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Lessing-Forschung 1932 bis 1962

  • Karl S. Guthke
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Literatur

  1. 2).
    Neuste Zusammenfassung der Erörterung der Frage des Einflusses des London Merchant auf Miss Sara Sampson, die auf das Jahr 1926 zurückgeht: Lawrence M. Price, Die Aufnahme englischer Literatur in Deutschland, 1500–1960, Bern und München: A. Francke, 1961, S. 160–165. H. Stefan Schultz, The Unknown Manuscript of Emilia Galotti and other Lessingiana, Modern Philology, XLVII (1949), S. 88–97. Die Rillasche Ausgabe (s. u. Anm. 8) wertet diesen Fund nicht aus.Google Scholar
  2. 10).
    Gotthold Ephraim Lessings sämtliche Schriften, herausgegeben von Karl Lachmann. Dritte, aufs neue durchgesehene und vermehrte Auflage besorgt durch Franz Muncker, Stuttgart, Berlin, Leipzig: Göschen, später de Gruyter, 1886–1924, 23 Bände; Lessings Werke, vollständige Ausgabe in fünfundzwanzig Teilen, herausgegeben, mit Einleitungen und Anmerkungen sowie einem Gesamtregister versehen von Julius Petersen und Waldemar von Olshausen in Verbindung mit Karl Borinski, Fritz Budde, Albert Hirsch, Waldemar Oehlke, Walther Riezler, Alfred Schöne, Eduard Stemplinger und Leopold Zscharnack, Berlin, Leipzig, Wien, Stuttgart: Bong, 1925–1935.Google Scholar
  3. 20).
    Vgl. Matthijs Jolies, Das religiöse Jugendbekenntnis Lessings, Deutsche Beiträge zur geistigen Überlieferung, I (1947), S. 115–133.Google Scholar
  4. 22).
    Albert Steffen, Über Lessing als Dichter und Denker, Das Goetheanum, Wochenschrift für Anthroposophie und Dreigliederung, XII (1933), S. 315–317 (Lessings Seelen-wanderungshypothese in der Erziehung des Menschengeschlechts als Wegbereitung Steinerscher Gedankenmotive; ähnliches gelte von Lessings Spekulation über die Möglichkeit, »daß mehr als fünf Sinne für den Menschen sein können«). Vgl. noch 1962 Gerhard Mattkes Nachwort zu der Ausgabe der Erziehung des Menschengeschlechts und von Ernst und Falk in der Reihe Denken-Schauen-Sinnen: Zeugnisse deutschen Geistes, Band I, Stuttgart: Verlag Freies Geistesleben, 1958, 2. Aufl 1962, bes. S. 84f. Siehe auch W. Gurlitt (Anm. 187 unten) u. F. Hiebel (Anm. 69 unten).Google Scholar
  5. 23).
    München: Ludendorff, 1937, 234 S. Zitate im vorhergehenden Satz aus: Ernst Suter, Lessing politisch gesehen, Zeitschrift für Deutschkunde, LII (1938), S. 414–420. Ähnlich gerichtet ist Heinrich Kochs Lessing-Porträt in der Schrift Wir wollen nicht vergessen sein: Essays über wenig gelesene deutsche Dichter, herausgegeben von Günther Stöve, Bayreuth: Gauverlag 1939, 2. Aufl., o. J. S. 37–50; auch J. C. Gibson, The Greatness of Lessing and his position in Germany today, Modern Languages (London), XVIII (1936), S. 156–159 (gegen die Mißachtung Lessings durch manche faschistische Kreise in Deutschland: Lessing habe das Prädikat ‘undeutsch’ nicht verdient).Google Scholar
  6. 24).
    Albert Malte Wagner, Lessing et nous, Revue d’Allemagne, VI (1932), S. 42–46; Karl Fischer, Spirito (sic) masonica (sic), in: Lessing als Freimaurer zur Kulturpolitik der Gegenwart, zwei Preisschriften des Freimaurerbundes Zur Aufgehenden Sonne, Leipzig 1932, S. 1–45, und Hans Hartmann, Echte Freiheit, ebda S. 47–89; William George Phelps, Lessing, the Champion of Universal Brotherhood, Shreveport, Louisiana: Centenary College of Louisiana, 1939, 38 S.Google Scholar
  7. 25).
    Vgl. z. B. Georg Lukács, Lessing als Klassenkämpfer, Ostprobleme (Informationsblatt über Weltkommunismus), III (1951), S. 490–493; Anna Seghers, Gotthold Ephraim Lessing, Aufbau, VII (1951), 981–986; Heinz Kamnitzer, Lessing und die Nation, Neue Deutsche Literatur, II (1954), Heft 1, S. 115–131 (auch in: Heinz Kamnitzer, Über Literatur und Geschichte, 1954, S. 50–78); Joachim Müller, Lessing: Streiter für Wahrheit, Freiheit und Menschlichkeit, Leben, Denken und Dichten, in: Joachim Müller, Wirklichkeit und Klassik, Speyer und München: Dobbeck, 1957, S. 13–41 (zuerst Berlin: Verlag der Nation, 1955). Im Vorwort zu dem sich an die Jugend wendenden Buch von Karl Heinz Berger, Gotthold Ephraim Lessing: Sein Leben dargestellt in dreizehn Szenen, Berlin: Verlag Neues Leben, 1956, 332 S., heißt es: »Gemäß dieser Aufgabenstellung ist es natürlich, daß der Verfasser keine grundlegend neuen Ergebnisse zur Lessing-Forschung beitragen kann. Er hat sich vielmehr an das gehalten, was an schon Erforschtem, Belegtem und Geklärtem vorlag. Franz Mehrings Interpretation der Persönlichkeit, des Werkes und der Zeit Lessings (‘Lessing-Legende’) bildet die Grundlage seines Buches. Ferner ist er den Arbeiten Georg Lukács’, Hans Mayers und Paul Rillas zu besonderem Danke verpflichtet.« Rillas bereits erwähntes Buch wird weiter unten, zusammen mit anderen Monographien, besprochen.Google Scholar
  8. 26).
