adhäsion KLEBEN & DICHTEN

, Volume 57, Issue 3, pp 48–48 | Cite as

Exakt dosiert dank elektrischer Spindelventile

Produkte
  • 10 Downloads

Das Unternehmen Axiss erweitert sein Angebot elektrischer Spindelventile, die das reproduzierbare Dosieren von Kleinstmengen auch bei größeren Kartuschendurchmessern ermöglichen.

Bei den elektrischen Auspresseinheiten V-2K-DUO-E50 bis V-2K-DUO-E400 wird der mechanische Hub auf die Kartuschenkolben über eine hochauflösende Spindel ausgeführt, sodass kleinste lineare Bewegungen erreichbar sind.

Die Mischungsverhältnisse sind über die Kartuschengeometrie vorgegeben. Mit dem Einsetzen der jeweiligen Adapter kann das V-2K-DUO-Ventil schnell und einfach auf ein anderes Mischungsverhältnis umgebaut werden. Derzeit sind die Kartuschen mit einem Mischungsverhältnis 1:1, 2:1, 4:1 und 10:1 verfügbar. Für die drei zur Zeit erhältlichen Kartuschengrößen 50ml, 200ml und 400ml sind entsprechende Ventile erhältlich, mit denen Medien mit einer Viskosität von bis zu 80.000 mpas statisch gemischt und dosiert werden können.

Um reproduzierbare Dosierergebnisse zu erreichen, erfolgt die Eingabe der entsprechenden Parameter wie Dosiergeschwindigkeit, Rückzug, usw. über eine spezielle Steuereinheit mit Folientastatur und LCD-Display. Die Dosiermenge wird über die Spindelsteigung und die Motorschritte eingestellt. Es besteht aber auch die Möglichkeit, die Dosierung unabhängig von der eingestellten Menge direkt über einen externen Signaleingang auszulösen. Dabei kann das Dosiervolumen z. B. über eine externe SPS gesteuert werden.

Der große Vorteil beim Ausdrücken der Komponenten A und B mittels eines Elektromotors mit Spindel ist die von Anfang an gleichbleibende Kraftentwicklung auf den Kolben, die für ein behutsames Anfahren bzw. Ausdrücken des Materials sorgt. Durch die Einstellung der Auspressgeschwindigkeit können bei der Viskosität und dem Abrissverhalten am Ende der Dosierung spürbare Verbesserungen erzielt werden.

Bild: Axiss GmbH

Auch durch die Einstellung eines Rückzuges der Kolben zur Entlastung des Materials nach dem Dosiervorgang wird ein wesentlich besserer Materialstopp nach dem Dosiervorgang erreicht.

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2013

Personalised recommendations