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Table of contents

  1. Front Matter
    Pages I-XII
  2. Referate

    1. Hans-Peter Dürr
      Pages 1-11
    2. Josef Penninger
      Pages 12-17
    3. Rainer Bischof
      Pages 18-22
    4. Zafer Senocak
      Pages 23-31
    5. Günther Bartl
      Pages 32-39
    6. Christian Helmenstein
      Pages 57-72
    7. Manfred Prisching
      Pages 73-85
    8. Manfred Wagner
      Pages 86-88
  3. Arbeitskreise

    1. Koschka Hetzer-Molden
      Pages 89-93
    2. Susanne Granzer
      Pages 94-98
    3. Udo Jesionek
      Pages 99-101
    4. Herbert Böhm, Hannah Rieger, Leopold Seiler, Heinrich Staudinger
      Pages 102-117
  4. Meditationstext

    1. Francis X. D’Sa
      Pages 118-122
  5. GLOBArt Award

    1. Joachim Angerer, Riccardo Muti
      Pages 123-131
  6. Ausstellung

    1. Pages 132-133
  7. Back Matter
    Pages 134-138

About this book

Introduction

Es ist kein Zufall, dass die 10. GLOBArt Academy im niederösterreichischen Kloster Pernegg im Waldviertel „Identitäten“ als Thema gewählt hat. Der runde Geburtstag bietet den Anlass, sich dem heute so aktuellen Thema zu widmen. Jeder Einzelne, jede Gruppierung und jede Institution muss sich die Fragen stellen: „Woher komme ich? Wo stehe ich heute? Wohin soll es weit- gehen?“ Hatten wir geglaubt, dass Nationalismus, Faschismus oder Kommunismus als irregeleitete Identitäten des 20. Jahrhunderts sich selbst in die Absurdität - führt haben und überwunden waren, so erleben wir derzeit eine religiös und kulturell motivierte Identitätssuche, die mit einem Zerrbild des Fanatismus einhergeht und durch Aggressivität und Gewaltbereitschaft charakterisiert ist. Betrachten wir die Entwicklung weltweit, so müssen wir feststellen, dass Symptome von Identitätskrisen deutlich zunehmen. Durch Vorurteile v- stärkt, nehmen Akte des Extremismus und der Anarchie selbstzerstörerische Formen an. Das vergangene Jahrhundert war einerseits geprägt durch großen tech- schen Fortschritt und andererseits durch Grausamkeiten zweier Weltkriege. Es gab Verbesserungsmöglichkeiten des Lebens für Teile der Bevölkerung und hoffnungsvolle Visionen, aber gleichzeitig die Verelendung ganzer Re- onen und die Lähmung der Gesellschaft aus Angst vor einer nuklearen Kat- trophe. Das 20. Jahrhundert, in dem Licht und Schatten dicht beisammen waren, hat gezeigt, dass Nationalstaaten, die ihre Bürger schützen sollten, selbst zu V- brechern geworden waren. Daher wurde es notwendig 1948 die Rechte des Einzelnen in der Form der Charta der Menschenrechte durch die Vereinten Nationen zu verankern und somit den Menschen vor dem willkürlichen Eingriff des Staates zu schützen.

Keywords

Demokratie Identität Kultur Migration Verfassung

Bibliographic information

Industry Sectors
Pharma
Automotive
Chemical Manufacturing
Consumer Packaged Goods