Advertisement

Controlling & Management

, Volume 53, Supplement 3, pp 31–39 | Cite as

Ein Wertschöpfungsmodell zur monetären Beschreibung der Leistung von ERP-Systemen

  • Sven-Carsten Hanssen
  • Georg Herzwurm
Relevante Aspekte des Informationsmanagements
  • 288 Downloads

Problemstellung und Zielsetzung

In Wissenschaft und Praxis herrscht weitestgehend Konsens darüber, dass es im Zuge einer wirtschaftlichen Ausgestaltung von ERP-Systemen erforderlich ist, sowohl die von den Systemen verursachten Kosten als auch die mit dem Einsatz der Systeme verbundenen Leistungen zu erfassen, zu analysieren und einander gegenüber zu stellen. Während allerdings die Behandlung der Kostenseite als relativ problemlos angesehen wird, ist die Erfassung der Leistungsseite von ERP-Systemen mit einer Vielzahl von Problemen, etwa der Quantifizierung der erbrachten Leistungen, der vollständigen Erfassung aller Leistungen sowie der verursachungsgerechten Zurechnung der Leistungen, verbunden und wird trotz der Vielzahl an hierzu existierenden Methoden oft als unbefriedigend gelöst eingestuft.

Der vorliegende Artikel möchte ein Modell vorstellen, mit dessen Hilfe die Wirkungen des Einsatzes eines ERP-Systems innerhalb eines Unternehmens erfasst, modelliert und bewertet werden...

Literatur

  1. 1.
    Aier, S. und Haarländer, N. (2007): Systemanalyse zur Verbesserung von Geschäftsprozessen, in: Krallmann, H., Schönherr, M. and Trier, M.: Systemanalyse im Unternehmen: Prozessorientierte Methoden der Wirtschaftsinformatik, 5. Auflage, München 2007, S. 229 – 248Google Scholar
  2. 2.
    Becker, J. und Kahn, D. (2005): Der Prozess im Fokus, in: Becker, J., Kugeler, M. and Rosemann, M.: Prozessmanagement: Ein Leitfaden zur prozessorientierten Organisationsgestaltung, 5. Auflage, Berlin 2005, S. 3 – 16Google Scholar
  3. 3.
    Durst, M. (2007): Wertorientiertes Management von IT-Architekturen, Wiesbaden 2007Google Scholar
  4. 4.
    Eul, M., Hanssen, S. und Herzwurm, G. (2006): Systematische Leistungsbestimmung in der IT: Steuerung durch IT-Performance-Management, in: Controlling, 18, 2006, 1, S. 25 – 30Google Scholar
  5. 5.
    Gadatsch, A. (2007): Grundkurs Geschäftsprozess-Management: Methoden und Werkzeuge für die IT-Praxis: Eine Einführung für Studenten und Praktiker, 5. Auflage, Berlin u. a. 2007Google Scholar
  6. 6.
    Gaitanides, M. (2006): Prozessorganisation: Entwicklung, Ansätze und Programme des Managements vonGoogle Scholar
  7. 7.
    Landau, K. (Hrsg., 2007): Lexikon Arbeitsgestaltung – Best Practice im Arbeitsprozess, Stuttgart 2007Google Scholar
  8. 8.
    Picot, A. und Hess, T. (2005): Geschäftsprozessmanagement im Echtzeitunternehmen, in: Thielmann, H.: Real-time Enterprise in der Praxis: Fakten und Ausblick, Berlin 2005, S. 31 – 48Google Scholar
  9. 9.
    Saaty, T. L. (2000): Fundamentals of Decision Making and Priority Theory with the Analytic Hierarchy Process: Vol. VI of the AHP Series, 2. Auflage, Pittsburgh 2000Google Scholar
  10. 10.
    Saaty, T. L. (2005): Theory and Applications of the Analytic Network Process: Decision Making with Benefits, Opportunities, Costs, and Risks, Pittsburgh 2005Google Scholar
  11. 11.
    Scheer, A.-W. (1998): Wirtschaftsinformatik: Referenzmodelle für industrielle Geschäftsprozesse, 2. Auflage, Berlin 1998Google Scholar
  12. 12.
    Scheer, A.-W. (2001): ARIS – Modellierungsmethoden, Metamodelle, Anwendungen, 4. Auflage, Berlin u. a. 2001Google Scholar
  13. 13.
    Töpfer, A. (2004): Betriebswirtschaftslehre: Anwendungs- und prozessorientierte Grundlagen, Berlin 2004Google Scholar
  14. 14.
    Wagner, K. W. und Käfer, R. (2008): PQM – Prozessorientiertes Qualitätsmanagement: Leitfaden zur Umsetzung der ISO 9001, NEU: Rollen im Prozessorientierten Qualitätsmanagement, 4. Auflage, München 2008Google Scholar
  15. 15.
    Wilhelm, R. (2007): Prozessorganisation, 2. Auflage, München 2007Google Scholar

Copyright information

© Gabler Verlag Wiesbaden GmbH 2009

Authors and Affiliations

  • Sven-Carsten Hanssen
    • 1
  • Georg Herzwurm
    • 2
  1. 1.StuttgartDeutschland
  2. 2.Universität StuttgartStuttgartDeutschland

Personalised recommendations