Digitale Anwendungen für den Praxisalltag

Hilfestellung für Arzt und Patient

Digitale Gesundheitsanwendungen eröffnen neue Wege im Praxisalltag, auch in der Onkologie.

Die Digitalisierung in der Praxis biete für Arzt und Patient eine echte Hilfestellung für das Informieren und das Monitorieren der Patienten und biete die Möglichkeit, dass Patienten sich aktiv an der Behandlung ihrer Erkrankung beteiligen, konstatierte Friedrich Overkamp, Onkologe und geschäftsführender Gesellschafter OncoConsult, Berlin. Er stellte MikaDoc - das "Arztgespräch zum Mitgeben" - vor, ein persönlicher, digitaler Begleiter für Krebspatienten. Für Overkamp ist diese App eine wichtige Hilfestellung für das Arztgespräch, da zum Beispiel Patienten mit einer Krebsdiagnose vor allem im Erstgespräch meist nur einen Teil der krankheits- und therapierelevanten Informationen aufnehmen.

Der behandelnde Arzt kann mit MikaDoc Artikel, Videos und weitere Informationen zur Erkrankung für den Patienten auswählen. Zudem besteht für Ärzte die Möglichkeit, eigene Inhalte - wie selbst erstellte Textbeiträge oder Videos - hochzuladen. Der Patient kann dieses für ihn individuell zusammengestellte Informationspaket in der kostenfreien Mika-App bequem und sicher über das Smartphone abrufen. Damit könne das Arztgespräch effektiver gestaltet werden, denn der Patient komme gut vorbereitet und informiert zum nächsten Termin, so Overkamp. MikaDoc ist ein zertifiziertes Medizinprodukt und entspricht der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO).

Symposium "Digitalisierung in der Praxis - Chance oder Spielerei?" anlässlich des DKK 2020, Berlin, 21. Februar 2020; Veranstalter: Amgen

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Correspondence to Andrea Warpakowski.

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Warpakowski, A. Hilfestellung für Arzt und Patient. InFo Hämatol Onkol 23, 61 (2020). https://doi.org/10.1007/s15004-020-8120-6

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