ästhetische dermatologie & kosmetologie

, Volume 10, Issue 1, pp 46–46 | Cite as

Glasfaser mit nadelförmiger Spitze aus einem Stück

Mikrochirurgische Laserbehandlung

  • Springer Medizin
infopharm
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Eine neue nadelförmige Laserfaser-Spitze bietet speziell bei mikrochirurgischen Eingriffen Vorteile. Die „Sharp-tip“-Faserspitze ist die erste Laserfaser weltweit, die ohne angekoppelte oder adaptierte separate Endungen schneiden und koagulieren kann. Der Operateur kann die Glasfaser federleicht führen und damit in den meisten Fällen das klassische Skalpell komplett ersetzen.

Die „Sharp-tip“-Faser ist in vier verschiedenen Aufsetzpunkt-Durchmessern (0,25 mm; 0,20 mm; 0,15 mm und 0,10 mm) erhältlich. Sie wird aktuell für chirurgische Eingriffe in der Ophthalmologie verwendet, ist aber auch für weitere Anwendungen in der Chirurgie einsetzbar. Neben der präziseren, sichereren und vielseitigeren Anwendung der „Laserfaser ist ein weiterer Vorteil für den Arzt die Kostenersparnis bei der Anschaffung: Die bisher hohen Kosten für die separaten Endungen sowie extra Handstücke entfallen. Dazu Karl Klamann, Geschäftsführer der biolitec Vista GmbH: „Mit der ‚Sharp-tip‘-Faser haben wir erstmalig ein Laser-Skalpell aus einem homogenen Glasfaserstück, mit dem wir bei Schlupflid-Operationen einfach und präzise behandeln können. Dieser Eingriff ist durch die biolitec® Lasersysteme besonders blutungsarm und nahezu schmerzfrei, wodurch die postoperativen Maßnahmen signifikant reduziert werden können.“

Die Glasfaser wird mit den Diodenlasern Leonardo® Dual 45 sowie Leonardo® Mini betrieben. Mit der Wellenlänge 1.470 nm ist Schneiden und Koagulieren gleichzeitig möglich.

Literatur

  1. Nach Informationen von biolitec®Google Scholar

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