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Neue Forschungen zur deutschen Dichtung des Spätmittelalters (1230–1500)

  • Hanns Fischer
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  1. 1a).
    Drei Teilgebiete der spätmittelalterlichen Dichtung (Heldenepos, geistliches und weltliches Spiel, Lieddichtung bis zur ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts) konnten, ebenso wie die Prosa, mit Rücksicht auf weitere Forschungsberichte in dieser Zeitschrift ausgespart werden (bereits erschienen: W. F. Michael, Das deutsche Drama und Theater vor der Reformation. Ein Forschungsbericht. DVjs 31, 1957, S. 106–153).Google Scholar
  2. 2).
    H. Schneider, Geschichte der deutschen Dichtung nach ihren Epochen dargestellt. Bonn 1949. Bd. I, S. 108–196Google Scholar
  3. 2a).
    F. Ranke und S. Beyschlag, in: Annalen der deutschen Literatur, hrsg. von H. O. Burger. Stuttgart 1952. S. 179–263, bzw. S. 255-286Google Scholar
  4. 2b).
    K. H. Halbach, Epik des Mittelalters. In: Deutsche Philologie im Aufriß, hrsg. von W. Stammler. Berlin 1954. Bd. II, Sp. 455–710.Google Scholar
  5. 8).
    Für die Literaturwissenschaft neuerdings in einer aufschlußreichen Studie von H. P. H. Teesing, Das Problem der Perioden in der Literaturgeschichte. Groningen-Batavia 1949 (mit reichen Literaturangaben).Google Scholar
  6. 5).
    G. J. Neumann, Perioden römischer Kaisergeschichte. HZ 117, 1917, S. 378.Google Scholar
  7. 6).
    Vgl. etwa: J. Haller, Die Epochen der deutschen Geschichte. Stuttgart 1939. S. 2f.Google Scholar
  8. 7).
    Vgl. dazu bes. H. Spangenberg, Die Perioden der Weltgeschichte. HZ 127, 1922/3, S. 1–49.Google Scholar
  9. 8).
    Dieser Gedanke wird nachdrücklich vertreten von H. Heimpel, über die Epochen der mittelalterlichen Geschichte. Die Sammlung 2, 1947, S. 245–262.Google Scholar
  10. 9).
    Bekannte Beispiele bieten politische Geschichte, Kunstgeschichte und allgemeine Geistesgeschichte (europäisches Territorialstaatensystem gegenüber imperialem und ku-rialem Universalismus, gotischer Formwille gegenüber romanischer Tradition, aristoteli-sierende Hochscholastik gegenüber platonisierender Frühscholastik). Vgl. dazu neuerdings: H. Heimpel, Das Wesen des deutschen Spätmittelalters. Arch. f. Kulturgesch. 35, 1953, S. 29–51.Google Scholar
  11. 14).
    H. Schneider (a.a.O. S. 152f.) möchte bereits um 1300 in dem teilweisen Verstummen der alten Gattungen eine Periodengrenze sehen, obwohl er sich S. 12 ausdrücklich zur grenzbildenden Funktion des Neuen bekennt (vgl. auch H. Schneider, Epochen der deutschen Literatur. Bonn 21948. S. 7). Vom Neuen ist aber um 1300 noch recht wenig zu spüren: »... Das Neue hervorzubringen bleibt dieser Generation im Ganzen versagt...Google Scholar
  12. 19).
    Ein Ausdruck von J. Huizinga (Herbst des Mittelalters. 1. deutsche Aufl. München 1924. S. V).Google Scholar
  13. 25).
    Friedrich Ranke, Von der ritterlichen zur bürgerlichen Dichtung. 1230-1430. In: Annalen der deutschen Literatur, hrsg. von H. O. Burger. Stuttgart 1952. S. 179–253.Google Scholar
  14. 26).