    So z. B. Ernst Suter (s. o. Anm. 23). Vgl. Waldemar Fellman, Wer ist ein Held? Ein Hinweis auf Lessings Philotas, Zeitschr. f. Deutschkunde, L (1936), 96–97. Garland (s. o. Anm. 1) S. 124 läßt diese Eroberung zu Recht bestehen, nimmt sie entsprechend zum Anlaß, auf die Gefährlichkeit des Lessingschen Patriotismus, wie er sich hier darbiete, aufmerksam zu machen. Eine genaue Charakteranalyse käme zu anderen Ergebnissen (vgl. unten zu Garland).Google Scholar
  9. 32).
    Herbert Horst Johannes Peisel, Die Lebensform Lessings als Strukturprinzip in seinen Dramen, Diss. University of Pennsylvania, Philadelphia 1941, 108 S.Google Scholar
  10. 33).
    Adolf Baumann, Studien zu Lessings Literaturkritik, Diss. Zürich 1951, 141 S.Google Scholar
  11. 38).
    Paris: Boivin, 1946. Seitenverweise beziehen sich auf die deutsche Ausgabe: Die Herrschaft der Vernunft: Das europäische Denken im 18. Jahrhundert, Hamburg: Hoffmann und Campe, 1949, S. 560–584. Die Übersetzer haben einige sachliche Berichtigungen in Fußnoten angebracht (z. B. S. 570, 572). Es wären einige nachzutragen: z. B. soll Lessing im Laokoon Shakespeare »wieder zu Ehren« gebracht haben (S. 568). Vgl. die Rezension von W. Rasch, DVjs., XXX (1956), S. 533–4.CrossRefGoogle Scholar
  12. 40).
    Wolfgang Philipp, Das Werden der Aufklärung in theologiegeschichtlicher Sicht, Forschungen zur systematischen Theologie und Religionsphilosophie, III, Göttingen: Vandenhoeck und Ruprecht, 1957. 228 S.Google Scholar
  13. 47).
    Siehe oben Anm. 1. Zitate nach der 2. Auflage, 1962, 202 S. Aus dem Vorwort zur zweiten Auflage: Substantial alterations have been made in Chapters VI, VII and VIII [‘The Scholar and the Antiquarian’, ‘Dramatic Apprenticeship’, ‘Experiments in New Forms’ (Sara, Faust, Philotas)], and errors and misprints corrected, but in the main the original text is retained. Kleine sachliche Versehen korrigiert die Rez. von G. Pons, Etudes Germaniques, XVIII (1963), S. 476–477.Google Scholar
  14. 49).
    Robert R. Heitner, The effect of the Hamburgische Dramaturgie, Germanic Review, XXXI (1956), S. 23–34. Vgl. die frühe Stimme James Russel Lowells in einer Rezension von Stahrs Lessing-Buch (1867, nach Vail, PMLA, 1950, S. 805): Surely Götz and the Robbers are nothing like what he [Lessing] would have called Shakespearean, and the whole Sturm und Drang tendency would have roused in him nothing but antipathy. Zum nächsten Satz J. G. Robertson, Lessing’s Dramatic Theory, being an Introduction to and Commentary on his Hamburgische Dramaturgie, Cambridge University Press, 1939 (544 S.), S. 458.Google Scholar
  15. 52).
    Dazu Max Staege, Die Geschichte der deutschen Fabeltheorie, Sprache und Dichtung, Heft 44, Bern 1929, S. 22–23.Google Scholar
  16. 53).
    Lessing, Sein und Leistung, Hamburg: Marion von Schröder, 1949. 420 S., besprochen von W. Rasch, GRM, II (1952), S. 28–30. Zweite Auflage ebda 1961, 405 S. Die Hinweise im Text beziehen sich auf diese Auflage. Die Grundkonzeption ist hier die gleiche wie 1949, doch ist die Darstellung im allgemeinen straffer gefaßt, die Polemik gemildert, der Anmerkungsteil radikal gekürzt, die Auffassung der Tragik in den Dramen stärker christlichen Auffassungsformen verpflichtet. Vgl. auch Otto Manns Lessing-Resümee in der dritten Auflage von Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Sp. 327–330. Vorarbeiten: Lessing und das Tragische, Preußische Jahrbücher, CCXXXVIII (1934), S. 142 bis 155; Grundlagen und Gestaltung des Lessingschen Humors, Zeitschrift für Ästhetik und allg. Kunstwissenschaft, XXXI (1937), S. 1–31. Zu den Drameninterpretationen Otto Manns auch sein Buch Geschichte des deutschen Dramas, Stuttgart: Kröner, 1960, S. 156 bis 185. Störend wirkt im Lessing-Buch, das sich über die herkömmlichen Formen der »Biographie« souverän hinwegsetzt, eine gewisse Unachtsamkeit in der Behandlung biographischer und literaturgeschichtlicher Details. Zum Beispiel: zu S. 39: Diltheys Lessing-Essay erschien 1867 (in den Preußischen Jahrbüchern), nicht 1862. Zu S. 78: als Lessing 1748 nach Berlin kam, weilte Voltaire dort noch nicht, erst 1750. Zu S. 230: Lillos London Merchant erschien 1731, nicht 1737. Zu S. 240: »begann« Lessing in den fünfziger Jahren eine Virginia? Das Fragment stellt bekanntlich eine Übersetzung aus Crisps Virginia-Tragödie dar. Dieser Irrtum ist weit verbreitet; er geht vermutlich auf Erich Schmidt zurück, der allerdings in den Anmerkungen, auf Roethe gestützt, seine Behauptung im darstellenden Text zurücknimmt (Bd. II, 1892, S. 186 und 800). Zu S. 373: kann man wirklich, gegen Lessings eigenes Dictum, mit gutem Grund behaupten, »die Aussprache zwischen Nathan und Saladin«, also wesentlich die Ringparabel, sei »nicht die Keimzelle, der dieses Drama entstammt«? Zu S. 384: die bis nach Amsterdam führende »Weltreise« (1756) unternahm Lessing mit dem jungen Winkler, nicht Klingler!Google Scholar
  17. 58).
