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ProCare

, Volume 23, Issue 3, pp 33–42 | Cite as

Verdauung im Griff

  • Siegfried Huhn
  • Martin Claßen
PflegeKolleg
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Das HEILBERUFE PflegeKolleg — ein gemeinsames Projekt von Springer Pflege — Redaktion HEILBERUFE, der HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen und der Werner-Schule vom DeutschenRoten Kreuz — ist Fernfortbildung zum Mitmachen — und als Fortbildung nach dem Österreichischen Gesundheits- und Krankenpflegegesetz 2016 § 63 vom Österreichischen Gesundheits- und Krankenpflegeverband anerkannt.

Jedes PflegeKolleg besteht aus mehreren Fachbeiträgen zu einem Thema und schließt mit einem Fragebogen ab.

Für die erfolgreiche Teilnahme an einem PflegeKolleg, die mit drei Punkten bewertet wird, erhält der Teilnehmer ein Zertifikat.

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Verdauung anregen

Der Obstipation vorbeugen

Obstipation wird oft als eine banale Befindlichkeitsstörung ohne Krankheitswert gesehen. Dementsprechend werden die Betroffenen häufig nicht ernst genommen. Eine Auseinandersetzung mit dem Problem ist angebracht, zumal zahlreiche pflegerische Maßnahmen der Obstipation vorbeugen können.

KEYWORDS Obstipation Symptome Prophylaxe Bauch-/Kolonmassage

Meist werden nur die Lebensgewohnheiten der Patienten als Ursache für eine Obstipation gesehen, was zu einer weiteren Stigmatisierung der Betroffenen führt. Neuere Untersuchungen haben jedoch nachgewiesen, dass die Ursachen für Defäkationsprobleme und Obstipation vielschichtiger sind und es bei länger anhaltenden Beschwerden zu einem Verlust an Lebensqualität kommen kann.

Darmfunktion und Entleerung

Beim normalen Verdauungsprozess gelangen die Nahrungsrückstände vom Dünndarm in den Dickdarm. Dessen Hauptaufgabe besteht darin, Wasser und bestimmte Nahrungsbestandteile, zum Beispiel Vitamine, aufzunehmen und dem Organismus zur Verfügung zu stellen. Dadurch wird die ursprüngliche Stuhlmenge von 500 ml auf etwa 150 ml verringert. Durch Kontraktionen der Darmmuskulatur wird der Stuhl transportiert. Die Darmschleimhaut bildet den für die Passage und Entleerung nötigen Schleim. Im letzten Darmabschnitt, der Rektumsampulle, wird der zur Ausscheidung vorgesehene Stuhl gespeichert und normalerweise aktiv über den Anus ausgeschieden.

Der Anus wird durch den inneren und äußeren Schließmuskel gebildet. Die Stuhlentleerung wird durch Erschlaffung des inneren Schließmuskels eingeleitet. Der äußere Schließmuskel ist willentlich beeinflussbar und bildet somit den aktiven Entleerungsvorgang. Durch Verschließen des äußeren Muskels kann die Entleerung herausgezögert werden, es kann zu einem völligen Rückgang des Stuhldrangs kommen. Die Stuhlentleerung wird etwa 15 Minuten, nachdem Nahrung in den Magen gelangt ist, über den gastrokolischen Reflex eingeleitet, der entsprechende Impulse an das Kolon sendet.

Als „normale Defäkation“ wird eine dreimal täglich bis alle drei Tage erfolgende Stuhlentleerung beschrieben.

Bei ausreichender Füllung der Ampulle werden dort Dehnungsrezeptoren erregt, wodurch der Stuhl ausgetrieben wird. Eine anhaltende Spannung von Bauchmuskeln und Zwerchfell, die Bauchpresse, unterstützt den Vorgang.

Die beste Position für die Entleerung ist das stabile Sitzen mit leicht nach vorn gebeugtem Oberkörper und festem Bodenkontakt der Füße. Die Liegeposition ist ungünstig, weil dann weder die anatomischen Bedingungen berücksichtigt sind, noch die Bauchpresse optimal eingesetzt werden kann.

Welche Symptome gibt es?

