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Diskussion zu Untergrenzen für Pflegekräfte

Nicht ohne uns!
  • L. Engelmann
Berufspolitisches Forum

„Die Bundesregierung will den GKV-Spitzenverband und die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) damit beauftragen, verbindliche Personaluntergrenzen für pflegeintensive Bereiche festzulegen“ [1]. Die Ankündigung hat bislang nicht das notwendige Echo gefunden, erst recht nicht in den intensivmedizinischen Bereichen, die zweifellos pflegeintensiv sind. Es besteht aller Grund, sich schleunigst in die Diskussion einzubringen, denn schon Mitte des Jahrs 2018 soll Deadline sein, „damit die neuen Personaluntergrenzen ab 1. Januar 2019 in Kraft treten können“ [1].

Was steckt dahinter?

Die Bundesregierung hält sich mit der Privatisierung in der Krankenhauslandschaft die dortigen Kosten und deren Entwicklung vom Leibe, weiß aber, dass der Zugang zum Gesundheitswesen, dessen Entwicklungsstand und Leistungen für die Bevölkerung Themen höchster Priorität sind, an denen ein Sozialstaat vom Bürger wahrgenommen wird. Also, wenn schon nicht selbst die Kosten tragen, dann wenigstens Gesetze machen, die...

Discussion regarding the lower limits for nursing staff

Not without us!

Notes

Einhaltung ethischer Richtlinien

Interessenkonflikt

L. Engelmann gibt an, dass kein Interessenkonflikt besteht.

Dieser Beitrag beinhaltet keine vom Autor durchgeführten Studien an Menschen oder Tieren.

Literatur

  1. 1.
    Osterloh F (2017) Pflegekräfte im Krankenhaus. Die Regierung schreibt Untergrenzen vor. Dtsch Arztebl 114:309Google Scholar
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    Jorch G, Kluge S, König F et al (2011) Empfehlungen zur Struktur und Ausstattung von Intensivtherapiestationen – Kurzversion. DIVI 2(2):78–86Google Scholar
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Copyright information

© Springer Medizin Verlag GmbH, ein Teil von Springer Nature 2018

Authors and Affiliations

  1. 1.LeipzigDeutschland

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