Koronarkalk: Bewegung kompensiert das Risiko

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Dr. med. Dirk Einecke Chefredakteur dirk.einecke@springer.com

© Bertram Solcher

Mortalitätsprognose -- Wer mit kalkbelasteten Koronarien körperlich hochaktiv ist, kann dadurch sein kardiovaskuläres Risiko weitgehend kompensieren, wie eine Studie vom Mount Sinai St. Luke’s Hospital, New York zeigt. Bei 2.318 Personen (65–84 Jahre) wurde die Koronarverkalkung mittels CT-Scan quantifiziert. Die Teilnehmer wurden über ihre körperliche Aktivität befragt und im Schnitt 10,6 Jahre lang beobachtet. Lag der Kalzium-Score unter 400, waren kaum Unterschiede bei der Sterblichkeit zwischen körperlich Aktiven und Inaktiven erkennbar. Bei Teilnehmern mit einem Score ≥ 400 verkürzte sich das Überleben mit abnehmender Fitness. Sportlich aktive Probanden erzielten ähnliche Werte wie solche mit geringem Aktivitätslevel und Scores von 0–99.

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© [M] Zoe / Image Source (Symbolbild mit Fotomodellen)

Quelle

  1. Mayo Clin Proc Inn Qual Out. 2020;4:229–3; https://doi.org/10.1016/j.mayocpiqo.2020.02.005

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Koronarkalk: Bewegung kompensiert das Risiko. MMW - Fortschritte der Medizin 162, 3 (2020). https://doi.org/10.1007/s15006-020-0589-2

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