Von einer Obstipation wird gesprochen, wenn zwei der folgenden Leitsymptome beschrieben werden. Wenn diese Zustände seit drei Monaten bestehen, von chronischer Obstipation:
  • — Starkes Pressen zur Entleerung

  • — Klumpiger und harter Stuhl

  • — Subjektiv unvollständige Entleerung

  • — Subjektive Obstruktion

  • — Manuelle Manöver zur Erleichterung

  • — Weniger als drei Stühle pro Woche (Andresen et al. 2013; Huhn 2016)

Als „normale Defäkation“ wird eine dreimal täglich bis alle drei Tage erfolgende Stuhlentleerung beschrieben, die als angenehm empfunden wird. Die meisten Menschen ohne Obstipationsbeschwerden haben einen regelmäßigen Entleerungszyklus, der gewohnheitsmäßig abläuft. Hierbei können individuelle Gewohnheiten durchaus abweichen, sodass es bei einzelnen Personen auch ohne auftretende Probleme zu nur einmal wöchentlicher Stuhlentleerung kommen kann. Demgegenüber können Personen mit täglicher Defäkation durchaus sehr unangenehme Beschwerden entwickeln, wenn das Stuhlen für einen Tag ausbleibt. Die meisten Menschen sind für den Stuhlgang orts- und zeitgebunden. Am häufigsten werden die eigene Toilette und eine als störungsfrei erlebte Zeit genannt.

Möglichkeiten der Prophylaxe

Mobilität fördern: Patienten sollten — wenn möglich — schnell das Bett verlassen und sich bewegen. Bewohner von Pflegeheimen sollen zudem die Bewegungsangebote der Einrichtung wahrnehmen. Es gibt jedoch keinen wissenschaftlichen Hinweis dafür, dass Bewegung über das normale Maß hinaus, etwa joggen, einen zusätzlichen Effekt für Personen mit Obstipation hat. Dennoch wird von vielen älteren Menschen berichtet, dass sie nach längeren Spaziergängen oder Wanderungen eine Verbesserung in der Stuhlausscheidung erleben.

Individuelle Gewohnheiten und Rituale berücksichtigen: Fast alle Menschen verbinden mit dem Stuhlgang persönliche Gewohnheiten oder Rituale. In der Obstipationsprophylaxe gilt es, diese zu erfragen und in den Alltag der Betroffenen zu integrieren. Viele dieser „Tipps und Tricks“ mögen seltsam erscheinen und in ihrer Wirkung nicht wissenschaftlich bewiesen sein, jedoch haben sie hohe psychologische Bedeutung. Unbedingt muss Zeit vorhanden sein. Es ist kaum vorstellbar, unter Zeitdruck oder mit einer wartenden Pflegekraft vor der Tür Stuhl abzusetzen. Die Toiletten selbst sollen dem Bedarf der Benutzer entsprechen. Dabei sind das sichere Hinsetzen und Aufstehen sowie ein bequemes Verweilen mit stabilem Sitz wichtig.
Tab. 1

Ursachen für Obstipation

Ursache

Beispiele

Passageveränderungen

Tumore, Kotsteine, Magakolon, Divertikulitis, Analfissuren, Hämorrhoiden

Neurologische Erkrankungen

Paraplegie, Multiple Sklerose, Morbus Parkinson, Morbus Recklinghausen, Tabes dorsalis

Medikamente

Säurebinder mit Aluminium, Schmerzmedikamente, Antihypertonika, Antitussiva, Psychopharmaka

Psychische Erkrankungen

Depression, chronische Psychosen, Anorexia Nervosa

Psychologische Faktoren

Stress, Unruhe, Zeitdruck; gestörte Intimsphäre; Scham (z.B. bei Benutzung eines Steckbeckens); Umgebungsveränderungen; verschmutzte Toiletten

Immobilität

Grundsätzlicher Bewegungsmangel, vorübergehende oder dauerhafte Bettlägerigkeit

Ernährungsbedingungen

Dehydratation, Nahrungskarenz, unausgewogene Ernährung

Sonstige

Abführmittelmissbrauch, Zahn- und Mundprobleme, Kaustörungen, Fieber

(Andresen et al. 2013; Huhn 2009; Pfreundschuh und Schölmerisch 1997)

Tab. 2

Lebensmittel, die Einfluss auf die Verdauung haben

Verdauungshemmende Lebensmittel

Verdauungsfördernde Lebensmittel

Menge

 

Sauerkraut, Sauerkrautsaft Grünkohl, Gemüse, Mohrrüben

Als normale Essensportion

Kartoffeln in größeren Mengen

Rhabarber, Rhabarbersaft

Als Kompott eine normale Portion oder ein Glas Saft

Bananen, Äpfel

Dörrobst, Frischobst

Dörrobst als Snack zwischendurch; Frischobst zwischendurch bis 5x täglich

Konserven, Fertiggerichte

Rohkost

Als normale Salatportion

 

Hülsenfrüchte

Als normale Essensportion

Weißbrot und Weißmehlprodukte

Vollkornbrot und Vollkornprodukte

Als normale Mahlzeitmenge

Kekse, Salzstangen, Chips

Nüsse, Trockenobst

Als Snack zwischendurch

Schokolade, gekochte Milch, Kakao

Naturjoghurt

Als Nachtisch oder Salatsoße

Fettreiche Nahrungsmittel wie Schmalz, Leberwurst, Pommes frites

  

Rotwein

Bier

1/2 Flasche

(Andresen et al. 2013; Huhn 2009)

Individuelle Gewohnheiten sind zu berücksichtigen, unbedingt zu vermeiden ist Zeitdruck.

