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Gastro-News

, Volume 5, Issue 1, pp 46–46 | Cite as

Sequenztherapie

Systemische Therapie des HCC

  • Ulrike Hafner
infopharm
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Wie die Ergebnisse der Phase-III-Studie RESORCE zeigen, kann das Gesamtüberleben (OS) von Patienten mit hepatozellulärem Karzinom, die zuvor mit Sorafenib behandelt wurden, unter der Zweitlinientherapie mit Regorafenib deutlich verbessert werden [Bruix J et al., Lancet 2017;389:56 – 66].

Patienten mit hepatozellulärem Karzinom (HCC) werden in der First-Line-Therapie mit dem Multikinase-Inhibitor-Sorafenib (Nexavar®) behandelt. Werden die Patienten unter Sorafenib progredient, steht mit dem Multikinase-Inhibitor Regorafenib (Stivarga®) eine Second-Line-Therapie zur Verfügung.

Verbesserung des medianen Gesamtüberlebens

In der internationalen, multizentrischen, plazebokontrollierten Phase-III-Studie RESORCE (REgorafenib after SORafenib in patients with hepatoCEllular carcinoma) wurden 573 Patienten mit inoperablem hepatozellulären Karzinom, die in der First-Line-Therapie mit Sorafenib behandelt wurden, entweder mit Regorafenib und Best Supportive Care (BSC) (n = 379) oder mit Placebo und BSC (n = 194) therapiert. Unter Regorafenib lag das mediane OS der Patienten bei 10,6 Monaten versus 7,8 Monaten unter Placebo (Hazard Ratio [HR] 0,63, 95 %-Konfidenzintervall [KI] 0,50 – 0,79; p < 0,0001).Das mediane progressionsfreie Überleben betrug in der Verumgruppe 3,1 Monate und in der Plazebogruppe 1,5 Monate (HR 0,46; 95%-KI 0,37 – 0,56; p < 0,001).

Bei den mit Regorafenib behandelten Patienten wurden am häufigsten Grad-3- oder Grad-4-Nebenwirkungen, Hand-Fuß-Hautreaktionen, Diarrhö, Fatigue und Hypertonie beobachtet.

Literatur

  1. Satellitensymposium „„HCC: Sequenztherapie mit System“, Viszeralmedizin 2017, 16.9.2017, Dresden Veranstalter: Bayer VitalGoogle Scholar

Copyright information

© Springer Medizin Verlag GmbH, ein Teil von Springer Nature 2018

Authors and Affiliations

  • Ulrike Hafner
    • 1
  1. 1.

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