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Der Kardiologe

, Volume 12, Issue 1, pp 12–14 | Cite as

Direkte orale Antikoagulanzien bei Niereninsuffizienz

Auf die richtige Dosis kommt es an!
  • H. Eggebrecht
Journal Club
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Originalpublikation

Yao X, Shah ND, Sangaralingham LR, Gersh BJ, Noseworthy PA (2017) Non-vitamin K antagonist oral anticoagulant dosing in patients with atrial fibrillation and renal dysfunction. J Am Coll Cardiol 69(23):2779–2790

Direkte orale Antikoagulanzien (DOAK) sind effektiv in der Schlaganfallprävention und v. a. bequem in der Handhabung sowohl für Patienten als auch den/die Arzt/Ärztin. Die Mehrzahl der Patienten mit Vorhofflimmern, die neu auf eine orale Antikoagulation eingestellt werden, erhalten daher heute DOAK. Bei Niereninsuffizienz kann es aufgrund der (unterschiedlichen) renalen Elimination der DOAK (Dabigatran zu 80 %, Edoxaban zu 50 %, Rivaroxaban zu 35 % und Apixaban zu 27 %) aber zu einer Kumulation mit dem Risiko von vermehrten Blutungskomplikationen kommen. Eine US-amerikanische Arbeit hat Daten aus der klinischen Versorgungsrealität ausgewertet, um Effekte einer Unter- bzw. Überdosierung von DOAK bei Patienten mit bzw. ohne Niereninsuffizienz im Hinblick auf...

Direct oral anticoagulants in renal insufficiency

It depends on the correct dose!

Notes

Interessenkonflikt

H. Eggebrecht gibt an, dass kein Interessenkonflikt besteht.

Copyright information

© Springer Medizin Verlag GmbH 2017

Authors and Affiliations

  1. 1.Cardioangiologisches Centrum Bethanien (CCB)Frankfurt am MainDeutschland

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