    Einen gewissen Ersatz dafür bieten der Aufsatz ‘Zum Formwillen und Lebensgefühl in der deutschen Dichtung des späten Mittelalters’ (DVjs 18, 1940, S. 307-327) und der aus R.s Nachlaß gedruckte Vortrag ‘Vom Kulturzerfall und Wiederaufbau in der deutschen Dichtung des Spätmittelalters’ (in: F. Ranke, Gott, Welt und Humanität in der deutschen Dichtung des Mittelalters. Basel 1953. S. 77–108), die sich beide–von verschiedenen Seiten ausgehend–um ein Gesamtbild der spätmittelalterlichen deutschen Literatur bemühen.Google Scholar
  15. 28).
    Deutsche Literaturgeschichte in Grundzügen. Die Epochen deutscher Dichtung. Hrsg. von Bruno Boesch. Bern 1946. S. 70–102.–Besprechungen: F. Maurer, Arch. 187/102, 1950, S. 115; H. Brinkmann, Wirk. Wort 1, 1950/1, S. 375f.Google Scholar
  16. 30).
    Hellmut Rosenfeld, Die Literatur des ausgehenden Mittelalters in soziologischer Sicht. Wirk. Wort 5, 1954/5, S. 330–341.Google Scholar
  17. 86).
    Eugen Thurnher, Wort und Wesen in Südtirol. Die deutsche Dichtung Südtirols im Mittelalter. Innsbruck 1947.–Google Scholar
  18. 86a).
    Besprechungen: E. Lachmann, ZfdPh 71, 1951/2, S. 220–222Google Scholar
  19. 86b).
    J. L. Riordan, JEGPh 47, 1948, S. 421–423.-Google Scholar
  20. 86c).
    Hans Rupprich, Das Wiener Schrifttum des ausgehenden Mittelalters. Sitz.ber. d. österr. Akad. d. Wiss., phil.-hist. Kl. 228, 5. Wien 1954.-Google Scholar
  21. 86d).
    Besprechungen: F. Maurer, Arch. 192/107, 1956, S. 184Google Scholar
  22. 86e).
    G. Eis, DLZ 76, 1955, Sp. 521–4Google Scholar
  23. 86f).
    R. Rudolf, ZfdPh 75, 1956, S. 100–102.Google Scholar
  24. 50).
    Friedrich Sengle, Die Patrizierdichtung ‘Der gute Gerhard’. Soziologische und dichtungsgeschichtliche Studien zur Frühzeit Rudolfs von Ems. DVjs 24, 1950, S. 53–82.Google Scholar
  25. 51).
    John Alexander Asher, ‘Der gute Gerhard’ Rudolfs von Ems in seinem Verhältnis 2u Hartmann von Aue. Diss. Basel 1948.Google Scholar
  26. 52).
    Roy Wisbey, Die Aristotelesrede bei Walther von Châtillon und Rudolf von Ems. ZfdA 85, 1954/5, S. 304–311. Vgl. auch die neuesten Arbeiten des Verf. zu Rudolf von Ems: Zur relativen Chronologie und Entstehungsgeschichte von Rudolfs Alexander. ZfdA 87, 1956/7, S. 65-80; und: Zum Barlaam und Josaphat Rudolfs von Ems, ZfdA 86, 1955/6, S. 293-301 (quellenkundlich).Google Scholar
  27. 53).
    Ein größeres Bruchstück von Rudolfs ‘Willehalm’ wird durch W. Stammler in Colligere Fragmenta (Festschr. A. Dold zum 70. Geburtstag. Beuron 1952), S. 261–264 abgedruckt, ein kleineres der Weltchronik durch G. Eis ebda. S. 265-275 (dort noch weitere Fragmentabdrucke mittelhochdeutscher Dichtungen).Google Scholar
  28. 54).
    Hans-Friedrich Rosenfeld, Zur überlieferung von Ulrichs von Türheim Rennewart. Beitr. 73, 1951, S. 429–456.Google Scholar
  29. 56).
