Advertisement

Kunst-Erkenntnis bei Jacob Burckhardt

  • Dieter JÄhnig
Article
  • 5 Downloads

Zusammenfassung

Welchen Sinn hat den Sachgebieten der Kunst-, Literatur- und Musikgeschichte gegenüber die Arbeit der Wissenschaft? Die kunsthistorische Arbeit Burckhardts wird hier (am Beispiel seines Buches Die Baukunst der Renaissance in Italien) mit dem Programm einer universalen Entwicklungsgeschichte (Hegel) und der Erforschung kunstgeschichtlicher ‘Grundbegriffe’ (Wölfflin) verglichen. Der Vortrag versucht zu zeigen, inwiefern Burckhardts Art des “Studiums” für die Kulturwissenschaften eine Korrektur des Maßstabs der “Forschung” darstellt.

Abstract

What is the aim of critical reflection confronted with the contents of the history of art, literature, and music? The work of Burckhardt in the field of art-history (as exemplified by his book on Renaissance architecture in Italy) is compared with the programm of a universal history (Hegel) and the inquiery into ‘principles’ of the history of art (Wölfflin). The lecture tries to show, in which respect Burckhardt’s concept of “Studium” offers in the context of cultural studies a correction of the criteria of’research.’

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literature

  1. 1.
    Dazu (und zum Folgenden): Wilhelm Waetzoldt, Deutsche Kunsthistoriker, 2 Bände (1924, Neudruck, in einem Band, 1965), darin besonders zwei Kapitel aus dem zweiten Teil: “Geschichtsphilosophische Methode” (Heinrich Gustav Hotho, Karl Schnaase) und “Kunstgeschichte nach Aufgaben” (Franz Kugler, Jacob Burckhardt). - S. auch den viel zu wenig beachteten Vortrag von Ernst Heidrich “Karl Schnaase und Jacob Burckhardt” (von 1912), in: Heidrich, Beiträge zur Geschichte und Methode der Kunstgeschichte (1917).Google Scholar
  2. 3.
    S. dazu: Paul O. Kristeller, “Das moderne System der Künste” (1947), in Kristeller, Humanismus und Renaissance II (1975) (auch UTB 914, 1982).Google Scholar
  3. 7.
    S. dazu: Emil Maurer, Jacob Burckhardt und Rubens (1951).Google Scholar
  4. 17.
    Über die Kunstgeschichte..., Gesamtausgabe 13, S. 24. - Der Unterschied Burckhardts zum Ganzen der Historismus-Debatten (seit Troeltsch) ebenso wie zu den Ansätzen der Hermeneutik (bei Schleiermacher, Droysen und Dilthey) besteht in dem größeren Gewicht, das bei ihm dem Zusammenhang zwischen Geschichtsbewußtsein und Geschichtsvollzug (historia rerum gestarum und res gestae) zukommt. (S. dazu die oben genannte Abhandlung von Hartmut Schröter, sowie vom Verf. den Aufsatz “Wissenschaft und Geschichte bei Droysen,” in Wirklichkeit und Reflexion, Festschrift Walter Schulz [1973].) -Daß Burckhardt in seiner eigenen Geschichtsschreibung gerade nicht“ästhetisch” denkt - im Unterschied etwa zu Ranke -, hebt Hermann Heimpel hervor: Zwei Historiker. Friedrich Christoph Dahlmann, Jacob Burckhardt, Kleine Vandenhoeck-Reihe 141 (1962), S. 31.Google Scholar
  5. 18.
    Brief vom 25. Februar 1874 (J. Burckhardt, Briefe, hrsg. von Max Burckhardt, Bd. V [1963], S. 222; s. auch S. 411–413).Google Scholar

Copyright information

© Metzler 1984

Authors and Affiliations

  • Dieter JÄhnig
    • 1
  1. 1.TübingenDeutschland

Personalised recommendations