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Controlling & Management

, Volume 49, Supplement 7, pp 1–1 | Cite as

Controller in der Krise

  • Jürgen Weber
EDITORIAL

Controller sind aktuell sehr gefragt, sowohl auf dem Arbeitsmarkt als auch im laufenden Geschäft. Immer dann, wenn es Unternehmen schlecht geht, gewinnen klassische betriebswirtschaftliche Fragestellungen („was rechnet sich, was rechnet sich nicht“?) signifikant an Bedeutung. Controller haben dann Hochkonjunktur. In der Krisenbewältigung sind sie traditionell deutlich sichtbarer als in der Krisenverhinderung. Die Schwerpunkte ihrer Aktivitäten ändern sich von Krise zu Krise nur unwesentlich: Es geht – abstrakt gesprochen – um das Herausnehmen von jeglichem nicht unmittelbar benötigtem materiellem und finanziellem Spielraum. Der Druck auf die Linie, auf Privilegien zu verzichten, wird massiv erhöht. Bestehendes wird reduziert, Aufschiebbares aufgeschoben. Cost Cutting beherrscht die Szene, aktuell ergänzt um den Aspekt der Liquiditätssicherung. Controller sehen ihren Einsatz in der Krise eher als Pflicht denn als Kür, nehmen aber die hohe Aufmerksamkeit und den großen Hebel ihrer...

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© Springer Gabler 2005

Authors and Affiliations

  • Jürgen Weber

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