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Heilberufe

, Volume 70, Issue 4, pp 28–28 | Cite as

Auch Schrittmacher-Patienten können Tesla fahren

  • Springer Medizin
PflegePraxis Journal Club
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Mit der zunehmenden Verbreitung von Elektroautos stellt sich die Frage: Wie sicher sind diese Fahrzeuge für Träger von Herzschrittmachern und implantierten Defibrillatoren? Die Ergebnisse einer ersten in-vivo-Studie zu diesem Thema, präsentiert beim Kongress der American Heart Association, gibt Entwarnung: In der Studie, bei der 34 Herzpatienten mit unterschiedlichen Typen von implantierten kardialen Geräten untersucht worden waren, wurden keine elektromagnetischen Interferenzen festgestellt, die die Funktion der Geräte beeinflussten. An der Studie, durchgeführt an der Wright State University in Dayton/Ohio, hatten sieben Patienten mit Einkammer-Schrittmachern, elf Patienten mit Zweikammer-Schrittmachern sowie 16 Patienten mit biventrikulären ICDs teilgenommen. Test-Fahrzeug war ein TESLA Modell S P90D mit 220 Volt-Ladestation. Der Ladevorgang, bei dem ein Strom von 30 Ampere fließt und eine Energie von 5,8 Kilowatt pro Stunde übertragen wird, hat das größte elektromagnetische Interferenzpotenzial. Die Herzpatienten hielten sich während des Ladevorgangs im Auto oder neben der Ladestation auf. Anschließend wurden die Herz-Devices ausgewertet. Doch diese hatten keine elektromagnetischen Signale der Elektro-Batterie wahrgenommen.

Literatur

  1. American Heart Association, Scientific Sessions 2017Google Scholar

Copyright information

© Springer Medizin Verlag GmbH, ein Teil von Springer Nature 2018

Authors and Affiliations

  • Springer Medizin

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