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© 1995

Debatten zwischen Staaten

Eine Argumentationstheorie internationaler Systemkonflikte

Book

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages 1-7
  2. Danksagung

    1. Frank Schimmelfennig
      Pages 8-8
  3. Einleitung

    1. Frank Schimmelfennig
      Pages 9-25
  4. Heuristik

  5. Geschichte

    1. Front Matter
      Pages 90-92
    2. Frank Schimmelfennig
      Pages 93-125
    3. Frank Schimmelfennig
      Pages 125-164
    4. Frank Schimmelfennig
      Pages 164-227
    5. Frank Schimmelfennig
      Pages 227-249
  6. Theorie

    1. Front Matter
      Pages 250-251
    2. Frank Schimmelfennig
      Pages 251-266
    3. Frank Schimmelfennig
      Pages 267-313
  7. Erklärung

    1. Front Matter
      Pages 314-314
    2. Frank Schimmelfennig
      Pages 340-358
    3. Frank Schimmelfennig
      Pages 359-396
  8. Back Matter
    Pages 397-418

About this book

Introduction

1.1. Die theoretische Herausforderung der Osteuropäischen Revolution: Anlaß und Ziele der Untersuchung In den Staaten Osteuropas setzte 1989 ein Systemwandel ein, der die kom­ munistischen Parteien ihres Herrschaftsmonopols beraubte und eine Trans­ formation der sozialistischen Gesellschaftsordnungen auslöste. Er orientierte sich an den Grundwerten der liberalen Demokratie: "Rechtsstaatlichkeit"und "Demokratie", "Marktwirtschaft" und "Privateigentum". Im Gefolge dieser Veränderungen lösten sich der "Ostblock", der europäische Systemgegensatz zwischen Kommunismus und liberaler Demokratie und damit der Ost-West­ Konflikt als zentrale Konfliktformationdes internationalen Systems auf. 1991 fiel schließlich die vormalige "Supermacht" Sowjetunion selbst den Zerfalls­ prozessen zum Opfer, die der Systemwandel im kommunistischen Imperium verursacht hatte. Ähnlich wie 200 Jahre zuvor die Französische Revolution markierte diese Osteuropäische Revolution schon im Bewußtsein der Zeitgenossen einen Wendepunkt der europäischen Geschichte. Wie ,,1789" wurde auch die Jahreszahl ,,1989" zum Symbol einer tiefgreifenden geschichtlichen Umwäl­ zung. "Ende der Nachkriegszeit", "Ende des Kalten Krieges", "Ende des Kommunismus", "Ende des Ost-West-Konflikts", "Ende der Utopie", "Ende der Geschichte" - so und ähnlich lauteten die stets dem gleichen Muster folgenden Versuche, den Wendepunkt auf den Begriff zu bringen.! Diese historische Bedeutung macht die Osteuropäische Revolution zu einem erst­ rangigen Forschungsobjekt der Sozialwissenschaften.

Keywords

Argumentationstheorie Demokratie Evolution Herrschaft Marktwirtschaft Nation Opfer Parteien Sozialwissenschaft Sozialwissenschaften Utopie

Authors and affiliations

  1. 1.Institut für PolitikwissenschaftUniversität TübingenDeutschland

Bibliographic information

  • Book Title Debatten zwischen Staaten
  • Book Subtitle Eine Argumentationstheorie internationaler Systemkonflikte
  • DOI https://doi.org/10.1007/978-3-322-99373-1
  • Copyright Information VS Verlag für Sozialwissenschaften | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, Wiesbaden 1995
  • Publisher Name VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden
  • eBook Packages Springer Book Archive
  • Hardcover ISBN 978-3-8100-1474-0
  • Softcover ISBN 978-3-322-99374-8
  • eBook ISBN 978-3-322-99373-1
  • Edition Number 1
  • Number of Pages , 417
  • Number of Illustrations 10 b/w illustrations, 0 illustrations in colour
  • Topics Social Sciences, general
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