Beim Stuhlgang im Zimmer muss unbedingt die Privatsphäre berücksichtigt werden. Bei Mehrbettzimmern sollten die anderen Personen — wenn möglich — das Zimmer bis nach dem Lüften verlassen. Der Toilettenstuhl ist dem Steckbecken in jedem Fall vorzuziehen, so dass Stuhlgang im Bett eher zur Ausnahme wird. Persönliche Vorlieben wie das Benutzen von Hygienetüchern sollen beibehalten werden. Nach dem Stuhlgang muss das Händewaschen ermöglicht werden.

Die Leibwaschung nach Kneipp wirkt sowohl mild abführend als auch schlaffördernd.

Da der natürliche Stuhldrang etwa 15–30 Minuten nach der Nahrungsaufnahme einsetzt, kann es sinnvoll sein, danach die Toilette aufzusuchen, obwohl vielleicht kein Stuhldrang wahrgenommen wird. Es wird empfohlen, etwa 10 Minuten auf der Toilette zu verweilen, vielleicht mit einer Zeitung oder etwas Musik. In einigen Fällen entwickelt sich so eine gewohnheitsmäßige Defäkation.

Leibwaschung nach Kneipp: In der Kneipp-Lehre wird diese Methode als „Kneippsche Einschlaf- und Abführpille“ bezeichnet. Die Leibwaschung wirkt reflektorisch auf das vegetative Nervensystem und über den Parasympathikus sowohl mild abführend als auch schlaffördernd. Es handelt sich um eine Maßnahme, die am Abend vor dem Schlafengehen durchgeführt wird. Sie ist leicht zu erlernen und kann sowohl von den Pflegenden assistiert wie auch von den Betroffenen selbst durchgeführt werden.

Benötigt werden eine Schüssel mit kaltem Leitungswasser und ein Geschirrhandtuch. Das Handtuch wird in das Wasser getaucht und dann so fest wie möglich ausgewrungen und auf Waschlappengröße gefaltet. Mit dem Tuch den Bauch im Kolonverlauf fünfmal umkreisen, dann die untere Seite des Tuches nehmen. Dann werden die Innenseiten des Tuchs genommen, sodass insgesamt 20 Umkreisungen stattfinden. Entscheidend für die Wirkung ist die Temperatur des feuchten Tuchs, weshalb der Wechsel vorgenommen wird.

Vor der Anwendung sollen die Patienten/Bewohner zugedeckt im Bett liegen und vorgewärmt sein. Bei Frösteln wird eher abgeraten. Sollten die Betroffenen jedoch die Methode kennen und akzeptieren, kann sie auch dann durchgeführt werden. Nach der Anwendung wird eine wohlige Wärme empfunden und eine tiefe Entspannung erlebt. Meistens ist die Entspannung im Gesicht zu erkennen, die Person sieht schläfrig aus, jedoch ist das Gesicht rosig durchblutet.

Bauch-/Kolonmassage: Als Maßnahme zur Prophylaxe aber auch bei Obstipation wird die Bauchbzw. Kolonmassage empfohlen, deren Wirksamkeit in Studien belegt werden konnte. Es handelt sich hierbei um gezielte Ausstreichungen und Druckanwendungen im Kolonverlauf. Durch die Anregung der Darmperistaltik werden Kontraktionen ausgelöst, der Darminhalt wird weiterbefördert, es kommt zum Stuhldrang. Als positive weitere Effekte werden Schmerzlinderung und Entspannung beschrieben. Die Methode kann von Pflegekräften nach Anleitung oder nach Erlernen in Kursen sowie nach Absprache mit Ärzten durchgeführt werden.

Ernährung und Flüssigkeit

Es gibt einen Zusammenhang zwischen ballaststoffarmer Ernährung und Obstipation. Insbesondere Weißmehlprodukte und Feinbackwaren sind ballaststoffarm, während Vollkornprodukte, Gemüse und Obst einen hohen Anteil an Ballaststoffen haben. Zusätzlich zu diesen natürlichen Ballaststoffen können Ballaststoffe wie Weizenkleie, Flohsamen und Leinsamen eingenommen werden. Weizenkleie als Wasserträger nimmt im Darm Wasser auf, wodurch die Kleie aufquillt und durch das größere Volumen anregend auf den Darm wirkt. Dabei ist jedoch zu beachten, dass die Weizenkleie mit mindestens zwei Gläsern Wasser oder Saft eingenommen werden muss. Flohsamen und Leinsamen fördern durch die Schleimbildung die Passage des Speisebreis, was die Kolontransitzeit herabsetzt.

