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Dilthey gegen Scherer Geistesgeschichte contra Positivismus Zur Revision eines wissenschaftshistorischen Stereotyps

  • Tom Kindt
  • Hans-Harald Müller
Article

Zusammenfassung

Die Wissenschaftsgeschichte faßt die Opposition von Geistesgeschichte und Positivismus gemeinhin als den Konflikt der Positionen Wilhelm Diltheys und Wilhelm Scherers. Die Untersuchung rekonstruiert die konzeptionellen Gemeinsamkeiten und die Zusammenarbeit der beiden Gelehrten und zeigt so, daß das — von der Geistesgeschichte selbst geprägte — Stereotyp nicht zu halten ist.

Abstract

In the history of literary scholarship, the opposition between “Geistesgeschichte” and Positivism is generally perceived as a conflict between the positions of Wilhelm Dilthey and Wilhelm Scherer respectively. By retracing the conceptual commonalities and collaboration of the two scholars, the present study demonstrates that this stereotypical view cannot be maintained.

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Literature

  1. 2.
    Vgl. Otto Koischwitz, Die Revolution in der deutschen Literaturwissenschaft, Berlin, New York 1926.Google Scholar
  2. 3.
    Rudolf Unger, „Philosophische Probleme der neueren Literaturwissenschaft“ [1908], in: ders., Gesammelte Studien, 3 Bde., Neudruck der Ausgabe Berlin 1929, Darmstadt 1966, I: Aufsätze zur Prinzipienlehre der Literaturgeschichte, 1–32, hier: 5.Google Scholar
  3. 5.
    Innerhalb der neueren Fachgeschichtsschreibung sind als Ausnahmen hervorzuheben: Jürgen Sternsdorff, Wissenschaftskonstitution und Reichsgründung. Die Entwicklung der Germanistik bei Wilhelm Scherer. Eine Biographie nach unveröffentlichten Quellen, Europäische Hochschulschriften 1, 321, Frankfurt a.M. usw. 1979Google Scholar
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  5. 5b.
    Wilfried Barner, „Zwischen Gravitation und Opposition. Philologie in der Epoche der Geistesgeschichte“, in: Christoph König, Eberhard Lämmert (Hrsg.), Literaturwissenschaft und Geistesgeschichte. 1910–1925, Frankfurt a.M. 1993, 201–231 und au5c_Hans-Martin Kruckis, „Ein potenziertes Abbild der Menschheit“. Biographischer Diskurs und Etablierung der Neugermanistik in der Goethe-Biographik bis Gundolf, Probleme der Dichtung 24, Heidelberg 1995.Google Scholar
  6. 10.
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    Werner Mahrholz, Literaturgeschichte und Literaturwissenschaft, durchgesehen und mit Nachwort von Professor Franz Schultz, 2., durchgesehene Aufl., Leipzig 1932 [1922], 23; vgl. auch 43 f.: „Man kann Diltheys Essays Versuche einer metaphysischen Psychologie nennen, die sich eben durch den Schuß von Metaphysik von der positivistischen, empirischen Psychologie der Scherer-Schule unterscheiden.“ — Entsprechende Einschätzungen finden sich beispielsweise beiGoogle Scholar
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    Oskar Benda, Der gegenwärtige Stand der deutschen Literaturwissenschaft, Wien, Leipzig 1928, 7–10.Google Scholar
  10. 14.
    Begründete Zweifel an der geistesgeschichtlichen Selbstdeutung finden sich bereits bei Richard Moritz Meyer, „Literaturforschung in Deutschland“, Edda 1 (1914), 19–32 undGoogle Scholar
