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Allergo Journal

, Volume 11, Issue 2, pp 109–111 | Cite as

Allergic contact dermatitis in a pig breeder

  • Christina Schnopp
  • Jürgen Rakoski
  • Dietrich Abeck
  • Johannes Ring
Kasuistik Case Report
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Summary

Background

There have been several reports on olaquindox causing contact dermatitis in pig breeders. Olaquindox was banned as feed additive in Germany in the summer of 1999.

Case report

We report on a 52-year-old pig breeder who presented with severe eczema in sun-exposed areas such as hands, forearms, head and neck. Manifestation of skin lesions correlated with increased UV-exposure in spring-time. Allergic reactions relevant to this condition were found to olaquindox in the patch test and the photopatch test, to isoeugenol and musk ambrette in the photopatch test. As the declaration of ingredients in commercially available pig feed was unreliable not only concerning olaquindox, which was added illegally, but also concerning fragrances, the patient had to produce animal feed himself based on single components in order to achieve complete elimination of contact allergens.

Conclusion

Olaquindox must be considered as a cause of contact dermatitis in pig breeders, although it has been banned as a feed additive. Insufficient declaration of ingredients in pig feed can lead to substantial diagnostic and therapeutic difficulties.

Key words

allergic contact dermatitis pig breeder olaquindox isoeugenol musk ambrette 

Berufsbedingtes Kontaktekzem bei einem Schweinezüchter

Zusammenfassung

Hintergrund

Olaquindox ist ein bekannter Auslöser berufsbedingter Kontaktdermatitiden bei Schweinezüchtern. Der Einsatz des Antibiotikums als Wachstumsförderer ist in Deutschland seit Sommer 1999 gesetzlich untersagt.

Fallbericht

Ein 52-jähriger Patient entwickelte nach 5-jähriger Tätigkeit in seinem Beruf als Schweinezüchter ausgeprägte Ekzeme in unbedeckten Hautarealen. Anamnestisch bestand ein Zusammenhang mit vermehrter Sonnenexposition im Frühjahr. Für das Krankheitsbild relevante positive Testreaktionen fanden sich auf Olaquindox im belichteten und unbelichteten Epikutantest sowie auf Isoeugenol und Ambrettemoschus im belichteten Epikutantest. Auf der Ferkelfuttermischung waren weder Olaquindox, welches illegal unter das Futter gemischt worden war, noch die zugesetzten Duftstoffe deklariert. Erst durch den Kauf einer eigenen Futtermischanlage, welche die genaue Kontrolle der verwendeten Inhaltsstoffe ermöglichte, waren eine vollständige Elimination dieser Substanzen aus dem Ferkelfutter und damit eine dauerhafte Abheilung möglich.

Schlussfolgerung

Trotz des Verbots von Ola-quindox kommt diese Substanz weiterhin als Auslöser berufsbedingter Kontaktdermatitiden in Frage. Nicht deklarierte Futterbestandteile können zu diagnostischen und therapeutischen Problemen führen.

Schlüsselwörter

Kontaktekzem Schweinezüchter Olaquindox Isoeugenol Ambrettemoschus 

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Copyright information

© Springer Medizin 2002

Authors and Affiliations

  • Christina Schnopp
    • 1
  • Jürgen Rakoski
  • Dietrich Abeck
  • Johannes Ring
  1. 1.Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie am BiedersteinTechnische Universität MünchenMünchenDeutschland

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