Beschrieben wird auch ein Zusammenhang zwischen Flüssigkeitsmangel und Obstipation. Deshalb gilt die Trinkförderung als eine prophylaktische und die Therapie unterstützende Maßnahme. Es gibt jedoch keinen Hinweis darauf, dass eine höhere Trinkmenge einen positiven Effekt hat. Die empfohlene Trinkmenge liegt bei 1,5 bis 2 Litern täglich.

Selbstmedikation Abführmittel

Oft nehmen die von Obstipation Betroffenen Abführmittel ein, was dann zu Durchfällen führen kann und als Folge wieder zur Obstipation. Bei Durchfällen können bis zu mehreren Litern Flüssigkeit verloren gehen; die Betroffenen müssen intensiv auf Austrocknungszeichen beobachtet werden. Abführmittel sollen bei anhaltender Obstipation nur als ärztliche Verordnung eingenommen werden. Bei anhaltender Obstipation ist unbedingt ein Arzt hinzuzuziehen.

Die Trinkförderung gilt als eine prophylaktische und die Therapie unterstützende Maßnahme.

Verstopfung bei Kindern

In jedem Alter an Obstipation denken

Rund 12% der Kinder haben in ihren ersten Lebensjahren Symptome einer Verstopfung. Wir sprachen mit Dr. Martin Claßen, Pädiatrische Gastroenterologie, Klinik für Kinder- und Jugendmedizin Klinikum Links d. Weser, über Ursachen, Therapien und die Rolle der Pflegenden.

? Wie oft „landen“ Kinder wegen Obstipation in der Notaufnahme, wie viele müssen stationär aufgenommen werden?

Claßen: Dazu gibt es in Deutschland keine verlässlichen Daten. Man kann jedoch davon ausgehen, dass rund 12% der Kinder in ihren ersten Lebensjahren Symptome einer Verstopfung haben. Etwa 3% der Vorstellungen beim Kinderarzt erfolgen aus diesem Grund. Andere Studien zeigen bei Kindern mit akutem Bauchschmerz eine Rate von 20—30%, bei denen die Bauchschmerzen durch eine akute Verstopfung hervorgerufen und die Kinder unter Verdacht auf Appendizitis in der Klinik vorgestellt werden. Auch Kinder mit einer Stuhlinkontinenz leiden ursächlich häufig an einer Verstopfung.

? Welches Alter ist besonders betroffen?

Claßen: Am häufigsten beginnt eine Verstopfung in der Altersgruppe, bei denen die Kontrolle über die Ausscheidungsorgane erlernt wird, also zwischen 1 und 4. Die Eltern bemerken die Probleme und suchen dann den Kinderarzt auf. Anders herum ist dies bei den Schulkindern; Schwierigkeiten beim Stuhlgang oder seltene Entleerungen fallen oft nicht auf. Die Vorstellung erfolgt dann eher mit anderen Hauptsymptomen. Daran denken muss man in allen Altersgruppen.

? Was ist häufigste Ursache der Obstipation — in Abhängigkeit vom Alter?

Claßen: Bei Neugeborenen und kleinen Säuglingen ist eine Fehlbildung des Enddarms, insbesondere der M. Hirschsprung in Betracht zu ziehen, bei formulaernährten Kindern auch eine Kuhmilchallergie. Ab dem Kleinkindalter spielt eine funktionelle Ursache die Hauptrolle. Am Anfang steht oft eine Irritation des Kindes am Anus oder im zeitlichen Zusammenhang mit der Defäkation.

Kinder finden die Entleerung unangenehm oder schmerzhaft, vermeiden dann die Stuhlentleerung. Der Stuhl wird hart, schmerzt bei der nächsten Entleerung. So kommt es zu einem Teufelskreis mit hartem Stuhl, Erweiterung des Enddarms, Stuhlrückhalt und fehlender Empfindung für den Drang. Jedes Kind mit einer chronischen Verstopfung muss noch auf eine Zöliakie untersucht werden.

? Was passiert nach der stationären Aufnahme?

Claßen: Bei jeder akuten Verstopfung muss man rasch für eine unproblematische, schmerzfreie Entleerung sorgen. Dies funktioniert am besten mit oralen Stuhlweichmachern; Macrogolpräparate sind das Mittel der Wahl. Bei jedem Kind mit einer chronischen, funktionellen Verstopfung erfolgt zunächst eine ausführliche Beratung über die Entstehung und die Behandlung. Hier kann man Informationsmaterial verwenden oder auch ein Video, das auf der Homepage der Kindergastroenterologen verfügbar ist (www.gpge.de — „The poo in You“).

