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pädiatrie hautnah

, Volume 24, Issue 4, pp 241–241 | Cite as

Darmtumoren nach erfolgter Krebstherapie

  • Ulrich Mutschler
Seite Eins
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Gefürchtet nach einer onkologischen Behandlung ist in den Folgejahren das Risiko eines Sekundärtumors. Die kumulative Inzidenz eines malignen Darmtumors nach Krebserkrankungen haben jetzt Kinderärzte aus Memphis in einer Fall-Kontroll-Studie untersucht [Nottage K et al. J Clin Oncol 2012; 30: 2552–8]. Insgesamt wurden Daten von mehr als 13.000 Patienten ausgewertet. 19 Patienten wurden mit einem Adenokarzinom des Dickdarms erfasst. Das häufigste Primärmalignom war bei ihnen das Hodgkin-Lymphom, an dem neun Patienten als Kinder erkrankt waren. Insgesamt hatten die Patienten ein um das 11-Fache erhöhtes Darmkrebsrisiko. Im Median waren sie beim Sekundärtumor 33 Jahre alt. Die Verwendung alkylierenden Substanzen bei der Therapie des Ersttumors erhöhte dieses Risiko knapp um das 9-Fache, mit jeder Steigerung der Bestrahlungsdosis um 10 Gy stieg das Risiko für einen Sekundärtumor um 70 %.

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© Urban & Vogel 2012

Authors and Affiliations

  • Ulrich Mutschler

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