    Bern: A. Francke, 312 S. Besprechungen: H. Bluhm: MLN 1952, S. 429. M. Jolies: Monatshefte (Wisconsin) 1952, S. 51–53. D. W. Schumann: JEGPh 1952, S. 439–441.Google Scholar
  18. 60).
    C.C.D. Vail, Pastor Lessing’s Knowledge of English, Germanic Review, XX (1945), S. 33–46. L. M. Price, English Theological Works in Pastor Lessing’s Library, JEGPh, LIII (1954), S. 76–80. Vgl. auch den Abdruck eines Gedichts von Lessings Vater aus einem Kamenzer Gesangbuch in Die Literatur, XXXV (1932), S. 62 (von Ernst Heilborn). Gerhard Stephan, M. Johann Gottfried Lessing im Urteil seiner Söhne, Kamenzer Geschichtshefte, VI (1934), Heft 2, S. 2–6 (keine neuen Zeugnisse). Zurückweisung der These von Lessings slawischer und jüdischer Abstammung: Fritz Brügel, Von der Lessing-Legende zu Josef Nadler, Der Kampf, XXV (1932), S. 432–436. Über das Kamenzer Lessing-Museum: Horst Heitzenröther, Besuch bei Lessing, Neue Deutsche Literatur, II (1954), S. 160–163.Google Scholar
  19. 61).
    Morgan, Lessing’s Youthful Romance, MLN, LXVI (1951), S. 318–322. Price ebda 1952, S. 214–216.Google Scholar
  20. 63).
    Lessing in Wien und das Grundanliegen seines Wirkens, Festschrift für Eduard Castle, Wien 1955, S. 33–49. Vgl. auch W. Flemming: Lessing und Mannheim, Genius, II: 2(1948), S. 43–59 (dokumentarisch reichhaltige Darstellung der »verpaßten Gelegenheit« der Theaterübernahme 1776–77). Wissenschaftlich ohne Belang sind: G. F. Hering, Klassische Liebespaare, Hamburg: Ciaassen und Goverts, 1948, S. 11–40 (auch in Die Erzählung, II, Heft II, 1948, S. 23–31) und Hans Henny Jahnn, Lessings Abschied, Philobiblion IV (1960), S. 34–54 (auch separat, Hamburg: Dr. Ernst Hauswedell, o. J., und im Auszug gedruckt in Sinn und Form, X, 1958, S. 394–407). — Daß der im Briefwechsel Lessing-Eva König öfters erwähnte »Vetter« Otto Heinrich Knorre ist, weist Karl August Deubner 1933 im Archiv für Sippenforschung, X: 1, S. 21–22, nach; Alfred Schöne hatte das jedoch bereits in seiner Ausgabe des Briefwechsels (2. Aufl. 1885) getan (S. 517). Belanglos: Walter Bauer, Die Freundschaft der Edelleute, Eckart, XIX (1943) S. 15f.Google Scholar
  21. 67).
    P. P. Kies, A Possible Source of Lessing’s Horoskop, Research Studies of the State College of Washington, VI (1938), S. 126–128. Carl Enders, Der geistesgeschichtliche Standort von Lessings Horoskop, Euphorion, L (1956), S. 208–216. — Richard H. Lawson, Lope’s El gran duque de Moscovia: A likely Source for Lessing, Romance Notes, IV (1962), S. 58–62, folgt einem Fingerzeig W. Oehlkes.Google Scholar
  22. 68).
    Robert Petsch, Die Matrone von Ephesus, ein dramatisches Bruchstück von Lessing, Dichtung und Volkstum, XLI (1941), S. 87–95. Th. C. van Stockum, Lessings Dramenentwurf Die Matrone von Ephesus, Neophilologus, XLVI (1962), S. 125–134.Google Scholar
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    Erich Funke, Stil- und Sprechausdruck in Lessings Faustfragment, Monatshefte (Wisconsin), XXVI (1934), S. 4–10. John T. Krumpelmann, Lessing’s Faust and Romeo and Juliet, MLN, LXIV (1949), S. 395–397. H. Schneider, Zu Lessings Faust, MLN, LXVIII (1953), S. 389–392. Henri-E. Vallet, Le Faust de Lessing, L’Age Nouveau, No. 23 (1947), S. 109–116. K. S. Guthke, Problem und Problematik von Lessings Faustdichtung, Zs. f. dt. Philologie, LXXIX (1960), S. 141–149. Von Steiners Anthroposophie her sieht Fr. Hiebel Lessings Faust in seinem Buch Goethe: Die Erhöhung des Menschen, Bern: Francke 1961, S. 98–128 (zuerst im Goetheanum 1959). Vgl. auch H. Mayer, Faust: Aufklärung u. Sturm u. Drang, Sinn u. Form, XIII (1961), S. 109–111.Google Scholar
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    Quellen und Forschungen zur Sprach- und Kulturgeschichte der germanischen Völker, N. F., VIII, Berlin 1963, S. 276–299. — F. O. Noltes Aufsatz: G. E. Lessing and the Bourgeois Drama, JEGPh, XXXI (1932), S. 66–83, verfolgt die stilistische Entwicklung von Miss Sara Sampson bis zur Emilia Galotti.Google Scholar
  25. 80).