Wenn größere Mengen Stuhl im Enddarm angesammelt sind, müssen diese beseitigt werden, bevor die Dauertherapie gelingen kann. Wir sehen das gut im Ultraschall. Dann kann man über drei Tage eine hohe Menge eines Stuhlweichmachers geben oder ein Klysma anwenden. Dabei darf man das Kind aber nicht weiter traumatisieren. Deshalb geben wir vorher Midazolam, um die Angst und die Erinnerung an das Klysma zu vermindern.

Die Dauertherapie besteht in einer Gabe von Macrogol, das von der Darmschleimhaut nicht aufgenommen wird und damit Wasser im Darm bindet. Die Dosis muss so hoch sein, dass der Stuhl cremig ist. Die Behandlung ist oft über Monate erforderlich, bis das Kind die Angst vor der Defäkation verliert.

Thema sind auch immer Ernährung und Trinken. Wir raten zu löslichen Ballaststoffen in Obst (-säften, -schorlen), Reduktion der Milchmenge auf ein Glas pro Tag sowie von Schokolade etc. Die Beeinflussung reicht aber meist nicht aus, um eine Verstopfung in den Griff zu bekommen.

? Welche Aufgaben kommen der Pflege zu?

Claßen: Bei der Betreuung von Kindern in der Tagesklinik gibt es bei uns immer eine separate Anamnese durch die Pflegenden und eine ausführliche Beratung über den Umgang mit dem Thema im Alltag. Auch die atraumatische Applikation von Klysmata wird von der Pflege umgesetzt. Die Toilettensitzungen werden mit den Eltern besprochen und ggf. mit den Kindern eingeübt. Ein Aspekt, auf den Pflegende besonders achten sollten, sind Veränderungen des Anus. Alle schmerzhaften Läsionen wie Entzündung, Einrisse etc. müssen erkannt und lokal behandelt werden.

Wenn die Behandlung der Verstopfung zu Hause nicht funktioniert, liegt das oft an völlig verfahrener Interaktion zwischen Eltern und Kind. In dem Fall haben wir sehr gute Erfahrung mit einer wenige Tage dauernden stationären Aufnahme mit Stuhltraining gemacht. In unserer Klinik gibt es drei Pflegekräfte mit einer Zusatzqualifikation als Urotherapeutin bzw. Kontinenztrainerin. Diese spielen in der Aufklärung, Schulung und Beratung der Kinder und der Eltern eine zentrale Rolle. Gut wäre es, wenn in allen Kinderkliniken spezialisierte Pflegekräfte dieses Thema vertreten würden.

Das Interview führte Ute Burtke.

Übelkeit, Appetitminderung und Blähbauch

Leitliniengerechte Therapie bei chronischer Obstipation

Chronische Obstipation ist eine behandlungswürdige Erkrankung. Die Betroffenen leiden zum Teil unter erheblichen Beschwerden wie Übelkeit, Appetitminderung, schmerzhaftem Blähbauch und Schmerzen im Bereich des Anus, die normales Sitzen oft nicht mehr zulassen. Was ist zu tun?

Patienten mit chronischer Obstipation verursachen im Vergleich zu nichtobstipierten Personen höhere direkte Kosten durch Arztbesuche, Medikamente und Klinikaufenthalte. Betroffene berichten auch von geringerer Arbeitsproduktivität, Berufstätige von Arbeitsausfällen mit Krankmeldungen. Chronische Obstipation tritt häufig in Verbindung mit neurologischen, endokrinen und systemischen Erkrankungen und als unerwünschte Wirkung von Medikamenten auf. Sie kommt in allen Bevölkerungsgruppen, in jedem Alter und bei beiden Geschlechtern vor, wenngleich Frauen vermutlich häufiger als Männer betroffen sind.

© greg801 / Getty Images / iStock

Von Obstipation Betroffene leiden unter Beschwerden wie Übelkeit und schmerzhaftem Blähbauch.

Leitlinie der AWMF

Die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) hat bereits in 2013 eine Leitlinie zur chronischen Obstipation vorgelegt. Die Ausführungen in diesem Beitrag folgen dieser Leitlinie. Diagnostik und Therapie der Obstipation, insbesondere bei der chronifizierten Form, gehören immer in die Hände von autorisierten Fachleuten. Selbstmedikation nach ausführlicher Beratung in einer Apotheke ist bei einer akuten Obstipation möglich. Bei chronischen Verläufen muss davon jedoch dringend abgeraten werden, da eine notwendige Diagnostik und Gesamtbeurteilung unterbleibt. Auch frei verkäufliche Medikamente sind nicht harmlos und haben zum Teil erhebliche unerwünschte Wirkungen (Nebenwirkungen). Bei Dauergebrauch von Laxativa kommt es eher zu einem gegenteiligen Effekt mit weiterer Verstopfung. Laxativa können zu Durchfällen führen und in deren Folge zu Wasserverlust mit Austrocknung oder Elektrolytstörungen mit teilweise problematischen Verläufen. Eine chronische Obstipation liegt vor, wenn Patienten von einer unbefriedigenden Stuhlentleerung berichten, die seit drei Monaten besteht.

