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Die Entwicklung des Tensorkalküls

Vom absoluten Differentialkalkül zur Relativitätstheorie

  • Karin Reich

Part of the Science Networks · Historical Studies book series (SNHS, volume 11)

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages 1-11
  2. Karin Reich
    Pages 13-18
  3. Karin Reich
    Pages 19-42
  4. Karin Reich
    Pages 43-56
  5. Karin Reich
    Pages 160-212
  6. Karin Reich
    Pages 213-221
  7. Back Matter
    Pages 222-334

About this book

Introduction

Die allgemeine Relativitästheorie lässt sich nur mit Hilfe des Tensorkalküls formulieren. Diesen lernte Einstein 1912 in Form des absoluten Differentialkalküls kennen. Dessen Schöpfer war Gregorio Ricci, dem zusammen mit Sophus Lie und anderen der Ausbau der Theorie der Differentialinvarianten gelang. Der absolute Differentialkalkül passte zur allgemeinen Relativitätstheorie wie ein Schlüssel zum Schloss: der in den Jahren 1884-92 von Ricci entwickelte Kalkül erfüllte in der Tat genau das physikalische Konzept der allgemeinen Relativitätstheorie, das Einstein 1907-15 ausarbeitete. Ein derartiges Zusammenpassen war nur dadurch möglich, weil sowohl Ricci innerhalb der Mathematik als auch Einstein innerhalb der Physik vergleichbare Fragen stellten, nämlich Fragen nach Invarianten bei speziellen Transformationen. Es wird versucht, den historischen Weg so genau wie möglich anhand der Quellen nachzuzeichnen. Neu ist die Herausarbeitung des invariantentheoretischen Aspekts, dem gegenüber die Bedeutung der Differentialgeometrie für die Entwicklung des Tensorkalküls in den Hintergrund treten muss.

Keywords

Ableitung Analysis Differenzialgleichung Funktion Geometrie Invariante Mathematik

Authors and affiliations

  • Karin Reich
    • 1
    • 2
  1. 1.Fachhochschule für BibliothekswesenUniversität StuttgartStuttgartGermany
  2. 2.Mathematisches Institut AUniversität StuttgartStuttgartGermany

Bibliographic information