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Manuelle Medizin

, Volume 56, Issue 2, pp 124–125 | Cite as

Prof. Dr. med. habil. Ulrich Smolenski

Wir gratulieren zum 65. Geburtstag
  • Norman Best
Laudatio
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Prof. Dr. med. habil. Ulrich Smolenski

We congratulate you on your 65th birthday
Die Mitglieder, der Vorstand und die Lehrerschaft der Ärztevereinigung für Manuelle Medizin (ÄMM) sowie die Mitarbeiter am Institut für Physiotherapie des Universitätsklinikums Jena (UKJ) gratulieren ihrem Mitglied, Lehrerkollegen und Vorgesetzten, Prof. Ulrich C. Smolenski, zu seinem 65. Geburtstag im März 2018.

Prof. Dr. med. habil. Ulrich Smolenski

Ohne ihn würde die ÄMM nicht da stehen, wo sie jetzt ist. Ohne sein Wirken würde die Entwicklung des Instituts für Physiotherapie am UKJ womöglich nicht so positiv verlaufen sein, wie sie es getan hat.

In Zeitz, in Sachsen-Anhalt, geboren, schloss Prof. Smolenski seine schulische Laufbahn 1971 mit dem Abitur ab. Das Studium der Humanmedizin an der Friedrich-Schiller-Universität begann er 1973; 1979 erlangte er die Approbation.

Schon früh widmete er sich wissenschaftlichen Fragestellungen. Mit Abschluss seiner Promotion 1984 mit dem Thema „Thermometrische Untersuchungen zur Ermittlung praxisrelevanter Intensitäts-Zeit-Stufen einer Gleich- und Impulsschalltherapie in der Hand- und Lendenwirbelsäulenregion bei Gesunden und bei Patienten mit rheumatoider Arthritis oder Spondylitis ankylosans“ erlangte Ulrich Smolenski den akademischen Grad des Dr. med.. Seit 1979 war er als Arzt am Institut für Physiotherapie unter Prof. R. Callies tätig. Mit der Ernennung zum Oberarzt für den Funktionsbereich „Experimentelle Physiotherapie“ 1990 wurde er parallel Stellvertreter des damaligen Institutsdirektors. Im gleichen Jahr habilitierte er mit dem Thema „Differenzierung von Ultraschall und Kurzwelle als Hochfrequenzthermotherapie“. Seine Liebe zu den damals involvierten und umhegten Minischweinen ist bis heute am Institut legendär. 1996 erfolgte die Lehrprobe mit dem Thema „Regionalbefund und dosiertes Physiotherapiemittel“ und damit die Ernennung zum kommissarischen Institutsdirektor mit gleichzeitigem Lehrauftrag als Nachfolger von Prof. Callies. Seitdem steht das Institut für Physiotherapie am UKJ unter seiner Leitung. 1998 wurde Ulrich Smolenski zum apl. Prof. für Physiotherapie/Physikalische Medizin und Rehabilitation ernannt.

Neben der universitären Tätigkeit führte Prof. Smolenski die Zeitschrift Physikalische Medizin – Rehabilitationsmedizin – Kurortmedizin und war maßgeblich an deren Etablierung und Internationalisierung beteiligt. Die Öffnung für internationale Autoren und die Anpassung an moderne Erfordernisse, ohne dabei auf Bewährtes zu verzichten, ist zu einem großen Teil ihm zuzuschreiben.

Auch für unsere Zeitschrift Manuelle Medizin ist Ulrich Smolenski als Rubrikherausgeber seit 2000 tätig und trug zum Gelingen so mancher Ausgabe maßgeblich bei.

Einen besonderen Stellenwert nimmt in seinem Wirken die manuelle Medizin ein, nicht nur als Lehrer und Kursleiter innerhalb der Deutschen Gesellschaft für Manuelle Medizin (DGMM) bzw. der ÄMM. Vielmehr sorgten sein politisches Geschick und sein hohes Organisationstalent u. a. dafür, dass die manuelle Medizin bzw. Therapie politisch wie auch gesellschaftlich gut etabliert sind. In unruhigen Zeiten war und ist Ulrich Smolenski jemand, der in hitzigen Debatten zur Ordnung ruft und v. a. den Blick aufs Wesentliche richtet, wenn sich wieder einmal alle in Details verstricken.

Durch seine langjährige Tätigkeit als erster und zuletzt als stellvertretender Vorsitzender konnte er diese Talente für diese Ausbildungsgesellschaft einbringen.

2000 bis 2002 war Prof. Smolenski Präsident der Deutschen Gesellschaft für Physikalische Medizin und Rehabilitation (DGPMR). 2009 bis 2012 stand Uli, wie er von seinen Freunden genannt wird, der DGMM als Präsident vor. Ihm war es stets ein Anliegen, enge Verbindungen zwischen der DGPMR und der DGMM zu pflegen und v. a. den wissenschaftlichen Austausch zwischen den Zeitschriften Physikalische Medizin – Rehabilitationsmedizin – Kurortmedizin und Manuelle Medizin mit hohem persönlichen Engagement zu fördern.

Gemeinsam mit Prof. L. Beyer organisierte er seit 1996 die wissenschaftlichen Kongresse der DGMM und stand diesen als wissenschaftlicher Leiter vor. Vielen werden diese Kongresse, manchmal auch gemeinsam mit der DGPMR, in guter Erinnerung geblieben sein.

Lieber Uli, mit diesen Zeilen ist es möglich, Dank zu sagen für die intensive Zeit der beruflichen und privaten Zusammenarbeit sowie zum Geburtstag zu gratulieren und die allerbeste Wünsche auszusprechen für die Zukunft, sowohl im beruflichen als auch im privaten Bereich, und für all das, was noch kommen mag.

Für die Mitarbeiter des Instituts für Physiotherapie am UKJ, für die Mitglieder der DGMM und der ÄMM, für die Lehrer und den Vorstand der ÄMM

Norman Best

Copyright information

© Springer Medizin Verlag GmbH, ein Teil von Springer Nature 2018

Authors and Affiliations

  1. 1.Institut für PhysiotherapieUniversitätsklinikum JenaJenaDeutschland

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