  11. 14a.
    Franz Schultz, Das Schicksal der deutschen Literaturgeschichte. Ein Gespräch, Frankfurt a.M. 1929. Auf die enge Zusammenarbeit Scherers und Diltheys wies unter Berücksichtigung der ungedruckten Korrespondenz hinGoogle Scholar
  12. 14b.
    Julius Petersen, „Zum Gedächtnis Wilhelm Scherers“, Deutsche Rundschau 267 (April–Juni 1941), 79–83. Für seine eigene wissenschaftsgeschichtliche Beurteilung der beiden Gelehrten zog Petersen aus seinen Hinweisen freilich keine Konsequenz.Google Scholar
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    Müller-Seidel, „Literaturwissenschaft als Geistesgeschichte“ (Anm. 5), 134. — Ganz entsprechend heißt es in Walter Müller-Seidel, „Diltheys Rehabilitierung Hölderlins“, in: Gerhard Kurz, Valérie Lawitschka, Jürgen Wertheimer (Hrsg.), Hölderlin und die Moderne. Eine Bestandsaufnahme, Tübingen 1995, 41–73, hier: 58: „Nach außen scheint sie [seil. Dilthey und Scherer] nichts zu trennen; in Wirklichkeit sind sie durch Welten voneinander getrennt.“Google Scholar
  14. 19.
    Die mit Scherer geteilten überzeugungen blieben von der zunehmend lebensphilosophischen Orientierung der Diltheyschen Positionen seit den 1890er Jahren nahezu unberührt. — Zur Evolution der Diltheyschen Philosophie vgl. Hans-Ulrich Lessing, Die Idee einer Kritik der historischen Vernunft. Wilhelm Diltheys erkenntnistheoretisch-logischmethodologische Grundlegung der Geisteswissenschaften, Freiburg, München 1984Google Scholar
  15. 19a.
    Rudolf Makkreel, Dilthey. Philosoph der Geisteswissenschaften, Frankfurt a.M. 1991 undGoogle Scholar
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  17. 20.
    Erich Rothacker, Einleitung in die Geisteswissenschaften, 2. Aufl., Tübingen 1930 [1920], 137–139.Google Scholar
  18. 26.
    Die im folgenden angegebenen Briefe befinden sich (mit Ausnahme der unter Nr. 8 und 9 angegebenen) in der Dilthey-Arbeitsstelle, Bochum; für die Genehmigung zur Einsicht danken die Verf. Gudrun Kühne-Bertram und Hans-Ulrich Lessing. Die unter Nr. 8 und 9 angegebenen Briefe befinden sich im Scherer-Nachlaß der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. — Die Arbeiten Scherers werden nur mit Titel und Jahreszahl angegeben, die genauen Angaben sind der Scherer-Bibliographie zu entnehmen in Wilhelm Scherer, Kleine Schriften, 2 Bde., hrsg. Konrad Burdach, Erich Schmidt, Berlin 1893, II: Kleine Schriften zur neueren Litteratur, Kunst und Zeitgeschichte, 393–415.Google Scholar
  19. 27.
    Vgl. Wilhelm Dilthey, Leben Schleiermachers, Gesammelte Schriften, XIII/1, XIII/2, XIV/1, XIV/2, hrsg. Martin Redeker, Göttingen 1979, 1985.Google Scholar
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    Vgl. Clara Misch (Hrsg.), Der junge Dilthey. Ein Lebensbild in Briefen und Tagebüchern 1852–1870, Leipzig, Berlin 1933, 198 f. — Zitate aus dieser Ausgabe werden im folgenden mit der Sigle DjD und der Seitenangabe nachgewiesen.Google Scholar
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    Wilhelm Dilthey, „über Gotth. Ephr. Lessing“, Preußische Jahrbücher 19 (1867), 117–161 und 271–294.Google Scholar