    Die Aufnahme englischer Literatur in Deutschland (s. o. Anm. 2), S. 160–164, 405. Dazu besonders Heinrich Schneider, MLN, LXX (1955), S. 145–146. — Zu Diderots Interesse an ‘Miss Sara Sampson’: R. R. Heitner, Diderot’s own Miss Sara Sampson, Comp. Lit., V (1953), S. 40–49.Google Scholar
  26. 82).
    Gerhard Fricke, Lessings Minna von Barnhelm, in: G. F., Studien und Interpretationen, Frankfurt 1956, S. 25–46 (= Zeitschrift f. Deutschkunde 1939). — Emil Staiger, Lessing: Minna von Barnhelm, in: E. St., Die Kunst der Interpretation, Zürich, 1955, S. 75–96 (= GLL 1948). — Otto Mann, Lessing: Minna von Barnhelm, in: Das Deutsche Drama, ed. B. v. Wiese, Düsseldorf 1958, I, S. 79–100 (vgl. O. Mann, Grundlagen und Gestaltung des Lessingschen Humors, Zeitschr. f. Ästhetik u. allg. Kunstwiss., XXXI, 1937, S. 1–31). — Karl S. Guthke, Geschichte und Poetik der deutschen Tragikomödie, Göttingen, 1961, S. 27–43 (vgl. Guthke, Die Auseinandersetzung um das Tragikomische und die Tragikomödie in der Ästhetik der deutschen Aufklärung, Zeitschr. f. Ästhetik u. allg. Kunstwiss., N.F. VI, 1961, S. 114–138).Google Scholar
  27. 83).
    Heinz Stolte, Lessings Minna von Barnhelm, Zeitschr. f. dt. Bildg., XVII (1941), S. 71–80, Zitat S. 76. Da für Teilheim ehrenhaftes Tun nur Befolgung des ständischen Kodex sei, liege auch keine Komik darin. Komisch sei dagegen außer den Nebenfiguren vor allem Minnas Spiel mit Tellheim, das ihn schließlich über die gesellschaftliche Ordnung hinausführe, also ein Lustspiel »trotz« Tellheim! Im übrigen bemüht sich Stolte um den Nachweis einer subtilen Symmetrie im Aufbau der Komödie, eines höchst feingesponnennen Geflechts von motivischen Ent- und Widersprechungen, an deren Spürbarwerden auf der Bühne man allerdings zweifelt.Google Scholar
  28. 84).
    Wolfram List, Preußische Ehre im klassischen Drama, Dichtung und Volkstum, XLII (1942), S. 46–55.Google Scholar
  29. 85).
    Paul Böckmann, Formgeschichte der deutschen Dichtung, Hamburg 1949, S. 530 bis 546, bes. S. 545–546.Google Scholar
  30. 89).
    Curtis C. D. Vail, Lessing and Montiano, JEGPh, XXXIV (1935), S. 233–237.Google Scholar
  31. 91).
    Lessings Emilia Galotti, in: J. M., Wirklichkeit und Klassik, Speyer u. München: Dobbeck, 1957, S. 53–62.Google Scholar
  32. 93).
    Robert R. Heitner, Emilia Galotti: an Indictment of bourgeois Passivity, JEGPh, LII (1953), S. 480–490.Google Scholar
  33. 94).
    J. Knight Bostock, The Death of Emilia Galotti, MLR, XLVT (1951), S. 69–71.CrossRefGoogle Scholar
  34. 95).
    Emilia’s Guilt once more, MLN, LXXI (1956), S. 287–296. Hatfield sieht die Lösung in den Worten Claudias: »Sie ist die Furchtsamste und Entschlossenste unsres Geschlechts«. — Zu Goethes Formulierung »eine Gans oder ein Luderchen« siehe Leo Spitzer, Germanic Review, XXIII (1948), S. 40–41.Google Scholar
  35. 96).
    The Guilt of Emilia Galotti, JEGPh, XLVIII (1949), S. 173–185.Google Scholar
  36. 98).
    Emilia Galotti’s Tragic Guilt, MLN, LXXI (1956),.S 353–355.Google Scholar
  37. 102).
    Robert T. Ittner, Werther und Emilia Galotti, JEGPh, XLI (1942), S. 418–426. Leonard Forster, Werther’s Reading of Emilia Galotti, Publ. of the Engl. Goethe Society, XXVII (1958), S. 33–45. Edward Dvoretzky, Goethe’s Werther and Lessing’s Emilia Galotti, GLL, XVI (1962), S. 23–26. Ilse Appelbaum Graham, Minds without Medium: Reflections on Emilia Galotti and Werthers Leiden, Euphorion, LVI (1962), S. 3–24.Google Scholar
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    Dazu Barbara Seward, The Symbolic Rose, Columbia Univ. Press, 1960. M. Thiel, Studium Generale, XV (1962), S. 723ff.Google Scholar
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    Kafka, Lessing, and Vigny, Comparative Literature, I (1949), S. 73–77 (die Parabel vom Schloßbrand als Etappe in einer Tradition der parabolischen Religionssatire).Google Scholar
  40. 107).
