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CME

, Volume 7, Issue 12, pp 7–17 | Cite as

Diuretika fürs schwache Herz: Fluch oder Segen?

Wann und wie Sie Patienten entwässern
  • René R. Wenzel
CME Zertifizierte Fortbildung
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Zusammenfassung

Diuretika sind etablierte Medikamente bei der Behandlung der Herzinsuffizienz. Es gibt aber nach wie vor keine Evidenz, ob sie harte Endpunkte positiv beeinflussen. Die richtige Dosierung und mögliche Nebenwirkungen der Medikamente müssen dabei unbedingt beachtet werden. Die European Society of Cardiology empfiehlt Diuretika zur symptomatischen Therapie bei dekompensierter Herzinsuffizienz. Gesichert ist, dass eine suffiziente neurohumorale Blockade des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems und des Sympathikus das Risiko von Natrium- und Flüssigkeitsrestriktion, Dekompensation und Mortalität drastisch reduzieren kann. Bei gleichzeitigem Nierenversagen haben Diuretika keinen oder sogar einen nachteiligen Einfluss. Nichtkaliumsparende Diuretika erhöhen vermutlich sogar die Mortalität durch maligne Arrhythmien. Eine sequenzielle Tubulusblockade oder passagere Nierenersatztherapie ist im fortgeschrittenen Stadium möglicherweise sinnvoll, auch hier fehlt allerdings die Evidenz. Der vorliegende Beitrag erläutert praxisnah den aktuellen Wissenstand zur Diuretikatherapie bei herzinsuffizienten Patienten.

Schlüsselwörter

Diuretika Herzinsuffizienz Dekompensation Elektrolytentgleisung 

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2010

Authors and Affiliations

  1. 1.Allgemeines öffentliches KrankenhausZellÖsterreich

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