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    Wilhelm Scherer, „Friedrich Schleiermacher“, Neue Freie Presse Nr. 243 (3. 9. 1870) — wieder abgedruckt in Wilhelm Scherer, Vorträge und Aufsätze zur Geschichte des geistigen Lebens in Deutschland und österreich, Berlin 1874, 373–388.Google Scholar
  24. 34.
    Wilhelm Dilthey, „über die Einbildungskraft der Dichter. Mit Rücksicht auf: Herman Grimm, Goethe“, Zeitschrift für Völkerpsychologie und Sprachwissenschaft 10 (1878), 42–104.Google Scholar
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    Wilhelm Dilthey, „Phantastische Gesichtserscheinungen von Goethe, Tieck und Otto Ludwig“ [1866], in: ders., Zur Geistesgeschichte des 19. Jahrhunderts. Portraits und biographische Skizzen. Quellenstudien und Literaturberichte zur Theologie und Philosophie, Gesammelte Schriften, XV, hrsg. Ulrich %Herrmann, Göttingen 1970, 93–101.Google Scholar
  26. 38.
    Vgl. Wilhelm Scherer, „Goethe-Philologie“ [1877], in: ders., Aufsätze über Goethe, hrsg. Erich Schmidt, Berlin 1886, 3–27, hier: 11 f.Google Scholar
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    Ein locus classicus dieser überzeugung findet sich in Wilhelm Dilthey, Einleitung in die Geisteswissenschaften. Versuch einer Grundlegung für das Studium der Gesellschaft und der Geschichte [1883], Gesammelte Schriften, I, hrsg. Berhard Groethuysen, 8. Aufl., Stuttgart, Göttingen 1979, XVI: „… die historische Schule hat bis heute die inneren Schranken nicht durchbrochen, welche ihre theoretische Ausbildung wie ihren Einfluß auf das Leben hemmen mußten.“Google Scholar
  28. 40.
    Als eine solche verstanden Dilthey und Scherer etwa die von Hermann Lotze oder auch von Moritz Lazarus und Heymann Steinthal unternommenen Versuche, Herders Idee einer Philosophie der Geschichte zu verwirklichen, die auf umfassenden empirischen Untersuchungen basiert. — Eine übersicht über entsprechende Versuche gibt Jürgen Bona Meyer, der zu den regelmäßigen Teilnehmern des Berliner Kreises um Dilthey und Scherer zählte, vgl. J. B. M., „Neue Versuche einer Philosophie der Geschichte“, Historische Zeitschrift 25 (1871), 303–378.Google Scholar
  29. 43.
    Wilhelm Dilthey, „Basler-Logik“ [1867], in: ders., Logik und System der philosophischen Wissenschaften, Gesammelte Schriften, XX, hrsg. Frithjof Rodi, Hans-Ulrich Lessing, Göttingen 1990, 33–126, hier: 34 f.CrossRefGoogle Scholar
  30. 44.
    Dilthey hielt dieses Ziel schon in seinen frühen Tagebüchern fest, vgl. etwa DjD, 8Of.; seit den 1880er Jahren widmete er sich dann eingehend der Entwicklung einer deskriptiven Psychologie, vgl. vor allem Wilhelm Dilthey, „Ideen über eine beschreibende und zergliedernde Psychologie“ [1894], in: ders., Die geistige Welt. Einleitung in die Philosophie des Lebens, Gesammelte Schriften, V, hrsg. Georg Misch, 6. Aufl., Stuttgart, Göttingen 1978, 139–240. — Scherer, der oft als Gegner der Psychologie gesehen wird, teilte Diltheys Auffassung, wie etwa Scherers Brief an Rudolf Haym vom 17. 10. 1864 anzeigt, vgl. Ausgewählter Briefwechsel Rudolf Hayms, hrsg. Hans Rosenberg, Stuttgart, Berlin, Leipzig 1933, 232–233.Google Scholar
  31. 45.
    Wilhelm Scherer, Zur Geschichte der deutschen Sprache, Berlin 1868, VIII.Google Scholar