    Stuart Atkins, The Parable of the Rings in Lessing’s Nathan der Weise, Germanic Review, XXVI (1951), S. 259–267.Google Scholar
  41. 108).
    Warren E. Maurer, The Integration of the Ring Parable in Lessing’s Nathan der Weise, Monatshefte (Wisc.), LIV (1962), S. 49–57, dazu Guthke ebda S. 155.Google Scholar
  42. 110).
    Die Erziehung Nathans, Monatshefte (Wisc.), LIII (1961), S. 277–284. Freilich wird man zögern, diese »Krise« so direkt in Parallele zu setzen zu der »ersten Krise« Nathans (Vernichtung seiner Familie), wie Schweitzer es S. 282 tut.Google Scholar
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    Laura Citoni, Il dramma di Lessing, Palermo: La Luce, 1936, 161 Seiten. Leonello Vincenti, L’opera drammatica di Lessing, R. Università di Torino, Pubblicazioni della Facoltà di Magistero, Serie prima, IV, Torino: G. B. Paravia, 1938, 233 Seiten (rez. von Emil Kast, Literaturblatt, LXI, 1940, S. 140–142). Reinhold Schneider, Lessings Drama, München: Alber, 1948, 27 Seiten (= R. Sch., Über Dichter u. Dichtg., Köln u. Olten: Hegner, 1953, S. 252–270). Ebenso essayistisch: Fritz Ernst, Meisterdramen, Olten: Vereinigung Oltner Bücherfreunde, 1956, S. 9–16 und 19–27 über Minna und Nathan. Verläßlicher als Nachschlagewerk, wenn auch ohne neue Gesichtspunkte ist W. H. Brufords Theatre, Drama, and Audience in Goethe’s Germany, London: Routledge and Kegan Paul, 1950, S. 122–145: über Lessings Theorie, von J. G. Robertson abhängig. S. 77 bis 80 über die frühen, S. 146–169 über die späteren Dramen. Bruford betont die Verbindung der Dramatik zum kulturellen Leben und zur Bühne der Zeit. — J. Pinatel, Le drame bourgeois en Allemagne au xviii siècle, Diss. Lyon 1938 bringt f. Lessing keine neuen Aspekte.Google Scholar
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    Herbert Horst Johannes Peisel, Die Lebensform Lessings als Strukturprinzip in seinen Dramen, Diss. Univ. of Pennsylvania, Philadelphia 1941, 108 Seiten.Google Scholar
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    Fritz Engert, Das stumme Spiel im dt. Drama von Lessing bis Kleist, Diss. Leipzig 1934, 65 Seiten. Irmgard Hürsch, Der Monolog im dt. Drama von Lessing bis Hebbel, Diss. Zürich 1947, Teildruck, 56 Seiten. Bernhard Ulmer, The Leitmotiv and Musical Structure in Lessing’s Dramas, Germanic Review, XXII (1947), S. 13–31. S. Etta Schreiber, The German Women in the Age of Enlightenment, a Study in the Drama from Lessing to Gottsched, Columbia Univ. Germanic Studies, XIX, New York 1948, S. 214–233 über Lessing. Joseph Brosy, Das Bild der Frau im Werk Lessings, Diss. Zürich 1951, 91 Seiten. Emil Staiger, Rasende Weiber in der dt. Tragödie des 18. Jhs., in: E. Staiger, Stilwandel, Studien zur Vorgeschichte der Goethezeit, Zürich: Atlantis, 1963, S. 25–74 (= Zeitschrift f. dt. Philol. 1961).Google Scholar
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    Wilhelm Fischer, Lessing über das weinerliche und das rührende Lustspiel, Mozart-Jahrbuch 1954, S. 7–13. Ein konzises Referat der Lessingschen Position findet man bei Fred O. Nolte, The Early Middle Class Drama, 1696–1774, Lancaster, Pa.: Lancaster Press, 1935, S. 157–164.Google Scholar
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    Stuart Alyn Friebert, A Note on Lessing’s Early Attitude toward Shakespeare, German Quarterly, XXXI (1958), S. 178–182. Zwei Arbeiten zu ‘Pope ein Metaphysiker!’ sind belanglos. E(dgar) W(ind), An Emendation of Pope by Lessing, Journal of the Warburg Institute, I (1937), S. 78–79, weist nach, daß Lessing ein fehlerhaftes Exemplar des Essay on Man vorlag (LM VI, 418 where all must fall statt where all must full); bei der Rechtfertigung seiner Korrektur der dadurch entstehenden Unstimmigkeit habe Lessing schon mit Empsons siebtem Typ der Doppeldeutigkeit gearbeitet. — B. B. Lifschultz, Zum Einfluß Mendelssohns auf Lessing, Monatshefte (Wisc.), XXV (1933), S. 12–15, wiederholt nur Bekanntes; die theoretische Auseinandersetzung der beiden ist mit größerer geistiger Durchdringung dargestellt von F. O. Nolte in den Harvard Studies and Notes in Philology and Literature, XIII (1931), S. 309 bis 332 (über den Briefwechsel über das Trauerspiel).CrossRefGoogle Scholar
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    Robert R. Heitner, Concerning Lessing’s Indebtedness to Diderot, MLN, LXV (1950), S. 82–88. Th. C. van Stockum, Lessing und Diderot, Neophilologus, XXXIX (1955), S. 191–202. R. Mortier, Diderot en Allemagne, Paris 1954, S. 76–84, stellt vage Übereinstimmungen fest (S. 84), weicht aber der Einflußfrage aus (S. 77).Google Scholar
