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Im Focus Onkologie

, Volume 20, Issue 6, pp 51–51 | Cite as

Stapelsignatur kein Problem

  • Rebekka Höhl
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Der E-Arztbrief ist keine Funktion, bei der die Ärzte in das kalte Wasser geschubst werden. Sowohl die KV Telematik GmbH als auch die Softwarehäuser und Signaturkartenanbieter haben die Abläufe vorher umfangreichen Praxistests unterzogen. Bereits seit 2010 ist etwa in Düren ein Projekt zum strukturierten E-Arztbrief angelaufen. An dem hat sich auch das — ebenfalls in Düren ansässige — Softwarehaus Duria beteiligt. Eine wichtige Funktion sei von Beginn an die Stapelsignatur gewesen, berichtet Duria-Chef Dr. Erich Gehlen. Dazu würden die Briefe in einem Ordner abgelegt und später durch die einmalige Eingabe der PIN mit dem E-Arztausweis signiert, erläutert Gehlen. In Praxen mit mehreren Ärzten werden die Briefe, die der jeweilige Arzt signieren muss, einfach über die Arztkennung herausgefiltert. Der Versand werde anschließend mit einem Klick angestoßen und laufe im Hintergrund ab. Gehlen: „Wir haben den Ablauf so eingestellt, dass alle 5 Minuten geschaut wird, ob Briefe zu verschicken sind beziehungsweise ob Briefe abgerufen werden können.“ Wie der E-Arztausweisanbieter medisign berichtet, lassen sich bis zu 254 Arztbriefe über die einmalige PIN-Eingabe signieren.

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© Springer Medizin 2017

Authors and Affiliations

  • Rebekka Höhl
    • 1
  1. 1.

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