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    Wilhelm Dilthey, „Geschichte und Wissenschaft [Rez. H. Th. Buckle, Geschichte der Civilisation in England, 2 Bde., Leipzig, Heidelberg 1860/61]“ [1862], in: ders., Zur Geistesgeschichte des 19. Jahrhunderts. Aufsätze und Rezensionen aus Zeitungen und Zeitschriften. 1859–1874, Gesammelte Schriften, XVI, hrsg. Ulrich Herrmann, Göttingen 1972, 100–106, hier: 101.Google Scholar
  33. 48.
    Wilhelm Dilthey, „Literarhistorische Arbeiten über das klassische Zeitalter unserer Dichtung“ [1866], in: ders., Vom Aufgang des geschichtlichen Bewußtseins. Jugendauf sätze und Erinnerungen, Gesammelte Schriften, XI, hrsg. Erich Weniger, Leipzig, Berlin 1936, 196–204, hier: 198.Google Scholar
  34. 52.
    Vgl. hierzu vor allem Richard Moritz Meyer, „Die Methode der wechselseitigen Erhellung“, Neue Jahrbücher für das klassische Altertum, Geschichte und deutsche Literatur und für Pädagogik 12 (1909), 56–64.Google Scholar
  35. 56.
    Vgl. Verf., „Dilthey, Scherer, Erdmannsdörffer, Grimm — ein positivistisches Zeitschriftenprojekt in den 1860er Jahren“, Berichte zur Wissenschaftsgeschichte 22 (1999), 180–188.CrossRefGoogle Scholar
  36. 62.
    Vgl. zum historischen Kontext John E. Craig, Scholarship and Nation Building. The Universities of Strasbourg and Alsatian Society 1870–1930, Chicago, London 1984 undGoogle Scholar
  37. 62a.
    Manfred Nebelin, „Die Reichsuniversität Straßburg als Modell und Ausgangspunkt der deutschen Hochschulreform“, in: Bernhard vom Brocke (Hrsg.), Wissenschaftsgeschichte und Wissenschaftspolitik im Industriezeitalter. Das „System Althoff“ in historischer Perspektive, Hildesheim 1991, 61–68.Google Scholar
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    Wilhelm Dilthey, „Entwurf zu einem Gutachten über die Gründung der Universität Straßburg“ [1871], Die Erziehung. Monatsschrift für den Zusammenhang von Kultur und Erziehung in Wissenschaft und Leben 16 (1941), 81–85.Google Scholar
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    Vgl. Wilhelm Dilthey, „Wilhelm Scherer“ [1886], in: Dilthey, Vom Aufgang des geschichtlichen Bewußtseins (Anm. 48), 236–253, hier: 251 f. Vgl. auch Wilhelm Scherer, „Die Brüder Grimm und die Romantik“, in: Scherer, Kleine Schriften (Anm. 26), I, 41–46, hier: 46. — Zur Entwicklung der Konzeption einer empirischen Poetik vgl. für Dilthey Kurt Müller-Vollmer, Towards a Phenomenological Theory of Literature. A Study of Wilhelm Dilthey’s Poetik, Stanford Studies in Germanics and Slavics 1, The Hague 1963, 51–94 und fürGoogle Scholar
  40. 69a.
    Scherer Wolfgang Höppner, Das „Ererbte, Erlebte und Erlernte“ im Werk Wilhelm Scherers. Ein Beitrag zur Geschichte der Germanistik, Köln usw. 1993, 81–88.Google Scholar
  41. 74.
    Scherers Poetik liegt nur in einer von Richard Moritz Meyer 1888 herausgebenen Fassung vor, die — nicht zuletzt auf Wunsch Diltheys — auf der Grundlage von Vorlesungsmitschriften rekonstruiert und redigiert wurde. — Daß Dilthey seine Abhandlung Die Einbildungskraft des Dichters im Untertitel mit Bedacht als „Bausteine zu einer Poetik“ bezeichnete, geht aus einem Brief an seinen Breslauer Freund Yorck aus dem Jahr 1894 hervor, in dem Dilthey feststellte, daß aus seinen literarhistorischen Studien endlich „eine Poetik erwachsen muß“, vgl. Sigrid von der Schulenburg (Hrsg.), Briefwechsel zwischen Wilhelm Dilthey und dem Grafen Paul Yorck von Wartenburg. 1877–1897, Halle/S. 1923, 116. — Nach der Jahrhundertwende begann Dilthey dann mit einer überarbeitung seiner bisherigen überlegungen zur Poetik, vgl. dazu die im Nachlaß gefundenen Fragmente zur Poetik inGoogle Scholar
