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Pflegezeitschrift

, Volume 71, Issue 5, pp 3–3 | Cite as

Liebe Leserinnen und Leser,

  • Springer Medizin
Editorial

die Zahlen sprechen für sich: knapp sieben Millionen Menschen in Deutschland sind an Diabetes mellitus erkrankt und jedes Jahr erkranken rund eine halbe Million neu. Kein Zweifel, Diabetes ist eine Volkskrankheit. Und sie ist verbunden mit gravierenden Auswirkungen für die Betroffenen und ihre Angehörigen. Eine gestörte Wundheilung ist eine davon. Beim Diabetischen Fußsyndrom wird sie zu einer interdisziplinären Herausforderung. Wie eine moderne Wundversorgung den Heilungsprozess fördert und Amputationen vermeidet, beschreiben Prof. Dr. Ralf Lobmann, Katharina Stilinovic und Dr. Stefan Dörr — ein Update (S. 21).

Ein funktionierendes Selbstmanagement ist (nicht nur) bei Diabetikern enorm wichtig. Praktiker wissen, dass es daran aus verschiedenen Gründen oft hapert. Das soziale Umfeld spielt hier eine wichtige Rolle. Dabei setzen Dr. Christine von Reibnitz und Katja Sonntag auf professionelle Beratung durch Pflegende (S. 36), und Dr. Gottlobe Fabisch und Lars Hecht stellen ein spezielles Schulungskonzept für Angehörige vor (S. 50). Uns scheint in diesem Zusammenhang der Beitrag von Prof. Dr. Angelika Zegelin nochmals in einem neuen Licht. Sie sieht die Hoffnungsunterstützung als eine wichtige Aufgabe der Pflege (S. 29).

Womit wir bei den weiteren Themen dieser Ausgabe sind. Zwei seien exemplarisch herausgegriffen: Beeindruckend und zugleich Hoffnung stiftend finden wir die Studienergebnisse von Prof. Dr. Susi Saxer, Angela Meixner und Myrta Kohler, die in einer schweizer Rehabilitationsklinik die Urininkontinenz bei neurologischen Erkrankungen untersuchten. Einmal mehr zeigt sich, wie sensible Pflege zu einem positiven Verlauf beitragen kann (S. 53).

Einem Fachbereich, der sich rasant entwickelt, widmen wir in diesem und den kommenden Heften eine eigene Serie: der neurologischen Fachpflege. Mit dem Ansatz des Neuro science Nursing, der die Komplexität neurologisch-pflegerischer Versorgungssituationen ganzheitlich zu erfassen sucht, macht Dr. Elke Steudter den Auftakt (S. 38).

Eine spannende Lektüre wünscht Ihnen

Ihre

Auf nach Dresden

„Haben Sie heute schon an sich gedacht?“ — mit dieser Frage wird sich Dr. Ilona Bürgel, Diplom-Psychologin in Dresden, an die Teilnehmenden des 6. Interprofessionellen Gesundheitskongresses wenden. Der Kongress richtet sich an Mediziner, Pflegefachkräfte und Angehörige anderer Gesundheitsberufe — Menschen also, die es gewohnt sind, zunächst an andere zu denken.

Nach der erfolgreichen Premiere 2017 findet das Modul Notfall Spezial für alle im Notfall- und Rettungsbereich Tätigen wieder statt, diesmal zum Thema Kardiopulmonale Reanimation, inhaltlich zusammengestellt vom Deutschen Berufsverband Rettungsdienst (DBRD) e.V. Zudem gibt es Angebote für einzelne Berufsgruppen in den Modulen Pflege Spezial, Medizin Spezial und MFA Spezial. Ergänzt wird das umfangreiche Kongressprogramm durch einen Schülertag von Auszubildenden für Auszubildende.

Veranstaltet wird der Kongress — ganz interdisziplinär — von Springer Medizin und Springer Pflege am 20. und 21. April 2018 im Internationalen Congress Center Dresden direkt am Ufer der Elbe.

www.gesundheitskongresse.de

# IntGeKo2018

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  • Springer Medizin

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