Staat und politische Bildung

Von der "Zentrale für Heimatdienst​" zur "Bundeszentrale für politische Bildung"

  • Gudrun Hentges

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages 1-1
  2. Gudrun Hentges
    Pages 67-201
  3. Gudrun Hentges
    Pages 203-340
  4. Gudrun Hentges
    Pages 431-449
  5. Back Matter
    Pages 7-7

About this book

Introduction

Im Jahre 2012 feierte die „Bundeszentrale für politische Bildung“ ihr 60-jähriges Bestehen. Sie tritt ein für die Förderung des Bewusstseins für Demokratie und politische Partizipation. 1952 unter dem Namen „Bundeszentrale für Heimatdienst“ gegründet, unterstand sie dem Bundesministerium des Innern und knüpfte terminologiesch an die „Reichszentrale für Heimatdienst“ an, die bereits in der Weimarer Republik existierte. Die Autorin rekonstruiert – auch anhand bisher nicht bekannter Akten – den Prozess der Gründung der „Bundeszentrale für Heimatdienst“. Die frühen konzeptionellen Debatten um staatliche politische Bildung lassen das breite Spektrum der einander widersprechenden Konzeptionen deutlich werden. Der Spannungsbogen reicht von dem US-amerikanischen Konzept der Reeducation über das deutsche Konzept der staatsbürgerlichen Erziehung, den „positiven Verfassungsschutz“, bis hin zur Propaganda – der „instinktsicheren Mobilisierung der Gefühle“.

Prof. Dr. Gudrun Hentges lehrt Politikwissenschaft am Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften der Hochschule Fulda.

Keywords

Demokratisierung Geschichte Politische Bildung

Authors and affiliations

  • Gudrun Hentges
    • 1
  1. 1.FuldaGermany

Bibliographic information

Industry Sectors
Chemical Manufacturing
Automotive
Consumer Packaged Goods
Pharma