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    Fred O. Nolte, Lessing’s Laokoon, Lancaster, Pa.: Lancaster Press, 1940, 175 Seiten. Der zitierte Rezensent ist C. C. D. Vail, JEGPh, XLI (1942), S. 550–552. Vgl. auch Sophus Keith Winther: rather unscholarly and uncritical personal discourse (MLQ, II, 1941, S.659f.).Google Scholar
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    Winckelmann und Lessing, Berlin: de Gruyter, 1941, Zitat nach dem Neudruck in: W. Rehm, Götterstille und Göttertrauer, Bern: Francke, 1951, S. 183–201.Google Scholar
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    Besonders: Guillermo Thiele, Algunos Aspectos de la Obra Crítica de G. E. Lessing, Universidad de Buenos Aires, Faculdad de Filosofía y Letras. Boletin del Institute de Estudios Germánicos, I: 4 (1939), S. 73–81. Wilh. Tieze, Die Leidenschaft reinigen…: Zur Kritik des Ästhetischen seit Lessing, Die Literatur, XLIV (1941), S. 53–57. Ehrenfried Muthesius, Das Ringen um ein dt. Drama, Zeitschr. f. Dtkunde, LVI (1942), S. 225 bis 234. Die folgenden Arbeiten sind mehr oder weniger eindeutig marxistisch orientiert: Joach. Müller, Prinzipien einer realistischen Ästhetik in Lessings Hamburgischer Dramaturgie, in: J. Müller, Wirklichkeit und Klassik, Speyer u. München: Dobbeck, 1957, S. 42–52 (zuerst in der Wiss. Zeitschr. der Univ. Jena, ges.- u. sprachwiss. Reihe, III, 1953–54, S. 451–454). M. Grib, Lessings Lehre vom Realismus, Aufbau, I (1945), S. 230 bis 254 (bes. über Lessings Äußerungen über den Charakter im Drama; die Vereinigung von Individuellem und Typischem im Helden als Verurteilung der »künstlerischen Methode des höfischen Klassizismus«). Edith Brämer, Zu einigen Grundfragen in Lessings Hamburgischer Dramaturgie, Weimarer Beiträge, I (1955), S. 261–295. Nikolaus Almási, Lessings Hamburgische Dramaturgie, Weimarer Beiträge, III (1957), S. 529–570 und IV (1958), S. 1–42. Peter Goldammer, Lessing und das dt. Nationaltheater, Aufbau, X (1954), S. 25–28. — Unzugänglich waren mir: R. Bornträger, Lessings Spottlust beim Rezensieren, Junge Geisteswissenschaft, II: 1 (1938), S. 71–72, und Walther Hoyer, G. E. Lessing und die Volkskunst, Volkskunst, IV: 1 (1954), S. 40–42, sowie Olga Dobijanka, Teoria tragedii Lessinga, Krakau 1962, 161 S.Google Scholar
  56. 144).
    Günther Knautz, Studien zur Ästhetik und Psychologie der Schauspielkunst, Diss. Kiel, 1934, 189 Seiten, über Lessing S. 43–55. Otto G. Graf, Lessing and the Art of Acting, Papers of the Michigan Academy of Science, Arts, and Letters, XL (1955), S. 293–301. Francesco Riccoboni, Die Schauspielkunst, übers. von G. E. Lessing, Anhang: F. L. Schröder, Auszüge aus Franz Riccobonis Vorschriften über die Kunst des Schauspielers mit hinzugefügten Bemerkungen, ed. Gerhard Piens, Berlin: Henschel, 1954, 167 Seiten, gründliche, wiss. Einleitung S. 5–49. S. 40: »der erste, der an die Grundsätze Riccobonis anknüpfte und sie weiterentwickelte, war Gotthold Ephraim Lessing.« Unzugänglich war mir Paul Rese, Lessing und die Schauspieler, Bühne (Berlin), 1944, S. 97–100. Vgl. auch die mehr refererierenden Bemerkungen zu Lessings Theorie der Schauspielkunst bei Heinz Kindermann, Theatergeschichte der Goethezeit, Wien: Bauer, 1948, bes. S. 304–315.Google Scholar
  57. 150).
    Willibaldis Doenhardt, S.C.C., Lessing und Corneille, Diss. Münster, 1932, 94 Seiten. Johannes-E. Hiller, Lessing und Corneille: Rokoko und Barock, Romanische Forschungen, XLVII (1933) S. 159–176. Zu Lessings Voltaire-Kritik: Max Gubler, Merope: Maffei, Voltaire, Lessing. Zu einem Literaturstreit des 18. Jhs., Zürcher Beiträge zur Vgl. Literaturgeschichte, IV (1955), 90 Seiten (referiert Lessings Stellungnahme, betont seine mangelnde Vertrautheit mit allen Phasen dieses Literaturstreits).Google Scholar
  58. 158).
    Lessing’s Dramatic Theory, being an Introduction to and Commentary on his Hamburgische Dramaturgie, Cambridge Univ. Press, 1939, 544 Seiten, herausgegeben von Edna Purdie. Robertson ist 1933 gestorben. Die Forschung von 1933 bis 1939 hat die Herausgeberin nicht berücksichtigt. Die wichtigsten Rezensionen: R. B. Roulston, MLN, LV (1940), S. 630–632. E. L. Stahl, MLR, XXXV (1940), S. 124–127. C. C. D. Vail, JEGPh, XXXIX (1940), S. 410–413. L. M. Price, Germanic Review, XIV (1939), S. 291–295.Google Scholar
  59. 159).
