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Praktiken der Sexisierung in Führungspositionen

Geschlechterkonstrukte in der Schulleitung

  • Authors
  • Thea Stroot

Part of the Forschung Soziologie book series (FS, volume 202)

About this book

Introduction

Die hier vorgenommene Analyse aktueller Debatten zu "Frauen in Führungspositionen" verweist auf gesellschaftliche Strukturmerkmale, die Auskünfte geben über die Verfasstheit von Geschlechterverhältnissen als fortwährender Zuschreibung von Macht zu Geschlecht und damit einer Restabilisierung der Kategorie Geschlecht selbst. Auf der Grundlage von Michel Foucaults Dispositiv-Konzept werden diese Debatten als Themenfeld gesellschaftlicher Ungleichheit mit Hilfe der hier entfalteten Kategorie "Sexisierung" bzw. "Desexisierung" analysiert und hinsichtlich der Leitung von Schulen konkretisiert. Da vor allem die aufgezeigten panoptischen Strukturbedingungen der Schule über die Reduktion von Vielfalt deren Ordnung und Normierung im Sinne von Hierarchisierung bedingen, ermöglichen sie perspektivisch auch Schulleitungen, die Strategien der Desexisierung im Sinne von Dehierarchisierung entwickeln können.



Keywords

De-Sexisierung Frauenforschung Führungspositionen Geschlechterforschung Geschlechterverhältnis Gleichheit Institution Institutionalisierung Macht Sexisierung Struktur Ungleichheit soziale Ungleichheit

Bibliographic information

  • DOI https://doi.org/10.1007/978-3-322-99275-8
  • Copyright Information VS Verlag für Sozialwissenschaften | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, Wiesbaden 2004
  • Publisher Name VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden
  • eBook Packages Springer Book Archive
  • Print ISBN 978-3-8100-4165-4
  • Online ISBN 978-3-322-99275-8
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