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Schnittstellenmanagement in der „JobReha“ — Notwendigkeit einer verbesserten Zusammenarbeit zwischen Betriebs- und Rehabilitationsärzten

  • Monika Schwarze
  • Nina Ristel
  • Thomas Rebe
  • Christoph Gutenbrunner
  • Renate Wrbitzky
  • Ingra-A. Manecke
  • Michael Spallek
Article

Zusammenfassung

Vor dem Hintergrund demographischer Entwicklungen gewinnen neben betrieblichen primärpräventiven Aktivitäten auch rehabilitative Maßnahmen zum Erhalt der Gesundheit und Arbeitskraft einer älter werdenden Belegschaft zunehmend an Bedeutung. Beschwerden am Bewegungsapparat spielen dabei eine wichtige Rolle. Bei der „JobReha“ handelt es sich um ein Verfahren, das bei der Rehabilitation muskuloskelettaler Beschwerden auf eine besonders enge Zusammenarbeit zwischen Betriebs- und Werksärzten, Krankenkasse und Rehabilitationseinrichtungen setzt. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Erkrankungen des Bewegungsapparates zweier Großunternehmen in der Region Braunschweig-Hannover erhalten im Rahmen der „JobReha“ nicht nur eine vereinfachte Zugangsweise zu rehabilitativen Maßnahmen durch ein verbessertes Schnittstellenmanagement, sondern auch eine auf den Arbeitsplatz abgestimmte Therapie mit gezielter betrieblicher Wiedereingliederung.

Die vorliegende Darstellung untersucht als Teildarstellung des Projektes die Effekte eines veränderten Schnittstellenmanagements anhand der zeitlichen und qualitativen Änderungen im Informationsfluss bei der Kommunikation zwischen Betriebs- und Werksärzten und Rehabilitationsärzten.

Durch relativ einfache, aber gezielte Änderungen in der Kommunikation zwischen den beteiligten Ärzten und den Rehabilitationsträgern lassen sich sowohl die Zugangswege zu einer Maßnahme, die notwendigen therapeutischen Inhalte, wie auch die Effektivität der betrieblichen Wiedereingliederung deutlich verbessern.

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5. Literatur

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Copyright information

© Springer 2008

Authors and Affiliations

  • Monika Schwarze
    • 1
  • Nina Ristel
    • 1
  • Thomas Rebe
    • 2
  • Christoph Gutenbrunner
    • 1
  • Renate Wrbitzky
    • 2
  • Ingra-A. Manecke
    • 3
  • Michael Spallek
    • 4
  1. 1.Koordinierungsstelle Angewandte RehabilitationsforschungKlinik für Rehabilitationsmedizin, Medizinische Hochschule HannoverHannover
  2. 2.Institut für ArbeitsmedizinMedizinische Hochschule HannoverHannover
  3. 3.SNL HR DeutschlandAbt. ArbeitsmedizinBraunschweig
  4. 4.Volkswagen AGZentrales GesundheitswesenWolfsburg

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