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Gewaltpotentiale des Fernsehangebots

Programmangebot und zielgruppenspezifische Interpretation

  • Authors
  • Werner Früh

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages 1-12
  2. Werner Früh
    Pages 13-23
  3. Werner Früh
    Pages 25-68
  4. Werner Früh
    Pages 69-179
  5. Werner Früh
    Pages 213-216
  6. Back Matter
    Pages 217-223

About this book

Introduction

Der Gewaltbegriff ist noch nicht hinreichend definiert. Außerdem wird bei Inhaltsanalysen des Fernsehprogramms unterstellt, dass das gemessene Gewaltpotential auch für das Publikum den relevanten Stimulus darstellt. Tatsächlich interpretiert das Publikum das Medienangebot aber auf seine je unterschiedliche Weise:
1. Es wird auf der Grundlage einer ausführlichen Diskussion eine Gewaltdefinition vorgeschlagen, die sich zentral an der schädigenden Absicht des Täters orientiert.
2. Es wird eine umfangreiche empirische Rezeptionsstudie durchgeführt (1437 Gewaltakte als Stimuli; 921 Interviews mit mehr als 30.000 Wahrnehmungsurteilen)
3. Eine Medienstichprobe wird inhaltsanalytisch untersucht (7 Tage, 5 Sender, gesamtes Programm).
4.Die inhaltsanalytischen Ergebnisse werden mit den zielgruppenspezifischen Wahrnehmungsparametern gewichtet, d.h. es wird berechnet, wieviel Gewalt jede Zielgruppe im selben Fernsehprogramm tatsächlich wahrgenommen hat.
Die evaluierten Wahrnehmungsparameter lassen sich in Zukunft für beliebig viele weitere Inhaltsanalysen verwenden, um das zielgruppenspezifische Gewaltpotenzial zu berechnen

Keywords

Fernsehen Gewalt Gewaltbegriff Inhaltsanalyse Medien Medienangebot Medienangebote Rezeption Zukunft

Bibliographic information

  • DOI https://doi.org/10.1007/978-3-322-91613-6
  • Copyright Information VS Verlag für Sozialwissenschaften | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, Wiesbaden 2001
  • Publisher Name VS Verlag für Sozialwissenschaften
  • eBook Packages Springer Book Archive
  • Print ISBN 978-3-531-13706-3
  • Online ISBN 978-3-322-91613-6
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