KEYWORDS Chronische Obstipation Leitlinie Basisdiagnostik Stufentherapie

Die chronische Obstipation bedarf immer einer professionellen Diagnostik und Therapie.

Etwa drei Viertel aller obstipierten Patienten leiden an einer Transportstörung.

Transportstörung von Entleerungsstörung abgrenzen

Zur Basisdiagnostik soll eine genaue Anamnese mit Befragung des Stuhlverhaltens, der Medikamenteneinnahme, der Begleitsymptome sowie möglicher Erkrankungen erfolgen. Die allgemeine körperliche Untersuchung wird ergänzt durch die Anusinspektion und die rektal-digitale Untersuchung mit Prüfung des Spinkterruhetonus, des Kneifdrucks und des Defäkationsversuchs. Es wird empfohlen, von den Patienten ein Stuhltagebuch führen zu lassen. Diagnostisch soll versucht werden, das Stuhlverhalten möglichst genau qualitativ und quantitativ zu erfassen. In der Diagnostik ist die Transportstörung (slow transit) von der strukturellen Entleerungsstörung abzugrenzen. Etwa drei Viertel aller obstipierten Patienten leiden an einer Transportstörung, bei der aufgrund des verlangsamten Transports eine Stuhlverhärtung zur Obstipation mit entsprechender Stuhlkonsistenz führt. Die reine Entleerungsstörung zeigt sich durch erschwerte bis unmögliche Entleerung teilweise auch weichen Stuhls, dem Gefühl der Verengung im After oder mangelhafter Dehnung des Sphinkters und der inkompletten Entleerung. Ein Teil der Patienten schildert, dass die Entleerung nur unter digitaler Assistenz (Ausräumen mit dem Finger) gelingt. Der Speisebrei wird ausreichend befördert; das Problem liegt im Ausscheidungsorgan. Mischformen von Transportstörung und Entleerungsstörung sind möglich. Jedoch führen die beiden Formen der Obstipation zu unterschiedlichen therapeutischen Maßnahmen. Bei Verdacht einer Entleerungsstörung muss frühzeitig eine spezielle Diagnostik durchgeführt werden und gegebenenfalls eine neurologische oder chirurgische Intervention erwogen werden.

Therapie im Stufensystem

Das Therapie-Management der chronischen Obstipation wird nach der interdisziplinären Leitlinie der AWMF in einem Stufensystem vorgenommen. Am Anfang stehen allgemeine Maßnahmen, wie sie bei der Prophylaxe oder der akuten Obstipation eingesetzt werden. Eine Erhöhung der Ballaststoffzufuhr kann den Bedarf an Laxativa reduzieren.

Findet sich in der Diagnostik kein Hinweis auf eine strukturelle Entleerungsstörung, kommen Laxativa zum Einsatz. Dabei werden zunächst einzelne Medikamente eingesetzt beziehungsweise eine Kombination der Maßnahmen aus Stufe I—III vorgenommen oder durch Einläufe das Abführen eingeleitet. Sollten diese Maßnahmen ohne Erfolg bleiben, müssen weitere spezielle Untersuchungen erfolgen und daraus therapeutische Konsequenzen abgeleitet werden.
  • — Stufe Ia (Allgemeinmaßnahmen): Bewegung, ausreichend Flüssigkeit, ballaststoffreiche Ernährung

  • — Stufe Ib (zusätzliche Ballaststoffe): Flohsamen, Weizenkleie, Leinsamen Liegt keine Entleerungsstörung vor, kommt es zu:

  • — Stufe II (zusätzlich zu Stufe Ia und Ib): Konventionelle Laxantien

    1. Wahl: Makrogol; Bisacodyl; Natriumpicosulfat

    2. Wahl: Zuckerstoffe (z.B. Lactulose); Anthrachinone;

  • — Stufe III: Prucoloprid (Lubiproston; Linaclotid)

  • — Stufe IV — Kombinationstherapien I—III Klysmen oder Lavage (Spülung); Opiatantagonisten bei Opiat-Obstipation

  • — Stufe V:

Spezialdiagnostik Neurologie und Chirurgie Bei nicht zufriedenstellender Therapie sollten auch komplementäre Konzepte berücksichtigt werden. So sind aus der Traditionellen Chinesischen MediMedizin bei Pflegeheimbewohnern positive Effekte durch Kräuteraufgüsse mit Ingwer, chinesischem Süßholz, Herbsteisenkraut oder Rhabarber bekannt. Auch eine Abdominal-Massage kann bei chronischer Obstipation eingesetzt werden sowie unterstützend Methoden der Hydrotherapie.

