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Ich-Eklipsen

Doppelgänger in der Literatur seit 1800

  • Authors
  • Christof Forderer
Book

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages 1-8
  2. Einleitung

    1. Christof Forderer
      Pages 9-18
  3. Dramen der Desintegration

    1. Front Matter
      Pages 19-19
    2. Christof Forderer
      Pages 20-36
    3. Christof Forderer
      Pages 37-51
    4. Christof Forderer
      Pages 52-76
    5. Christof Forderer
      Pages 77-91
    6. Christof Forderer
      Pages 92-107
    7. Christof Forderer
      Pages 108-133
  4. Entgrenzungslust

    1. Front Matter
      Pages 135-135
    2. Christof Forderer
      Pages 136-161
    3. Christof Forderer
      Pages 162-182
  5. Ungreifbarkeit

    1. Front Matter
      Pages 211-211
    2. Christof Forderer
      Pages 212-238
    3. Christof Forderer
      Pages 239-273
  6. Back Matter
    Pages 274-284

About this book

Introduction

Der Doppelgänger verstört und fasziniert: Sein Auftauchen läßt die Grenze zwischen dem Ich und den Anderen unklar werden. Das eigene Erscheinungsbild, häufig sogar die eigenen Gedanken und Gefühle begegnen auf einmal als zugehörig zur fremden Welt der übrigen Menschen und damit in einem Modus, der die eigene Identität in Frage stellt. Forderers Untersuchung beschreibt, wie sich die Moderne mit ihrer Aktualisierung des seit der Antike bekannten Doppelgängermythos ein Motiv angeeignet hat, an dem sie zwei ihrer zentralen Themen entwickeln konnte: ihre Beunruhigung über die Fragilität des Subjekts und ihre Leidenschaft für die Entgrenzung eben dieses Subjekts. Der Streifzug durch zwei Jahrhunderte Doppelgängerliteratur beginnt mit Texten der deutschen Literatur um 1800 und führt über Beispiele von Dostojewskij, Stevenson, Wilde, Meyrink u.a. zu Erzählungen von Borges, Robbe-Grillet und Hilbig.

Keywords

Erzählung Literatur Moderne Motiv Text

Bibliographic information