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Spiegel der Geschlechterdifferenz

Frauendidaxen im Frankreich des späten Mittelalters

  • Authors
  • Sylvia Nagel
Book

Part of the Ergebnisse der Frauenforschung book series (ERFRAU)

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages 1-8
  2. Sylvia Nagel
    Pages 66-103
  3. Sylvia Nagel
    Pages 207-321
  4. Sylvia Nagel
    Pages 322-323
  5. Sylvia Nagel
    Pages 324-355
  6. Back Matter
    Pages 356-365

About this book

Introduction

Reden und Schreiben sind nicht geschlechtsneutral, sondern reflektieren geschlechtsspezifische Erfahrungen und Vorstellungen. Bereits in Frauendidaxen des 14. und 15. Jahrhunderts ist die Differenz der Geschlechter Bestandteil der Anweisungen. Untersucht werden drei zeitnah entstandene Werke, mit vergleichbaren standes- und geschlechtstypischen Ratschlägen für Frauen. Der Livre du Chevalier de la Tour Laundry und der Menagier de Paris wurden von Männern verfasst. Sie konzentrieren sich auf die für den adligen und bürgerlichen Stand relevanten christlichen Tugenden und dem Gehorsam gegenüber dem Ehemann. Christine de Pizan wendet sich in ihrem Livre des Trois Vertus an Adressatinnen aus allen Ständen. Ihr geht es darum, ihre Leserinnen für alle Lebensbereiche kompetent zu machen. Sylvia Nagel erarbeitet die Interdependenz der in den drei Texten erkennbaren männlich dominanten und weiblich unterdrückten Kultur und deren Ausprägungen als kulturelle und soziale Erscheinungen. Es zeigt sich, dass Christine de Pizan mit ihren Vorstellungen von weiblichen Tätigkeitsfeldern und den Handlungs- und Sprachmöglichkeiten von Frauen eine herausragende Stellung in der didaktischen französischen Literatur einnimmt.

Keywords

Frankreich Geschlecht Literatur Mittelalter

Bibliographic information