer und individualisierter Leistungskontexte für Menschen mit Behinderung dar. Trotz des Rechtsanspruchs seit 2008 kommt das PB allerdings nur erschreckend langsam in Gang. Obwohl in Evaluationen und Studien bislang vor allem die Vorteile und Errungenschaften des PB hervorgehoben werden, werden massive Konstruktionsfehler der Behindertenhilfe im PB weitergeführt. Bei der Implementierung des Instrumentes PB kommen entscheidende Schwächen und Fehler zutage. Die Hinderungsgründe um ein PB zu initiieren, zur Bewilligung zu führen und zu begleiten werden mit den erhofften Zielen, Chancen sowie Erfolgsmeldungen in Diskussion gebracht. Das Persönliche Budget steht exemplarisch für einen sozialstaatlichen Wandel zur Eigenverantwortung der Bürger, ohne jedoch die Schwächsten angemessen bei dem Weg in die Selbstbestimmung zu unterstützen.

Der Inhalt

• Personwerdung und Budget

• Personen im System der Sozialpolitik

• Erhebung zu Hinderungsgründen zum Persönlichen Budget 

• Persönlich vor ambulant und stationär

Die Zielgruppen

• Sozialwissenschaftler und -wissenschaftlerinnen

• im Sozialmanagement Tätige

Der Autor

Dr. Andreas Langer hat eine Professur für Sozialwissenschaften an der HAW Hamburg inne. Seine Schwerpunkte sind Sozialpolitik/Soziologie, Professionstheorie, Management- und Organisationssoziologie, Wirkungsforschung kommunaler und regionaler Sozialpolitik, Unternehmens- und Wirtschaftsethik.

Keywords

Ambulationisierung Behindertenpolitik Persönliches Budget Soziale Dienstleistungen Wirkungsforschung

Authors and affiliations

  • Andreas Langer
    • 1
  1. 1.HAW HamburgHamburgDeutschland

Bibliographic information