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Autoerotische Unfälle

  • Hubert John
Extended Abstract

Einleitung

Autoerotische Unfälle können in Penisverletzungen und Harnröhrenmanipulationen, das Einführen von Fremdkörpern in Anus und Rektum sowie in Bondagen, elektrische Stimulationen bis hin zu Asphyxiation und Strangulation unterschieden werden.

Erste Berichte von autoerotischen Unfällen wurden um 1900 veröffentlicht. In den 1960er-Jahren wurden sie systematisch erforscht. Vor allem sind Männer von autosexuellen Handlungen betroffen. In der Regel kommt es bei autoerotischen Aktivitäten zu leichten oder mittelschweren Verletzungen. Da viele Patienten den tatsächlichen Unfallhergang aus Scham gegenüber dem Arzt verschweigen, liegen genaue Zahlen über die Häufigkeit nicht vor. Schätzungen gehen von 1–2 tödlichen Unfällen im Zusammenhang mit der Selbstbefriedigung pro 1 Mio. Personen und Jahr aus.

Penis‑, Harnröhren- und Skrotummanipulationen

In der urologischen Notfallsituation sind Penisstrangulationen und eingeführte Fremdkörper in der Harnröhre am häufigsten. Bekannt wurde in der...

Autoerotic accidents

Notes

Einhaltung ethischer Richtlinien

Interessenkonflikt

H. John gibt an, dass kein Interessenkonflikt besteht.

Dieser Beitrag beinhaltet keine vom Autor durchgeführten Studien an Menschen oder Tieren. Menschen sind nicht erkennbar.

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Austria, ein Teil von Springer Nature 2018

Authors and Affiliations

  1. 1.Klinik für Urologie, EBU Certified Training CenterKantonsspital WinterthurWinterthurSchweiz

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