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Der Ophthalmologe

, Volume 115, Issue 4, pp 340–340 | Cite as

Erratum zu: Abstractband DOG 2017, Abstract PDo02-02

  • Redaktion „Der Ophthalmologe“
Publisher's Erratum
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Correction to: Abstracts volume DOG 2017, abstract PDo02-02

Erratum zu:

Ophthalmologe 2017

 https://doi.org/10.1007/s00347-017-0551-6

Sehr geehrter Leser,

sehr geehrte Leserin,

leider wurde im Abstractband DOG 2017 ein fehlerhaftes Abstract abgedruckt.

Wir bitten, das neue Abstract PDo02-02 zu berücksichtigen und den Fehler zu entschuldigen.

Die Redaktion

PDo02-02

Transtrabekuläres Stentimplantat als Primäreingriff beim phaken Offenwinkelglaukom

Macher T. 1 , Niemeyer M. 1 , Häberle H. 1 , Thannhäuser C. 1 , Aurich H. 1 , Pham D.‑T. 2 , Aisenbrey S. 1

1 Klinik für Augenheilkunde, Vivantes Klinikum Neukölln Rudower Str. 48, D‑12351 Berlin

2 Augenzentrum Lichterfelde West MVZ, Drakestr. 31/32, D‑12205 Berlin

Hintergrund.

Minimalinvasive glaukomchirurgische Verfahren sind aufgrund ihrer Sicherheit für frühe Glaukomstadien, bei Tropfenunverträglichkeiten oder fehlender Adhärenz eine wichtige chirurgische Option zur Senkung des intraokularen Druckes (IOD). Die Wirksamkeit der ausschließlichen transtrabekulären Stentimplantation bei phaken Augen wurde untersucht.

Methoden.

15 Augen mit noch klarer Linse und medikamentös nicht regulierbarem Offenwinkelglaukom und gut identifizierbaren Kammerwinkelstrukturen erhielten konsekutiv seit 2015 nasal 2 iStent inject (Fa. Glaukos, San Clemente, CA, USA). 2 Wochen postoperativ erfolgte eine medikamentöse Miosis. Am ersten postoperativen Tag, nach 3, 6 und 12 Monaten postoperativ wurden die Positionierung der Implantate und der Augeninnendruck (IOD) kontrolliert und der bestkorrigierte Visus bestimmt.

Ergebnisse.

Bei 12 Augen (80 %) bestand ein Offenwinkelglaukom (OWG), bei 3 Augen (20 %) ein Pseudoexfoliationssyndrom (PEX). Der bestkorrigierte Visus betrug im Mittel nach 12 Monaten 0,9 (±0,1). Das mittlere Patientenalter lag bei 64 Jahren (±11,8) mit Glaukomanamnese seit 4 Jahren (±2,2). Die Gesichtsfelddefekte lagen bei MD −7,31 (±6,2) dB. Der IOD konnte im Mittel von präoperativ 25,6 mm Hg (±8,1) auf 15,7 (±1,8) mm Hg nach 12 Monaten gesenkt werden. Die Anzahl der Wirkstoffe reduzierte sich von 2,6 (±1,1) auf 1,6 (±0,4). In 3 Augen (20 %) kann es zu einer partiellen Synechierung, in 1 Fall (7 %) zeigte sich eine posttrabekuläre Lage eines Implantates. Bei keinem Auge wurde in der Nachbeobachtungszeit ein weiterer glaukom- oder linsenchirurgischer Eingriff erforderlich.

Schlussfolgerungen.

12 Monate nach Implantation von 2 iStent inject konnte bei phaken Augen mit Offenwinkelglaukom der IOD minimalinvasiv und sicher um 39 % auf 15,7 mm Hg gesenkt werden.

Copyright information

© Springer Medizin Verlag GmbH, ein Teil von Springer Nature 2018

Authors and Affiliations

  • Redaktion „Der Ophthalmologe“
    • 1
  1. 1.Springer Medizin VerlagHeidelbergDeutschland

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