    Gerhard Eis, Ein neues Fragment der ‘Renne wart’-Handschrift D. ZfdPh 74, 1955, S. 268–279.Google Scholar
  30. 58).
    Gerhard Meißburger, Tristan und Isold mit den weißen Händen. Die Auffassung der Minne, der Liebe und der Ehe bei Gottfried von Straßburg und Ulrich von Türheim. (Diss. Basel 1953) Basel 1954 (auch als Buch erschienen).Google Scholar
  31. 59).
    Dennis Howard Green, Konrads ‘Trojanerkrieg’ und Gottfrieds ‘Tristan’. Diss. Basel 1949.Google Scholar
  32. 60).
    K. H. Halbach, Gottfried von Straßburg und Konrad von Würzburg, »Klassik« und »Barock« im 13. Jahrhundert. Stuttgart 1930.Google Scholar
  33. 61).
    Otto Höfler, Ulrichs von Liechtenstein Venusfahrt und Artusfahrt. In: Studien zur dt. Philologie des Mittelalters (Festschr. zu Fr. Panzers 80. Geburtstag). Heidelberg 1950. S. 131–152.Google Scholar
  34. 62).
    John Lancaster Riordan, A Vindication of the Pleier. JEGPh 47, 1948, S. 29–43.-Google Scholar
  35. 62a).
    Die Dissertation von J. L. Riordan (The Pleiers Place in German Arthurian Literature; Univ. of California Dissertation, Berkeley 1944) war mir leider nicht zugänglich.Google Scholar
  36. 62b).
    Karl Hoppe, Die Sage von Heinrich dem Löwen. Ihr Ursprung, ihre Entwicklung und überlieferung. Bremen-Horn 1952 (= Schriften des niedersächsischen Heimatbundes e. V. N. F. 22).Google Scholar
  37. 64).
    vgl. außerdem: M. A. Holmberg, Ein neues Bruchstück des Karlmeinet. ZfdA 87, 1956/7, S. 60–65.Google Scholar
  38. 65).
    Edmund Wießner, Heinrich Wittenwiler. ZfdA 84, 1952/3, S. 159–171.Google Scholar
  39. 66).
    , Zum Vokalismus des Reimes in Heinrich Wittenwilers Ring. In: Festschr. für D. Kralik. Horn 1954. S. 182–193.Google Scholar
  40. 68).
    Richard Brinkmann, Zur Deutung von Wittenwilers ‘Ring’. DVjs 30, 1956, S. 201 bis 231.Google Scholar
  41. 69).
    Hermann Menhard, Ein Spruch von den Tafelrundern. (Tübinger) Beitr. 77, 1955, S. 136–164; 316-332.Google Scholar
  42. 71).
    Historie van der vorstorynge der stat Troye. Ein mittelniederdeutsches Volksbuch. Textausgabe mit einer sprachlichen Einleitung von Gunvor Krogerus. Helsingfors 1951 ( = Soc. scient. Fennica. Comment, human, litt. 17, 2).–Besprechung: L.Wolff, Nd. Jb. 75, 1952, S. 147f.Google Scholar
  43. 72).
    Weitere Untersuchungen zum niederdeutschen Prosaroman–die Forschung steht hier noch ganz in den Anfängen (vgl. die verdienstvollen Ansätze von F. F. Siggelkow, Nd. Jb. 55, 1931, S. 40–81Google Scholar
  44. 72a).
    und von J. Kilian, Nd. Jb. 62, 1938, S. 16–69)–wären zu wünschen.Google Scholar
  45. 7S).
    Eberhard Kranzmayer, Die steirische Reimchronik Ottokars und ihre Sprache. Sitz.ber. d. österr. Akad. d. Wiss., phil.-hist. Kl., 226, 4. Wien 1950.Google Scholar
  46. 75).