  42. 74a.
    Wilhelm Dilthey, Die geistige Welt. Abhandlungen zur Poetik, Ethik und Pädagogik, Gesammelte Schriften, VI, hrsg. Georg Misch, Leipzig, Berlin 1924, 307–321.Google Scholar
  43. 92.
    Vgl. dazu Hans-Ulrich Lessing, „Dilthey als Historiker. Das Leben Schleiermachers als Paradigma“, in: Notker Hammerstein (Hrsg.), Deutsche Geschichtswissenschaft um 1900, Stuttgart 1988, 113–130. — Lessing charakterisiert Diltheys Schleiermacher-Biographie treffend als „Epochen-Biographie“, 130.Google Scholar
  44. 104.
    Die bislang einzige eingehendere Studie zum Diltheyschen Begriff des „Erlebnisses“ zeichnet zwar dessen ursprüngliche Bestimmung und Verwendung nach, berücksichtigt aber dessen Wandel und Spielarten nicht hinreichend, vgl. Karol Sauerland, Diltheys Erlebnisbegriff. Entstehung, Glanzzeit und Verkümmerung eines literarhistorischen Begriffs, Berlin, New York 1972. — Deutliche Hinweise auf die Mehrdeutigkeit des „Erlebnis “-Begriffs finden sich bei Hans-Georg Gadamer, „Wilhelm Dilthey nach 150 Jahren. (Zwischen Romantik und Positivismus. Ein Diskussionsbeitrag)“, in: Karl-Otto Apel (Hrsg.), Dilthey und die Philosophie der Gegenwart, Freiburg, München 1985, 157–182.Google Scholar
  45. 113.
    Friedrich Nietzsche, Vom Nutzen und Nachtheil der Historie für das Leben, Sämtliche Werke. Kritische Studienausgabe in 15 Einzelbänden, hrsg. Giorgio Colli, Mazzino Montinari, 2. Aufl., Berlin, New York 1988, I, 243–334, hier: 270.Google Scholar
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    Holger Dainat, „‚Erlösung von jenem ertötenden Historismus‘. Die Neuere deutsche Literaturwissenschaft zu Beginn der zwanziger Jahre“, in: Wolfgang Bialas, Gérard Raulet (Hrsg.), Die Historismusdebatte in der Weimarer Republik, Frankfurt a.M. usw. 1996, 248–271, hier: 255. — Zu dieser Schätzung vgl. auch Rainer Kolk, „Reflexionsformel und Ethikangebot. Zum Beitrag von Max Wehrli“, in: König, Lämmert (Hrsg.), Literaturwissenschaft und Geistesgeschichte (Anm. 5), 38–45, hier: 39.Google Scholar
  47. 115.
    Vgl. dazu Paul Kluckhohn, Erich Rothacker, Max Niemeyer, [Vorwort], DVjs 1 (1923), V–VI und Erich Rothacker, „Rückblick und Besinnung“, DVjs 30 (1956), 145–156.CrossRefGoogle Scholar
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    Vgl. Horst Walter Blank, Historiographiegeschicbte als Historik, Fundamenta Historica, Stuttgart, Bad Canstatt 1991, 544.Google Scholar
  49. 118.
    Vgl. dazu etwa den Vorschlag der „theoretical patterns“ bei Woodruff Smith, Politics and the Science of Culture in Germany 1840–1920, New York, Oxford 1991, 7–9.Google Scholar

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  • Tom Kindt
    • 1
  • Hans-Harald Müller
    • 1
  1. 1.HamburgDeutschland

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