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Denker ohne Gott und Vater

Schiller, Schlegel und der Entwurf von Modernität in den 1790ern

  • Authors
  • Benjamin Marius Schmidt
Book

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages I-XI
  2. Benjamin Marius Schmidt
    Pages 1-50
  3. Benjamin Marius Schmidt
    Pages 51-103
  4. Benjamin Marius Schmidt
    Pages 104-153
  5. Benjamin Marius Schmidt
    Pages 154-204
  6. Benjamin Marius Schmidt
    Pages 205-252
  7. Benjamin Marius Schmidt
    Pages 253-294
  8. Benjamin Marius Schmidt
    Pages 295-311
  9. Back Matter
    Pages 312-326

About this book

Introduction

In enger Verzahnung zwischen klassischem und frühromantischem Denken und durch die wechselseitige Beeinflussung zwischen literarischer und theoretischer Produktion entsteht eine Reihe von intellektuellen und emotionalen Modellen für eine Neukonzeption zentraler Kategorien kommunikativer Selbstvergewisserung, die eines gemeinsam haben: dass sie auf den Übergang zu einer funktional differenzierten Gesellschaft (Luhmann) und den damit einhergehenden Verlust der paternalen Metapher (Lacan) reagieren. Diese Situation - Krise und Chance zugleich - ist das gemeinsame Bezugsproblem, aus dem heraus die klassischen Utopien, das sentimentalische Dreistufenmodell, die frühromantische Ironie und das spätere Mythosprogramm entstehen. Die Faszination der Schriften Schillers und Schlegels in den 1790ern besteht darin, dass diese beiden jungen Intellektuellen sich mit ihrer ganzen Person auf das Wagnis der Moderne einlassen, um zu erkunden, was es heißt, ein Denker ohne Gott und Vater zu sein.

Keywords

Moderne Modernität Romantik Schiller

Bibliographic information