    Maja Loehr, Der Steirische Reimchronist: her otacher ouz der Geul. MIöG 51, 1937, S. 89–130.–Eine spätere (für einen weiteren Leserkreis gedachte) Veröffentlichung derselben Verfasserin (Der steirische Reimchronist, ein österreichischer Geschichtsschreiber des Mittelalters. In: Darstellungen aus dem Kultur- und Geistesleben österreichs, Wien 1946) bringt darüber hinaus nichts Neues.Google Scholar
  47. 77).
    Eine gründliche Besprechung des sprachlichen Aspekts gab A. Schirokauer, AfdA 66, 1952/3, S. 12–20; vgl. außerdem A. Pfalz, ZfMundartforschung 20 (o. J.), S. 36-38.Google Scholar
  48. 80).
    Die Minneburg, nach der Heidelberger Pergamenths. (cpg 455) unter Heranziehung der Kölner Hs. und der Donaueschinger und Prager Fragmente hrsg. von Hans Pyritz. Berlin 1950 (=DTM 43).-Google Scholar
  49. 80a).
    Besprechungen: F. Maurer, Arch. 188/103, 1951, S. 132Google Scholar
  50. 80b).
    A. Closs, Mod. Lang. Notes 66, 1951, S. 359Google Scholar
  51. 80c).
    F. P. Pickering, Mod. Lang. Rev. 46, 1951, S. 286f.CrossRefGoogle Scholar
  52. 83).
    Albert Leitzmann, Studien zu Everhard von Cersne. Beitr. 71, 1949, S. 306–330.Google Scholar
  53. 84).
    Samuel Singer, Sprichwörter des Mittelalters. 3 Bde. Bern 1944fr.–über Freidank: Bd. n, S. 155-187; Bd. III, S. 7-119.Google Scholar
  54. 86).
    Albert Leitzmann, Studien zu Freidanks Bescheidenheit. Sitz.ber. d. dt. Akad. d. Wiss. z. Berlin, phil.-hist. Kl. 1948, 2. Berlin 1950.Google Scholar
  55. 87).
    Friedrich Neumann, Meister Freidank. Wirk. Wort 1, 1950/1, S. 321–331.Google Scholar
  56. 87a).
    Leopold Zatocil, Cato a Facetus. Pojednání a Texty. Zu den deutschen Cato- und Facetusbearbeitungen Untersuchungen und Texte. Brno 1952.-Google Scholar
  57. 87b).
    Besprechung: L. Wolff, Studia Neophilologica 27, 1955, S. 154–158.Google Scholar
  58. 98).
    The Poems of Lupoid Homburg. Edited by Clair Hayden Bell and Erwin G. Gudde. Univ. of California Publications in Modern Philology 27, 1943-1947, S. 149–299.Google Scholar
  59. 96).
    Arno Schirokauer, Die Stellung Äsops in der Literatur des Mittelalters. In: Festschr. für W. Stammler, zu seinem 65. Geburtstag. Bielefeld 1953. S. 179–191.Google Scholar
  60. 97).
    Albert Leitzmann, Studien zum Magdeburger Äsop. Nd. Jb. 69/70, 1948, S. 56–66.Google Scholar
  61. 101).
    Gabriele Schieb, Das Bloch. Beitr. 73, 1951, S. 422–429.Google Scholar
  62. 101a).
    Erhard Agricola, Die Prudentia als Anliegen der Strickerschen Schwanke. Eine Untersuchung im Bedeutungsfeld des Verstandes. (Haller) Beitr. 77, 1955, S. 197–220 (Auszug aus der S. 69 verzeichneten Dissertation des Verf.).Google Scholar
  63. 102).
    Lutz Röhrich, ‘Kaiser Otto’ oder ‘Heinrich von Kempten’. Eine Studie zu Konrad von Würzburg. GRM 32, 1950/1 = N. F. 1, S. 151–154.Google Scholar
  64. 104).
