MTZ - Motortechnische Zeitschrift

, Volume 74, Issue 1, pp 86–86 | Cite as

Patente

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Laserzündkerze und Betriebsverfahren

Robert Bosch GmbH

Im Patent wird eine Laserzündkerze beschrieben, die sich insbesondere für eine Brennkraftmaschine eignet. Sie hat eine Vorkammer zur Aufnahme eines zündfähigen Mediums. Weiterhin sind Mittel vorhanden, um einen in der Vorkammer angeordneten Zündpunkt mit Laserstrahlung zu beaufschlagen. Verwendung finden solche Systeme zum Beispiel bei stationären Gasmotoren. Aufgabe der Erfindung ist es, Laserzündkerze und Betriebsverfahren derart zu verbessern, dass ein optimaler Durchbrand des Gemischs in der Vorkammer erfolgt, um eine möglichst energiereiche Zündfackel zu erhalten, die in die Hauptbrennkammer eintritt. Ermöglicht wird das dadurch, dass die Laserstrahlung auf mindestens einen Zündpunkt fokussiert wird. Die Vorkammer ist in drei etwa volumengleiche Teilbereiche eingeteilt. Diese erstrecken sich, ausgehend von einer an die Vorkammer angrenzenden Stirnfläche der Zündkerze, axial von dieser weg. Die Bereiche sind durch gedachte, im Wesentlichen zur Stirnfläche parallele Ebenen voneinander getrennt. Die Positionierung des Zündpunkts erfolgt an dem an die Stirnfläche angrenzenden Teilbereich oder einem daran angrenzenden mittleren Teilbereich.

Offenlegungsschrift: DE 102011075385 A1

Anmeldetag: 06.05.2011

Veröffentlichungstag: 08.11.2012

Betriebsverfahren für einen Kraftfahrzeug-Dieselmotor

Daimler AG

Das in dem Patent beschriebene Betriebsverfahren umfasst einen Dieselmotor mit einer Abgasreinigungsanlage, die einen Oxidationskatalysator, einen Partikelfilter und einen SCR-Katalysator aufweist. Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren anzugeben, welches eine NOx-Minderung auch während de Durchführung einer thermischen Partikelfilterregeneration, bei der der Ruß abgebrannt wird, ermöglicht. Dazu erfolgt von Zeit zu Zeit eine Regeneration des Partikelfilters mit einem thermischen Rußabbrand. Dabei wird der Dieselmotor während der Durchführung der Regeneration des Filters mit einem Luft-Kraftstoff-Verhältnis von wenigstens λ=1,0 betrieben. Dem Abgas wird nach Austritt aus dem Oxidationskatalysator und vor Eintritt in den Partikelfilter Luft zugemischt, sodass genügend Sauerstoff vorhanden ist, um ein Abbrennen des auf dem Filter abgelagerten Rußes zu ermöglichen. Der Luftmengenstrom ist so bemessen, dass das Abbrennen des Rußes mit einer vorgebbaren Geschwindigkeit erfolgt. Der Oxidationskatalysator hat eine Dreiwege-Katalysator-Beschichtung.

Offenlegungsschrift: DE 102111100677A1

Anmeldetag: 06.05.2011

Veröffentlichungstag: 08.11.2012

Verbrennungsmotor mit thermoelektrischem Generator

Ford Global Technologies

Thermoelektrische Generatoren werden zum Beispiel eingesetzt, um mittels Temperaturdifferenz zwischen dem Abgas eines Verbrennungsmotors und einem Kühlmittel elektrischen Strom zu erzeugen. Ziel des Patents ist es, einen solchen thermoelektrischen Generator zur Verfügung zu stellen, der eine möglichst hohe elektrische Leistung erzeugen kann. Die Patentansprüche betreffen unter anderem einen Verbrennungsmotor mit mehreren Zylindern, wobei die thermoelektrischen Generatoren wärmezufuhrseitig im Wärmekontakt mit im Zylinderkopf des Verbrennungsmotors ausgebildeten Abgaskanälen stehen. Wärmeabfuhrseitig stehen sie im Kontakt mit einem den Verbrennungsmotor kühlenden Medium und/oder wärmeleitenden Bestandteilen des Zylinderkopfs. Der Hauptanspruch ist dadurch gekennzeichnet, dass die Abgaskanäle im Zylinderkopf mindestens teilweise als Sammler zum Sammeln des Abgases aus mehreren Zylindern ausgebildet sind. Die thermoelektrischen Generatoren sind großflächig um den Umfang der Abgaskanäle herum und entlang der Innenwände des Abgassammlers angeordnet. Der thermoelektrische Generator übernimmt einen Teil der Stromversorgung, sodass die Lichtmaschine kleiner dimensioniert werden kann.

Offenlegungsschrift: DE 102009002596 B4

Anmeldetag: 23.04.2009

Veröffentlichungstag: 08.11.2012

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