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Zum Verhältnis von wissenschaftlicher Tradition und Politik im „Dritten Reich”: Die Deutsche Vierteljahrsschrift für Literaturwissen-schaft und Geistesgeschichte in den Jahren 1933–1944

  • Elke Dubbels
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Zusammenfassung

Die Geschichte der Deutschen Vierteljahrsschrift im „Dritten Reich” ist geprägt von einem Beharren auf wissenschaftlicher Kontinuität, das nichtsdestotrotz „Aktualisie-rung” bis zu einem gewissen Grad zulie½. Über Formen und Grenzen der „Aktualisie-rung” sowie über das Ausma½, in dem man mit politischer Kontrolle und Einflu½nahme rechnen mu½te, gibt das Redaktionsarchiv der Zeitschrift Aufschlu½.

Abstract

The history of the Deutsche Vierteljahrsschrift in the „Third Reich” is characterized by the insistence on a scientific continuity that nonetheless allowed for accomodation to the prevailing political conditions to a certain degree. The editorial archives shed light on the modes and limits of this accomodation, as well as on the extent to which political authorities influenced scientific publications.

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  1. 2.
    Entscheidende Anstö½e hat die neuere Wissenschaftsgeschichte der Germanistik im „Dritten Reich” von Wilhelm Vo½kamp, „Kontinuität und Diskontinuität. Zur deut-schen Literaturwissenschaft im Dritten Reich”, in: Peter Lundgreen (Hrsg.), Wissen-schaft im Dritten Reich, Frankfurt a.M. 1985, 140–162, erhalten.Google Scholar
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Copyright information

© Metzler 2014

Authors and Affiliations

  • Elke Dubbels
    • 1
  1. 1.BerlinGermany

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