GSK

16 Onkologika in klinischer Erforschung

Der pharmazeutische Unternehmer GSK meldet sich zurück in der Onkologie.

Nachdem die Firma 2015 ihre zugelassenen Krebsmedikamente an Novartis im Tausch gegen Impfstoffe abgegeben hatte, ist sie nun mit 16 onkologischen Wirkstoffen in klinischer Entwicklung zurück. Diese stammen zum einen aus der eigenen Forschung, zum anderen aus der Übernahme der Firma Tesaro. In Entwicklung befinden sich Immunonkologika (z. B. Substanzen, die sich gegen BCMA ["B-cell maturation antigen"] oder PD-1 ["programmed cell death protein 1"] richten), onkologische Zelltherapien, PARP (Poly[ADP-ribose]-Polymerase)-Inhibitoren und "cancer epigenetics". Bereits verfügbar ist der PARP-Inhibitor Niraparib (Zejula®) als Erhaltungstherapie für Patienten mit fortgeschrittenem, rezidiviertem Ovarialkarzinom. Positive Daten liegen auch für die Erhaltungstherapie in der Erstlinie vor. Die nächste Substanz wird das Antikörper-Wirkstoff-Konjugat Belantamab Mafodotin sein (siehe S. 60), dessen Zulassung für Patienten mit rezidiviertem oder refraktärem multiplem Myelom in beschleunigtem Verfahren geprüft wird.

Weitere Kandidaten sind der Anti-PD-1-Antikörper Dostarlimab, der z. B. in der Therapie des Endometriumkarzinoms untersucht wird, sowie das bifunktionale Fusionsprotein Bintrafusp alfa, das zusammen mit der Firma Merck u. a. beim kleinzelligen Lungenkarzinom erforscht wird.

Pressegespräch "Die GSK-Vision in der Onkologie: Ein Katalysator für transformative Medizin", anlässlich des DKK 2020, Berlin, 21. Februar 2020; Veranstalter: GSK

Author information

Affiliations

Authors

Corresponding author

Correspondence to Dr. Dirk Einecke.

Rights and permissions

Reprints and Permissions

About this article

Verify currency and authenticity via CrossMark

Cite this article

Einecke, D. 16 Onkologika in klinischer Erforschung. InFo Hämatol Onkol 23, 61 (2020). https://doi.org/10.1007/s15004-020-8119-z

Download citation