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Der Kardiologe

, Volume 12, Issue 1, pp 16–17 | Cite as

Bivalirudin vs. Heparin während PCI bei Myocardinfarkt-Patienten

  • T. Schlögl
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Originalpublikation

Erlinge D, Omerovic E, Fröbert O et al (2017) Bivalirudin versus heparin monotherapy in myocardial infarction. N Engl J Med 377(12):1132–1142

Durch die perkutane Koronarintervention (PCI) konnte seit vielen Jahren die Prognose von Patienten mit Myokardinfarkt (Nicht-ST-Hebungs-Infarkten [NSTEMI]/ST-Hebungs-Infarkten [STEMI]) verbessert werden. Periprozedural werden verschiedene antikoagulative Substanzen eingesetzt. Lange Jahre stellte Heparin, ein unspezifischer direkter Thrombinhemmer, zusammen mit Azetylsalizylsäure (ASS) und später mit dem P2Y12-Hemmer Clopidogrel die einzige Option dar.

Im Verlauf kamen die Klasse der GPIIb/IIIa-Inhibitoren sowie potentere P2Y12-Hemmer (Ticagrelor, Prasugrel, Cangrelor) hinzu. Seit 2000 steht als Alternative zu Heparin zusätzlich Bivalirudin zur Verfügung.

Seit jeher ist die richtige Balance zwischen Blutungsrisiko und ischämischem Risiko eine schwierige Aufgabe.

Schwedische Mediziner aus Uppsala haben nun in einer...

Bivalirudin vs. heparin during PCI in myocardial infarction

Notes

Interessenkonflikt

T. Schlögl gibt an, dass kein Interessenkonflikt besteht.

Copyright information

© Springer Medizin Verlag GmbH, ein Teil von Springer Nature 2017

Authors and Affiliations

  1. 1.Cardioangiologisches Centrum Bethanien (CCB)Frankfurt am MainDeutschland

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