    Meier Helmbrecht, A Poem by Wemher der Gartenaere. Ed. by Charles E. Gough. Oxford 1947 (= Blackwell’s German Texts) (in erster Auflage erschienen Oxford 1942). -Besprechung: F. P. Pickering, Mod. Lang. Rev. 43, 1948, S. 297.Google Scholar
  65. 106).
    Dieselbe Meinung hat G. später in den Proceedings of the Leeds Philosophical and Literary Society, Leeds August 1953, vertreten und dabei noch einmal in ausführlicherer Argumentation Garda als die Heimat Wemhers nachzuweisen gesucht. E. Lachmann, der G.s These zustimmt, gab den genannten Aufsatz in übersetzung, vermehrt um einige eigene Bemerkungen, in Jg. 28 der Zeitschrift ‘Der Schiern’, 1954, S. 25-29 wieder, wo er jetzt bequem nachzulesen ist.Google Scholar
  66. 109).
    Friedrich Neumann, ‘Meier Helmbrecht’. Wirk. Wort 2, 1951/2, S. 196–206.Google Scholar
  67. 111).
    Als Kuriosum sei noch der Beitrag zur Wirkungsgeschichte des ‘Meier Helmbrecht’ erwähnt, den ein französischer Germanist auf Grund einer ikonographisch problematischen Interpretation zweier Skulpturen einer Elsäßer Dorfkirche liefern zu können glaubt (H. Walter, Contribution à l’étude de la diffusion de ‘Helmbrecht le Fermier’. Etudes germ. 9, 1954, S. 155–159.Google Scholar
  68. 111a).
    Gerhard Eis, Jörg Zobels ‘Zähmung des Widerspenstigen’. JEGPhil 54, 1955, S. 362–369.Google Scholar
  69. 112).
    Die Dichtungen Könemanns. Kaland, Wurzgarten, Reimbibel. Hrsg. von Ludwig Wolff. Neumünster 1953 (= Niederdeutsche Denkmäler, hrsg. vom Verein für niederdeutsche Sprachforschung, Bd. 8).Google Scholar
  70. 113).
    Ludwig Wolff, Die gereimte Historienbibel vom Pfaffen Könemann. ZfdA 71, 1934, S. 103–106.Google Scholar
  71. 114).
    Dieser Teil wird ausführlich besprochen von E. Rooth, AfdA 68, 1955/6, S. 78–81.Google Scholar
  72. 114a).
    Weitere Besprechungen: G. Eis, GRM 36, 1955 = N. F. 5, S. 265–267Google Scholar
  73. 114b).
    C. F. Bayerschmidt, JEGPh 53, 1954, S. 623f.Google Scholar
  74. 114c).
    G. Cordes, Nd. Jb. 78, 1955, S. 153–155Google Scholar
  75. 114d).
    K. Bischoff, ZfMundartforschung 24, 1956, S. 248–250.Google Scholar
  76. 115).
    Gustav Roethe, Die Reimvorreden des Sachsenspiegels. Abhandl. d. uKgl. Gesellschaft d. Wiss. zu Göttingen, phil.-hist. Kl. N. F. II, 8; Berlin 1899.Google Scholar
  77. 116a).
    Zu einem früheren Marienleben neuerdings noch: Arral L. Streadbeck, Juridical Redemption and the Grazer Marienleben. Germ. Rev. 31, 1956, S. 83–87Google Scholar
  78. 116b).
    Textabdruck eines Marienklagebruchstücks: R. H. W. Müller, Fragment einer Marienklage in Nordhausen. Nd. Jb. 79, 1956, S. 41–44.Google Scholar
  79. 117).
