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Der Gynäkologe

, Volume 31, Issue 10, pp 896–901 | Cite as

Möglichkeiten einer Androgensubstitution in der Postmenopause

  • R. Felberbaum
  • O. Ortmann
  • K. Diedrich
Zum Thema
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Die Androgensubstitution der postmenopausalen Frau in Kombination mit Östrogenen stellt ein weitestgehend vernachlässigtes Feld der medizinischen Forschung dar. Dennoch haben Androgene eine eminente physiologische Bedeutung. In der generativen Phase der Frau sind für eine regelrechte Sekretion von Östradiol androgene Vorstufen notwendig. Da 50 % der Androgene vor allem ovarieller Herkunft sind, nimmt deren Konzentration im Serum in der Postmenopause ab. Auch wenn die Datenlage prekär ist, so mehren sich die Hinweise, daß eine Östrogen-Androgen-Behandlung in der Postmenopause Vorteile hinsichtlich der Osteoporoseprophylaxe und -behandlung, aber auch bei vorliegenden sexuellen und psychoaffektiven Störungen in der Postmenopause haben könnte. Das Nebenwirkungsprofil scheint sich dabei nicht gravierend von dem der Östrogen- oder Östrogen-Gestagen-Substitution zu unterscheiden.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1998

Authors and Affiliations

  • R. Felberbaum
    • 1
  • O. Ortmann
    • 1
  • K. Diedrich
    • 1
  1. 1.Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Medizinische Universität zu Lübeck

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