    Vgl. Guthke, Jahrbuch für Ästhetik, VI (1961), S. 114–138.Google Scholar
  60. 161).
    Vgl. die Rez. von Albin Lesky, Gnomon, XVII (1941), S. 241–248. Lesky stützt unter Hinweis auf Franz Dirlmeier, Hermes, LXXV (1940), S. 81ff., Kommerells Auffassung des Genetivs in der Katharsisstelle als genetivus separativus und heißt Kommerells Abgrenzung des eleos von Lessings aktiv-humanitärem christlichen »Mitleid« gut wie auch seine Auffassung, daß die Katharsis bei Aristoteles nicht als erzieherischer Vorgang gemeint sei. Siehe auch Georg Schleypen, Zeitschr. f. Ästhetik, XXXVI (1942), S. 115–117. Daß Lessings Übertragung von eleos (»Elementaraffekt des Jammers« angesichts unverdienten Leidens) eine Fehlübersetzung ist, hat kürzlich auch Wolfgang Schadewaldt in einer weitgreifenden semantischen Untersuchung erneut bestätigt (Furcht und Mitleid?, Hermes, LXXXIII, 1955, S. 129–171; Kurzfassung: DVjs., XXX, 1956, S. 137–140). Er fügt hinzu, daß der zweite durch die Tragödie zu erweckende Affekt, phobos (den Aristoteles durchaus mit eleos paritätisch gebraucht, was Kommerell in seiner Reduktion auf das Mitleid verkenne) ebenfalls von Lessing durch die Übersetzung mit Furcht entstellt wird; richtiger sei schon die von Lessing abgelehnte, zeitgenössisch gängige Bezeichnung Schrecken; denn gemeint sei bei Aristoteles in der Tat der »Elementaraffekt des Schauders« — den Lessing freilich dem Mitleid nicht so mühelos hätte zuordnen können wie die Furcht. Unter Katharsis schließlich verstehe Aristoteles keine moralische Läuterung; sie wahrt für ihn den medizinischen Grundsinn der lustvollen Entladung, wie auch Kommerell betont hatte. Bekanntlich ist auch dies eine ältere Interpretation. — Die Auffassung des Gen tivs in der Katharsisstelle als genetivus obj. sucht K. H. Volkmann-Schluck erneut zu begründen (Reinhardt-Festschrift 1952, S. 104–117).Google Scholar
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    Eric A. Blackall, The Emergence of German as a Literary Language, 1700–1755, Cambridge Univ. Press, 1959, S. 363. Über Lessings Sprache und Stil S. 351–371. Bernhard Schulz, Die Sprache als Kampfmittel. Zur Sprachform von Kampfschriften Luthers, Lessings und Nietzsches, DVjs., XVIII (1940), S. 431–466 (über Lessing S. 446–454). Oskar Jancke, Kunst und Reichtum dt. Prosa, von Lessing bis Nietzsche, München o. J. (1941), S. 11–22 (= Über die Prosa Lessings, Die Literatur, XLII, 1940, S. 328–331). August Langen, Dt. Sprachgeschichte vom Barock bis zur Gegenwart, Stammlers Aufriß, 2. Aufl., Sp. 1058–1064. Hans Hafen, Studien zur Geschichte der dt. Prosa im 18. Jh., Diss. Zürich 1952, S. 57–70. Wilh. Höck, Zur Durchleuchtung der Sprache, 2: G. E. Lessing, Börsenblatt für d. dt. Buchhandel, Beilage, XIII (1960), No. 2, S. 14–17). Emil Staiger, Lessings Prosa, eine Vorlesung, Dichtung und Deutung, Gedächtnisschrift für Hans M. Wolff, Bern: Francke, 1961, S. 143–152. Als Vorläufer des Stilisten Lessing stellt Willy Hans Bannert in einem sehr flüchtigen (im übrigen von W. G. Howards Aufsatz, PMLA, XXIII, 1908, S. 520–44 abhängigen) Aufsatz Christian Wernicke heraus (Die Literatur, XLIV, 1941, S. 113–115). Das Verfahren des Epigrammatikers Lessing beleuchtet Otto Heinrich in einem stoffgeschichtlich orientierten Aufsatz: Ein Epigramm des Kaisers Trajan und sein literarisches Nachleben, Die Antike, XVII, 1941, S. 229–248 (zu Lessings Sinngedicht Auf eine lange Nase).Google Scholar
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    Arthur Hübner, Kleine Schriften zur dt. Philologie, ed. Hermann Kunisch und Ulrich Pretzel, Berlin 1940, S. 235–245.Google Scholar
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    Curtis C. D. Vail, Lessing’s Relation to the English Language and Literature, Columbia University Germanic Studies, N. S. III, New York: Columbia Univ. Press, 1936, Teil I. Vgl. folgende Rezensionen: MPh, XXXV (1937), S. 205–207 (G. J. ten Hoor), MLN, LII (1937), S. 360–362 (W. G. Howard), Germanic Review, XII (1937), S. 132–133 (L. M. Price), Dt. Litztg., LIX (1938), Sp. 740–742, (H. G. Heun), Philol. Quarterly, XVII (1938), S. 414 bis 416, (P. Kies).Wilhelm Herses Aufsatz: Lessing and English Literatur in seinem Buch Four Essays on Lessing, Wolfenbüttel 1947, S. 31–36, ist ohne Belang. Hans Rheinfelder, Der junge Lessing als Übersetzer aus dem Spanischen, Worte und Werte: Festschrift für B. Markwardt, Berlin, 1961, S. 316–333.Google Scholar