    Karl Helm und Walther Ziesemer, Die Literatur des Deutschen Ritterordens. Gießen 1951 (= Gießener Beiträge zur deutschen Philologie Nr. 94).Google Scholar
  80. 119).
    iteratur des deutschen Ordens in Preußen. Breslau 1928. Auf dieser Darstellung und auf K. Helms Aufsatz ‘Die Literatur des deutschen Ordens im Mittelalter’ (ZfdU 30, 1916, S. 289–305, 363-370, 430-437) basiert im wesentlichen das neue Buch.Google Scholar
  81. 123).
    An verschiedenen Stellen wurden außerdem neu aufgefundene Hesler-Bruchstücke veröffentlicht: Karl Helm, Ein neues Heslerbruchstück. Beitr. 69, 1947, S. 463 f.Google Scholar
  82. 123a).
    Gerhard Eis, Ein neues Fragment aus Heslers Apokalypse. Mod. Lang. Notes 67, 1952, S. 361–368Google Scholar
  83. 123b).
    ders., Zur überlieferung von Wolframs Willehalm und Heslers Evangelium Nicodemi. ZfdPh 73, 1954, S. 103–110.-Google Scholar
  84. 123c).
    Eine quellenkritische Bemerkung zum ‘Väterbuch’ steuert Leo M. Kaiser, Mod. Lang. Notes 68, 1953, S. 473f. (‘Das Väterbuch’ and the ‘Legenda Aurea’) bei.CrossRefGoogle Scholar
  85. 124).
    Erkki Valli, Die übersetzungstechnik des Claus Crane. (Diss. Helsinki) Helsinki 1946 (= Annales Acad. Scient. Fennicae, 59); ders., Beiträge zu Claus Cranes übersetzungstechnik und zu seiner Sprache. Helsinki 1947 (= Annales Acad. Scient. Fennicae, B, 60, 3). In einer weiteren Studie hat V. die Selbständigkeit Claus Cranes in der Benutzung des Bibelkommentars des Nicolaus von Lyra an guten Beispielen nachgewiesen (Das Verhältnis von Claus Cranc zu Nicolaus von Lyra. Neuphilol. Mitteil. 53, 1952, S. 331-338).Google Scholar
  86. 125).
    Erkki Valli, Zur Verfasserfrage der Königsberger Apostelgeschichte. Helsinki 1947 (= Annales Acad. Scient. Fennicae, B, 61, 1).–Besprechung: J. R. Wilke, Mod. Lang. Rev. 46, 1951, S. 307.Google Scholar
  87. 127).
    Gerhard Eis, Lûpold von Wîltingen. Eine Studie zum Wunderanhang der Katha-rinenlegende. In: Festschr. fur W. Stammler zu seinem 65. Geburtstag. Bielefeld 1953. S. 78–91; die jüngste Untersuchung des Verf. gilt einem Legendar des 15. Jahrhunderts: Kritik der Bezeichnung »Wenzelpassional«. ZfdPh 75, 1956, S. 274-278.Google Scholar
  88. 128).
    Josef Dünninger, Die Wallfahrtslegende von Vierzehnheiligen. Ebda. S. 192–205.Google Scholar
  89. 129).
    Irene Schmale-Ott, Die fünfzehn Zeichen vor dem Weltuntergang. ZfdA 85, 1954/5, S. 229–234.Google Scholar
  90. 130).
    Vgl. G. Nölle, Die Legende von den fünfzehn Zeichen vor dem Jüngsten Gericht. Beitr. 6, 1879, S. 413–476.-Google Scholar
  91. 130a).
    Ein Fünfzehn-Zeichen-Gedicht aus dem Ende des 12. Jahrhunderts hat neuerdings H. Eggers herausgegeben und untersucht (Beitr. 74, 1952, s. 355–409).Google Scholar
  92. 131).
