Advertisement

Goethe-Parodien

Zur Wirkungsgeschichte eines Klassikers

  • Authors
  • Waltraud Wende
Book

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages 1-6
  2. Waltraud Wende
    Pages 7-110
  3. Waltraud Wende
    Pages 111-117
  4. Waltraud Wende
    Pages 389-398
  5. Waltraud Wende
    Pages 399-436

About this book

Introduction

Parodistisch inszenierte Texte korrespondieren mit generellen Veränderungstendenzen innerhalb des Literatursystems einer sozialhistorischen Kommunikationsgemeinschaft und können als affirmativer »Nebengesang« oder als kritischer »Gegengesang« zu dem literarischen »Hauptgesang« in Erscheinung treten. Klassifiziert man die große Zahl der der im 19. und 20. Jahrhundert entstandenen deutschsprachigen Parodien nach dem jeweils zugrundegelegten Originalwerk, so fällt auf, daß es in erster Linie die sogenannten »klassischen« Autoren - also Goethe und Schiller - sind, die die Aufmerksamkeit der Parodisten auf sich ziehen. Jedoch stellen spätestens seit 1871 nicht mehr Schiller, sondern Goethe und sein literarisches Oeuvre eine permanente Herausforderung für die Parodien-Schreiber dar. Bei der Suche nach Erklärungen für die zahlreichen parodistischen Reflexe auf Goethe-Werke muß die Wechselbeziehung zwischen textsortenspezifischen Charakteristika der parodistischen Schreibweise und sozial-historischen Kontextbedingungen der literarischen Kommunikationsgemeinschaft beleuchtet werden.

Keywords

19. Jahrhundert 20. Jahrhundert Deutsch Friedrich Schiller Gemeinschaft Geschichte Goethe Johann Wolfgang von Goethe Klassik Kommunikation Linie Parodie Schreibweise Testen Textsorte

Bibliographic information