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    Die protestantische Theologie im 19. Jh.: Ihre Vorgeschichte und ihre Geschichte, 1946, 3. Aufl. Zürich: Evangelischer Verlag, 1960, S. 208–236. Dazu J. J. Anstett, A propos d’une étude de K. Barth sur Lessing, Langues Modernes, XLVI (1952), S. 9–15 (Vergleich der Theologie Barths mit der Lessings unter Anerkennung der Richtigkeit der Lessing-Deutung Barths).Google Scholar
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    Lessing’s Theological Writings, Selections in Translation with an Introductory Essay, London: Black, 1956, 110 Seiten, Einführung S. 9–49; bespr. von Heinrich Schneider, JEGPh, LVII (1958), S. 579–582. Ähnlich in der Deutung, doch verworrener: Irving Louis Horowitz, Lessing and Hamann, Two Views of Religion and Enlightenment, Church History, XXX (1961), S. 334–348. Die folgenden Arbeiten stellen keinen Beitrag zur Forschung dar: Johannes Reuchel, Lessing und die Religion, Ethische Kultur, XL (1932), S. 87–92. Max Carstenn, Lessings Religion, Die Sammlung, I (1946), S. 484–490. Ernst von Hippel, Lessings Erziehung des Menschengeschlechts, in E. v. Hppel, Künder der Humanität, Bonn: Schwippert, 1946, S. 61–65. Heinz Kamnitzer, Lessing und die Toleranz, Aufbau, VII (1951), S. 120–128. Paolo Chiarini, Appunti su Lessing e la storiographia de settecento, Belfagor, IX (1954), S. 387–403, erweitert als Storia, cultura e vita nel pensiero di Lessing, in: P. Chiarini, Letteratura e società: Studi sulla cultura tedesca da Lessing a Heine, Bari: Adriatica, 1959, S. 5–73. Winfried Gurlitt, Das Einweihungsprinzip in der Erziehung des Menschengeschlechts, Das Goetheanum, XXXIV (1955), S. 318–321. G. P. Gooch, Lessing’s Religion, The Contemporary Review, CC (1961) S. 424–428.Google Scholar
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    Zeeden (s. o. Anm. 191), S. 452 (es sei fraglich, ob der von Lessing konzipierte Offenbarungsgott dem christlichen gleichzusetzen sei; dieser besitze Absolutheitscharakter, jener nicht; das Verhältnis von Vernunft und Offenbarung sei nicht spezifisch christlich gesehen). Werner Schultz, Theologische Literaturzeitung, LXXIV (1949), Sp. 273–276 (Unlösbarkeit des gestellten Problems). v. Loewenich (s. o. Anm. 180), bes. S. 5 u. 16.Google Scholar
  70. 202).
    Vgl. jedoch Max Rychner, Lessing und die Klassik, in: M. Rychner, Welt im Wort, Zürich 1949, S. 73–85 (zuerst 1933).Google Scholar
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    Erik Lunding, Lessing und Kierkegaard, Orbis Litterarum, II (1944), S. 158–187. Vgl. auch die mehr essayistische Darstellung Paul Requads, Lessing, Schlegel, Kierkegaard, Neue Schweizer Rundschau, N. F. I (1933), S. 103–108, und die durch unzureichende Kenntnis der Sekundärliteratur zu Lessing getrübte Abhandlung von Jacques Colette, Kierkegaard et Lessing, Revue des Sciences philosophiques et théologiques, XLIV(1960), S. 3–39.CrossRefGoogle Scholar
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    Die gründliche Untersuchung von William R. Gaede, Wie dachte Lessing über Friedrich II?, JEGPh, XXXV (1936), S. 546–565, wird dabei immer übersehen. Gaede kommt zu dem Ergebnis, »daß eine einheitlich ablehnende Grundhaltung gegen die absolut Regierenden schon von den Jünglingsjahren des ersten Berliner Aufenthalts an zu bemerken, Mehring also dem Wesen Lessing eher gerecht geworden ist. Aber der Mehringsche Mythos von dem Helden Lessing, der ohne Schwanken, aus einer seiner Zeit vorauseilenden sichern Einsicht heraus den Absolutismus bekämpft und jede Verbindung mit Fürsten verschmäht, hält der genaueren Nachprüfung nicht stand« (S. 564f.). Unzugänglich war mir: N. Karinzew, Lessing im Urteil russischer Kritiker, Die Sowjetunion heute, II, (1957), Heft 26, S. 17.Google Scholar
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    Lessing und Brecht. Einiges über die Beziehungen von Epik und Dramatik, Sinn und Form, IX (1957), S. 188–203. Vgl. ferner: Walter Johnson, Strindberg’s Gustav Adolf and Lessing, Scandinavian Studies, XXVIII (1956), S. 1–8. Harry L. Stout, Lessing’s Riccaut and Thomas Mann’s Fiteiberg, German Quarterly, XXXVI (1963), S. 24–30. Eine Geschichte der Rezeption der Emilia Galotti schrieb Edward Dvoretzky unter dem Titel The Enigma of Emilia Galotti, den Haag: Nijhoff, 1963.Google Scholar
  74. 209).
    Die Arbeit von Siegfried Krause, Das Problem des Irrationalen in Lessings Poetik, Diss. Köln 1962, 145 Seiten, stellt keine erschöpfende Behandlung des Themas dar.Google Scholar

Copyright information

© Metzler 1964

Authors and Affiliations

  • Karl S. Guthke
    • 1
  1. 1.BerkeleyUSA

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