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E-Learning: Content allein reicht nicht

  • Martin HüppeEmail author
Schwerpunkt Kommentar
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E‑Learning nimmt viele Formen an: im Trend liegen Podcasts und Kurzvideos für Microlearning. Sie werden sowohl von Unternehmen als auch von Schulen und Hochschulen zunehmend verwendet. Wo kommt der Content her?

Wie verschaffen Sie sich am liebsten einen Überblick über ein Thema: durch Anschauen eines Videos, Hören eines Podcasts oder Lesen eines mehrseitigen Dokuments? Wenn es um Wissensvermittlung und Bildung geht, bevorzugen viele Menschen Online-Angebote. Und da heute jeder mit einem Smartphone ausgestattet ist, finden Lernprozesse an jedem Ort, zu jeder Zeit statt. Wissen wird überall konsumiert, auch unterwegs.

Erklärfilme und Kurzvorträge à la TEDx, Audio-Podcasts und auch AR („augmented reality“) haben sich als sinnvolle Ergänzung für das E‑Learning etabliert und werden sowohl in Unternehmen als auch in Schulen und Hochschulen verwendet. Sie eignen sich bestens für den Wissenstransfer in kleinen Lerneinheiten. Aber auch komplexe Inhalte lassen sich schneller, anschaulicher und damit effizienter vermitteln als etwa mit Präsentationsfolien und langen Texten im Wiki.

Dieser Content will verwaltet, bearbeitet und zur Verfügung gestellt werden. Gefragt sind Technologien, welche die Handhabung vereinfachen und effizienter gestalten: wie Contentmanagement- und Media-Asset-Managementsysteme. Sie erleichtern die Organisation der (Lern‑)Medien und vereinfachen die Recherche und das Auffinden von Inhalten. Nicht umsonst zählen viele Schulbuch- und Fachbuchverlage bzw. Bildungsmedienanbieter wie z. B. Cornelsen, Klett oder Hueber zu den langjährigen Kunden von SIX. Sie benötigen flexible und leistungsfähige Technologien, die vielfältige und heterogene Szenarien unterstützen – von Lernkatalogen über Online-Tests bis hin zu „packaged content“. Mithilfe der Content-Management-Technologie werden zum Beispiel Kommunikations- und Informationsplattformen geschaffen, die den standortunabhängigen Zugriff auf zentrale Daten und Informationsdienste gewährleisten. Das Medien-Asset-Managementsystem sorgt seinerseits für die effiziente Steuerung der Prozesse rund um Bildbeschaffung und Bildauswahl.

Experten aus der Bildungsbranche sind der Meinung, dass in den nächsten Jahren Erklärfilme sowie Blended-Learning-Angebote im Bereich E‑Learning kommerziell besonders erfolgreich sein werden. Für den Erfolg der neuen Lernszenarien und Methoden – online oder hybrid (Blended Learning), synchron oder asynchron – ist die schnelle und zuverlässige Verfügbarkeit des Contents entscheidend.

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  1. 1.StuttgartDeutschland

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