Strukturelle Stuhlentleerungsstörung

Bei etwa einem Viertel aller Patienten mit Obstipation liegt eine strukturelle Stuhlentleerungsstörung vor. Dabei unterstützen Ballaststoffe und Laxativa eher nicht. Die Entleerungsstörung sollte zunächst lokal mit rektalen Entleerungshilfen wie Suppositorien (Zäpfchen) oder analer Irrigation (Einläufen, Spülung) behandelt werden. Dabei sollten Klysmen nicht als Dauertherapie angewendet werden, weil hierbei häufig Elektrolytstörungen als Komplikation beschrieben werden. Das digitale Ausräumen muss durch den behandelnden Arzt angeordnet und kann an Pflegende oder an Masseure und Physiotherapeuten delegiert werden. Zuvor wird empfohlen, den Stuhl mittels Glyzerin-Zäpfchen aufzuweichen. Die Durchführung kann für den Patienten sehr schmerzhaft sein, sie sollte nur durch erfahrene Personen erfolgen.

Eine Erhöhung der Ballaststoffzufuhr kann den Bedarf an Laxativa reduzieren.

Problem Nebenwirkungen

Medikamente, die zu Obstipation führen können:
  • — Opiate

  • — Anticholinergika

  • — Trizyklische Antidepressiva

  • — Neuroleptika

  • — Monoaminooxidase-Hemmer

  • — Antiepileptika

  • — Antihistaminika

  • — Kalziumhaltige Antazida

  • — Antihypertensiva

  • — Spasmolytikum

  • — Sympathomimetika

  • — Diuretika

  • — Colestyramin

Info

Scheindiarrhoe, Diarrhoe stercoralis, uneigentlicher Durchfall oder Verstopfungsdurchfall. Die deutschen Bezeichnungen geben den Kern des Problems wieder: Bei der paradoxen Diarrhoe handelt es sich nicht um einen Durchfall im eigentlichen Sinne, sondern um das Absetzen flüssigen Stuhls bei einem Hindernis im Darm. Es verschließt den Darm nahezu, sodass eine normale Stuhlpassage für festen und geformten Stuhl nicht mehr möglich ist. Bei dem Hindernis kann es sich um einen Tumor handeln, der eine lumenschließende Größe erreicht hat. Jedoch weitaus häufiger findet sich harter Stuhl. Eine solche Stuhlverhärtung (Koprostase) tritt besonders oft bei alten Menschen mit Mobilitätseinschränkungen auf. Begünstigt wird die Koprostase-Entwicklung durch zu geringe Flüssigkeitszufuhr und Ernährung mit wenigen Ballaststoffen.

Bei der paradoxen Diarrhoe kommt es zum Ausscheiden kleiner Mengen flüssigen Stuhls, obwohl eine Verstopfung vorliegt. Die Verengung tritt im unteren Sigma und Rektum auf. Nun staut sich der nachfolgende Fäzes. Die Schleimbildung des Dickdarms verflüssigt den sich stauenden Stuhl, der dann an dem Hindernis vorbeiläuft. Dabei werden kleine Mengen flüssigen Stuhls abgesetzt. In einigen Fällen kommt es jedoch auch zu einer rektalen Inkontinenz, weil der Schließmuskel dem Druck des vorgelagerten Fäzes nicht standhält und nicht ausreichend verschließt. Die abgehende Stuhlmenge ist zunächst gering, sodass es nur zu einer mäßigen Verschmutzung der Wäsche kommt und erst die Wiederholung auffällig wird. Auch bei willentlichem Stuhlen gehen nur geringe Mengen an Stuhl ab, so dass der Stuhldrang weiterhin besteht. Durch die Gärung kommt es zu übler Geruchsbildung. Gelegentlich gehen Kotsteine (Koprolithen) mit ab, die den Kotstau bestätigen.

Die paradoxe Diarrhoe muss ärztlich abgeklärt werden. Die Basisdiagnostik umfasst die Anamnese mit Fragen zu der Stuhlbeschaffenheit, dem -verhalten und der -frequenz sowie der Flüssigkeitszufuhr, der Ernährung und dem Gewichtsverlauf der letzten sechs Monate. Die allgemeine körperliche Untersuchung wird durch die anale Inspektion mit digitaler Rektumsuntersuchung ergänzt. In der Regel wird die Koprostase hierdurch ausreichend diagnostiziert. Lässt sich keine klare Aussage zur Ursache machen oder auch zum Tumorausschluss bei Verdacht wird eine endoskopische Abklärung erforderlich.