    Zwei Zufallsfunde–handschriftliche Eintragungen in frühe Inkunabeln–hat Carl Seltner herausgegeben: ein 26strophiges Gedicht aus dem Bereich der weitverbreiteten spätmittelalterlichen Todes-Literatur (The Poem Von dem tod vnd sterben deß menschen, An unpublished MHG Planctus. JEGPh 47, 1948, S. 230-236) und das Bruchstück einer auch noch anderweitig überlieferten Morallehre (An unpublished late MHG poem of the Chicago Newberry Library and MS. H of the Liederbuch der Klara Hätzlerin. JEGPh 43, 1944, S. 170-172), die er in einer späteren Veröffentlichung (The Anonymous Late-MHG Poem Ain gemaine 1ere and the Benedictine Rule. JEGPh 46, 1947, S. 28-37) als freie übersetzung des vierten Kapitels der Benediktiner Regel erweist.–über Motive und Aufbau eines größeren (6529 Verse), noch ungedruckten allegorischen Lehrgedichts mystischer Prägung aus dem 15. Jahrhundert berichtet Annemarie Klecker, Das Büchlein von der geistleichen Gemaheischaft in Cod. 295 des Wiener Schottenstiftes. In: Festschr. für D. Kralik. Horn 1954. S. 193–203.–Eine spätüberlieferte Annenlegende ediert und untersucht Gerhard Eis (Der Jüngling von Doch. Eine altdeutsche Annenlegende aus Ungarn. In: Monumentum Bambergense. Festgabe für Benedikt Kraft. München 1955. S. 378 bis 394), ein niederdeutsches Zeugnis der Brandanlegende Carl Bayerschmidt und Carl Selmer (An unpublished Low German Version of the Navigatio Sancti Brandani. Germ. Rev. 30, 1955, S. 83-91) und ein geistliches Lehrgedicht im Memento-mori-Ton Hans Lothar Markschies (Ein unbekanntes Gedicht »Von der Werlde Ythelkeit« und sein Verfasser. (Tübinger) Beitr. 78, 1956, S. 302-310.Google Scholar
  93. 138).
    Der Aufsatz von V. Isabel Jones, Meistersang: A Study in Tradition and Form. Germ. Life and Letters 3, 1949/50, S. 185–193 hat kaum wissenschaftlichen Charakter.Google Scholar
  94. 139).
    Bert Nagel, Der deutsche Meistersang. Poetische Technik, musikalische Form und Sprachgestaltung der Meistersinger. Heidelberg 1952.Google Scholar
  95. 139a).
    –K. Stackmann hat dem Buch eine sehr gründliche, vielleicht manchmal zu streng urteilende Besprechung gewidmet (Euph. 48, 1954, S. 104–111), auf die hier besonders hingewiesen sei. Vgl. außerdem die Besprechung von F. Maurer, Arch. 190/105, 1954, S. 91.Google Scholar
  96. 141).
    Paul Alpers, Das Wienhäuser Liederbuch. Nd. Jb. 69/70, 1948, S. 1–40.Google Scholar
  97. 143).
    Ludwig Wolff (Zur Ballade vom Landgrafen Ludwig und der heiligen Elisabeth. Nd. Jb. 69/70, 1948, S. 47–55) unternimmt es zu zeigen, daß die Ludwigsballade ganz auf historischem Boden steht und daß mit der Entstehung der Urform bereits im 13. Jahrhundert im Zusammenhang mit der schon früh einsetzenden Elisabeth-Verehrung zu rechnen ist.Google Scholar
  98. 144).
    Wieland Schmidt, »Ach Zeit, ach Zeit, ach edle Zeit!« Zur Interpretation eines Inkunabeltextes. ZfdPh 74, 1955, S. 51–68.Google Scholar
  99. 146).
    Mittelhochdeutsches Lesebuch. Texte des 14. Jahrhunderts. Hrsg. von Samuel Singer. Bern 1945.-Google Scholar
  100. 146a).
    Besprechung: F. Maurer, Arch. 187/102, 1950, S. 117.Google Scholar

Copyright information

© Metzler 1957

Authors and Affiliations

  • Hanns Fischer
    • 1
  1. 1.MünchenDeutschland

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