Das Coronavirus durch die Kinderbrille

Über Kinder gibt es in der Corona-Pandemie eine Menge Nachrichten. Neidvoll starrt die Erwachsenenwelt z. B. auf die geringen Raten schwerer COVID-19-Verläufe unter Halbstarken und Dreikäsehochs. Sozialarbeiter und Kinderpsychologen warnen vor den körperlichen und seelischen Gefahren, die das endlose Zusammenhocken mit der eigenen Familie erzeugt. Andere dagegen preisen die intensive Nähe und betonen die Resilienz der Heranwachsenden. Es wird diskutiert über die vermuteten Bedürfnisse von Abschlussklassen, die Verrohung der Mores im Zoom-Meeting, die Viereckigkeit der kindlichen Knopfaugen.

Nur die Kleinen selbst kommen auffallend selten zu Wort, weshalb man es französischen Forschern hoch anrechnen muss, dass sie wenigstens mal ein paar von ihnen gefragt haben, wie sie sich das Coronavirus eigentlich vorstellen. Die Ergebnisse sind nicht unbedingt erkenntnisträchtig, aber recht süß.

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© BMJ. 2020;371:m4578

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Dipl.-Jour. C. Heyer

Rheinländer, MMW-Redaktion

Quelle: Martinerie L, Bernoux D, Giovannini-Chami L, Fabre A. To each child their own coronavirus. BMJ. 2020;371:m4578

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Heyer, C. Das Coronavirus durch die Kinderbrille. MMW - Fortschritte der Medizin 163, 34 (2021). https://doi.org/10.1007/s15006-021-9647-7

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