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© 2005

Statistik und Staatlichkeit

  • Authors
Book

Part of the Forschung Politik book series (FPOLIT)

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages 1-8
  2. Daniel Schmidt
    Pages 9-13
  3. Daniel Schmidt
    Pages 15-37
  4. Daniel Schmidt
    Pages 39-84
  5. Daniel Schmidt
    Pages 85-163
  6. Daniel Schmidt
    Pages 165-186
  7. Daniel Schmidt
    Pages 187-197
  8. Back Matter
    Pages 199-208

About this book

Introduction

Die amtliche Statistik etablierte sich im 19. Jahrhundert als essentielle Wissenstechnik moderner Staatlichkeit: Einerseits konstitutierte sie das Regierungs-Objekt, die "Bevölkerung", über die sie andererseits ein umfangreiches Regierungs-Wissen bereit stellte. Mit der statistischen Erfassung und Präsentation wurden die politischen Probleme der Armut, der Delinquenz und der Krankheit als Massenphänomene erkennbar, die eine rational abgesicherte gouvernementalistische Intervention erreichten. Zugleich mussten die Statistiker aber auch die individualistischen und politischen Grenzen ihres Zugriffs auf das Leben der Menschen erkennen.

Keywords

Bevölkerung Diskursanalyse Gouvernementalität Moralstatistik Normalität

About the authors

Dr. Daniel Schmidt ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Politische Theorie der Universität Leipzig.

Bibliographic information

  • Book Title Statistik und Staatlichkeit
  • Authors Daniel Schmidt
  • Series Title Forschung Politik
  • DOI https://doi.org/10.1007/978-3-322-80771-7
  • Copyright Information VS Verlag für Sozialwissenschaften | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, Wiesbaden 2005
  • Publisher Name VS Verlag für Sozialwissenschaften
  • eBook Packages Humanities, Social Science (German Language)
  • Softcover ISBN 978-3-531-14719-2
  • eBook ISBN 978-3-322-80771-7
  • Edition Number 1
  • Number of Pages , 208
  • Number of Illustrations 0 b/w illustrations, 0 illustrations in colour
  • Topics Political Science
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Industry Sectors
Finance, Business & Banking

Reviews

"[Eine] historische Analyse, die sehr detailreich, analytisch scharfsinnig und unterhaltsam geschrieben ist [...]. Zudem ist hervorzuheben, dass sich Schmidt in seiner Geschichte der Statistik nicht auf die 'großen Männer' wie Quetelet, Bernoulli oder Durkheim konzentriert, sondern eine der wenigen Analysen vorlegt, in denen die 'mittleren' Texte der Statistik im Mittelpunkt stehen. Dadurch gelingt es ihm, nicht Ideengeschichte zu schreiben, sondern tatsächlich ein Stück Geschichte der Gesellschaft." www.hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen, 14.06.2006

"Insgesamt gewährt das Buch interessante Einblicke in Zusammenhänge und Wechselwirkungen zwischen Staat und amtlicher Statistik auf." Staat und Wirtschaft in Hessen, 03/2006