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© 2012

Handbuch Wissenschaftssoziologie

  • Sabine Maasen
  • Mario Kaiser
  • Martin Reinhart
  • Barbara Sutter
Book

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages 1-1
  2. Dynamiken und Differenzierungen

    1. Front Matter
      Pages 15-16
    2. Rainer Schützeichel
      Pages 17-26
    3. Rainer Egloff
      Pages 27-34
    4. Gideon Freudenthal, Oliver Schlaudt
      Pages 35-44
    5. Raimund Hasse
      Pages 45-57
    6. Barbara Orland
      Pages 59-72
    7. Paul Hoyningen-Huene, Simon Lohse
      Pages 73-84
    8. Peter Hofmann, Stefan Hirschauer
      Pages 85-99
    9. Dirk Verdicchio
      Pages 101-110
  3. Theorien und Programme

    1. Front Matter
      Pages 111-112
    2. Eva Barlösius
      Pages 125-135
    3. Justus Lentsch
      Pages 137-149
    4. Jochen Gläser
      Pages 151-162
    5. Tanja Paulitz
      Pages 163-175
    6. David J. Hess
      Pages 177-189
    7. Thomas Heinze
      Pages 191-201
    8. Jan-Hendrik Passoth
      Pages 203-212
    9. Fran Osrecki
      Pages 213-225

About this book

Introduction

Kann Wissenschaft ein Gegenstand nicht nur für Erkenntniskritik und historische Analyse, sondern auch für die Soziologie sein? Lange hieß es: nein! Spätestens mit Robert K. Merton ändert sich dies: Seither beschäftigt sich eine Wissenschaftsso­ziologie mit der Frage, wie die Produktion, Verbreitung und Geltung gesicherten Wissens möglich sind.

Das erhebliche Inventar an Theorien und Methoden, das zur Beantwortung die­ser Frage zur Verfügung steht, verdankt sich der Soziologie als Heimatdisziplin der Wissenschaftssoziologie – angereichert hat sie es durch ihre Eingliederung in eine interdisziplinäre Wissenschaftsforschung sowie durch Kooperationen mit Nach­bardisziplinen. Ob Diskurse oder Systeme, ob Organisationen oder Institutionen der Wissenschaft, ob Interaktionen mit Politik oder Öffentlichkeiten, ob neue Me­dien oder neue Arbeitsweisen, ob Nichtwissens- oder Technowissenschaftskultu­ren – wie die Beiträge des Handbuchs schlaglichtartig zeigen, widmet sich die heutige Wissenschaftssoziologie diesen und weiteren Themen mit hoher Auflösungskraft und Differenzierung.

Die Wissen­schaftssoziologie untersucht sowohl die heterogenen Bedingungen und ambi­valenten Effekte der Produktion, Verbreitung und Geltung gesicherten Wissens als auch der zunehmenden Wissensbasierung der Gesellschaft insgesamt. Es spricht deshalb einiges dafür, dass sie heute als Bindestrichsoziologie mit gesellschaftsdia­gnostischem Potenzial betrachtet werden kann.

Keywords

Gesellschaft Labor Naturwissenschaft Science Studies Soziologie Wissen Wissenschaft Wissensgesellschaft

Editors and affiliations

  • Sabine Maasen
    • 1
  • Mario Kaiser
    • 2
  • Martin Reinhart
    • 3
  • Barbara Sutter
    • 4
  1. 1.WissenschaftsforschungUniv. BaselBaselSwitzerland
  2. 2.BaselSwitzerland
  3. 3.BaselSwitzerland
  4. 4.BaselSwitzerland

About the editors

Dr. Sabine Maasen ist Professorin für Wissenschaftsforschung/Wissenschaftssozio­logie an der Universität Basel. Dr. des. Mario Kaiser ist Wissenschaftlicher Assistent am Programm Wissenschaftsforschung der Universität Basel. Dr. Martin Reinhart ist Juniorprofessor für Wissenschaftssoziologie an der Humboldt-Universität und am Institut für Forschungsinformation und Qualitätssicherung in Berlin. Dr. des. Barbara Sutter ist Wissenschaftliche Assistentin am Programm Wissenschaftsforschung der Universität Basel.

Bibliographic information

  • Book Title Handbuch Wissenschaftssoziologie
  • Editors Sabine Maasen
    Mario Kaiser
    Martin Reinhart
    Barbara Sutter
  • DOI https://doi.org/10.1007/978-3-531-18918-5
  • Copyright Information Springer Fachmedien Wiesbaden 2012
  • Publisher Name Springer VS, Wiesbaden
  • eBook Packages Humanities, Social Science (German Language)
  • Hardcover ISBN 978-3-531-17443-3
  • eBook ISBN 978-3-531-18918-5
  • Edition Number 1
  • Number of Pages XIV, 485
  • Number of Illustrations 15 b/w illustrations, 0 illustrations in colour
  • Topics Sociology, general
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