Heilberufe

, Volume 70, Issue 4, pp 62–62 | Cite as

AUS DEN VERBÄNDEN

Forderungen des DHV aufgenommen

  • Springer Medizin
PflegePositionen 4/2018

Der Koalitionsvertrag von Union und SPD beinhaltet die Umsetzung von drei Hauptzielen des Deutschen Hebammenverbandes e.V. (DHV). Seit Jahren verweist der Verband auf die zunehmende Verschlechterung der Geburtshilfe in Deutschland und fordert die zügige Umsetzung der Akademisierung der Ausbildung. Nun sollen in der kommenden Legislaturperiode die flächendeckende Versorgung mit Hebammenhilfe sowie eine qualitativ hochwertige Geburtshilfe sichergestellt werden. Zudem soll die Berufsausbildung zur Hebamme entsprechend einer EU-Vorgabe akademisiert werden.

„Nach jahrelangem Ringen für eine bessere Geburtshilfe in Deutschland freuen wir uns sehr über die Aufnahme unserer Themen in den Koalitionsvertrag“, betonte hierzu Ulrike Geppert-Orthofer, Präsidentin des Deutschen Hebammenverbandes. „Mit der flächendeckenden Versorgung, einer hohen Qualität der Geburtshilfe und der Akademisierung des Berufsstandes sollen gleich drei unserer wichtigsten Ziele in der neuen Legislaturperiode umgesetzt werden. Das unterstreicht die gesamtgesellschaftliche Bedeutung von Hebammen.“ Der DHV hat in den letzten Monaten in intensiven Gesprächen mit den Parteien und auf bundesweiten Veranstaltungen immer wieder auf die prekäre Situation von Hebammen und Schwangeren hingewiesen.

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