Die Therapie liegt in der Ursachenbeseitigung. Bei Stuhlverhärtung wird über die Gabe eines geeigneten Laxans oder über ein Klistier abgeführt. In wenigen Fällen kann eine digitale Ausräumung erforderlich sein. Um längerfristig eine normales Stuhlverhalten zu entwickeln und um Wiederholungen zu vermeiden, werden Ernährungsberatung und Beratung zu Toilettentraining oder Veränderung im Stuhlverhalten angeboten.

Fazit für die Pflege

  • — Die chronische Obstipation muss diagnostisch abgeklärt werden. Die Therapie wird der Ursache entsprechend festgelegt.

  • — Bei der Obstipation durch Transportstörung kommen neben Veränderung des Lebensstils (Bewegung, Ernährung) konventionelle oder neuere Laxative zum Einsatz. Bei der Stuhlentleerungsstörung werden eher lokale Entleerungshilfen eingesetzt.

  • — Da die chronische Obstipation eine anspruchsvolle Therapie erfordert, sollte das Therapie- Management durch Fachpersonen erfolgen. Pflegende leisten ihren Beitrag in der Diagnostik und Therapie.

PflegeKolleg Fragebogen Verdauung im Griff

(Es ist jeweils nur eine Antwort richtig.)

  1. 1.
    Bei welchen Symptomen wird von Obstipation gesprochen?
    1. A

      Bei regelmäßigem Entleerungszyklus

       
    2. B

      Starkes Pressen zur Entleerung, klumpiger und harter Stuhl, subjektiv unvollständige Entleerung

       
    3. C

      Bei einer Stuhlentleerung dreimal täglich

       
     
  2. 2.
    Welche Lebensmittel gelten als verdauungsfördernd?
    1. A

      Bananen, Weißbrot

       
    2. B

      Kekse, Salzstangen

       
    3. C

      Sauerkraut, Rohkost, Vollkornprodukte

       
     
  3. 3.
    Nach welcher Zeit setzt der Stuhldrang nach der Nahrungsaufnahme normalerweise ein?
    1. A

      Nach 5—10 Minuten

       
    2. B

      Nach etwa 15—30 Minuten

       
    3. C

      Nach 50—60 Minuten

       
     
  4. 4.
    Wann sollte die Leibwaschung nach Kneipp durchgeführt werden?
    1. A

      Gleich morgens, sobald der Patient aufgewacht ist.

       
    2. B

      Wenn es in den Arbeitsablauf der Pflegekräfte passt.

       
    3. C

      Am Abend vor dem Schlafengehen.

       
     
  5. 5.
    Was ist die häufigste Ursache für Obstipation bei Neugeborenen und Säuglingen?
    1. A

      Eine neurologische Erkrankung

       
    2. C

      Es gibt funktionelle Gründe

       
    3. B

      Fehlbildung des Enddarms, aber auch eine Kuhmilchallergie

       
     
  6. 6.
    Was ist Voraussetzung, damit die Dauertherapie bei einem Kind mit chronischer funktioneller Verstopfung gelingen kann?
    1. A

      Die Beseitigung größerer Mengen Stuhl im Enddarm.

       
    2. B

      Es genügt, die Ernährungs- und Trinkgewohnheiten zu thematisieren und anzupassen.

       
    3. C

      Das ist von Fall zu Fall unterschiedlich.

       
     
  7. 7.
    Wonach sollten von Obstipation Betroffene, insbesondere bei der chronifizierten Form, behandelt werden?
    1. A

      Nach den Erfahrungen des behandelnden Arztes

       
    2. B

      Nach den Ratschlägen des Apothekers

       
    3. C

      Nach der Leitlinie der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaflichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) zur chronischen Obstipation

       
     
  8. 8.
    Was charakterisiert die Transportstörung?
    1. A

      Eine erschwerte bis unmögliche Entleerung

       
    2. B

      Das Gefühl der Verengung im After

       
    3. C

      Die Stuhlverhärtung

       
     
  9. 9.
    Die Therapie der chronischen Obstipation sollte nach einem Stufensystem erfolgen. Womit wird begonnen?
    1. A

      Mit der Gabe konventioneller Laxantien

       
    2. B

      Mit einer Spezialdiagnostik Neurologie und Chirurgie

       
    3. C

      Mit Allgemeinmaßnahmen: Bewegung, ausreichend Flüssigkeit und ballaststoffreiche Ernährung

       
     
  10. 10.
    Was versteht man unter paradoxer Diarrhoe?
    1. A

      Durchfall im eigentlichen Sinne.

       
    2. B

      Das Absetzen flüssigen Stuhls bei einem Hindernis im Darm.

       
    3. C

      Paradoxe Diarrhoe ist die übliche Bezeichnung für Inkontinenz.

       
     

Copyright information

© Springer-Verlag Wien 2018

Authors and Affiliations

  1. 1.BerlinDeutschland
  2. 2.Deutschland

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